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Leute flanieren am Seeufer von Ascona waehrend der Osterfeiertage, am Karfreitag, 2. April 2021. Auf dem gesamten Gebiet der Altstadt und des Seeufers gilt eine Maskenpflicht. (KEYSTONE/Ti-Press/Alessandro Crinari)

Seepromenade in Ascona: Viele Deutschschweizer reisten übers Auffahrtswochenende ins Tessin. Bild: keystone

Mehr Reisende als erwartet zog es über Auffahrt in den Süden



Trotz des eher mässigen Wetters hat es über das verlängerte Auffahrtswochenende mehr Reisende als erwartet in den Süden gezogen. Diese mussten sich bei der Rückfahrt am Sonntag vor dem Gotthard-Südportal erneut auf eine längere Wartezeit einstellen. Gelohnt hätte sich stattdessen aber auch ein Ausflug in den Osten.

Zwar war es am Wochenende mit durchschnittlichen 16 Grad auch im Tessin rund vier Grad kühler als im langjährigen Schnitt, wie SRF Meteo am Sonntag mitteilte. Aber trotzdem gestaltete sich das Wetter im Süden vor allem an Auffahrt und am Freitag weit sonniger und wärmer als in der Deutschschweiz.

So konnten die Reisewilligen an diesen beiden Tagen von Temperaturen zwischen 20 und 23 Grad profitieren, während es in der Romandie am Samstag während vier Tagen nie mehr als 16 Grad gab. In Genf erreichte das Thermometer am Samstag gar nur 11,5 Grad, am Wochenende zeigte sich die Sonne dort gar nicht. Ähnlich düster sah es in Bern aus.

Doch statt in den Süden hätte sich auch ein Ausflug in den Osten gelohnt, wie SRF Meteo weiter berichtete: Am Bodensee war es mit 14 bis 17 Grad deutlich milder als im Westen, die Sonne schien am Freitag bis am Abend ohne Unterbruch und auch an Auffahrt und am Samstag gab es während fünf bis sechs Stunden Sonnenschein.

Bis zu acht Kilometer Stau

Wer trotzdem in den Süden reiste, der musste sich bereits bei der Hinfahrt vor dem Gotthard-Nordportal am Mittwochnachmittag und dann erneut am Donnerstagmorgen auf eine maximale Staulänge zwischen 10 und 12 Kilometer gefasst machen.

Sie hätten zwar damit gerechnet, dass der Verkehr in den Süden wegen der Lockerungen der Corona-Massnahmen zunehme, hiess es bei Viasuisse auf Anfrage. Aber so viel Verkehr hätten sie dann doch nicht erwartet. Dieser habe in diesem Jahr fast wieder das Niveau von vor der Pandemie erreicht.

Entsprechend gab es dann auch bei der Rückreise am Sonntag am Gotthard-Südportal wieder viel Stau: Am Mittag betrug die maximale Wartezeit zwischen Quinto und Airolo TI rund zwei Stunden bei acht Kilometern Stau. Und auch am Nachmittag hielt die Verkehrsüberlastung an. Für Reisende in Richtung Zürich empfahl Viasuisse deswegen die Route via A13 durch den San Bernardino-Tunnel.

Gegen Abend löste sich die Kolonne vor dem Gotthard-Südportal langsam auf. Um 20.30 Uhr stauten sich die Fahrzeuge noch auf einer Länge von drei Kilometern, eineinhalb Stunden später herrschte für Reisende Richtung Norden wieder freie Fahrt.

Auch vor dem Nordportal zwischen Wassen UR und Göschenen gab bis in den Nachmittag hinein Stau mit Wartezeiten von bis zu zehn Minuten. Im Wallis musste für den Autoverlad am Lötschberg in Goppenstein am Mittag ein zusätzlicher Zeitaufwand von 90 Minuten einberechnet werden. Und für den Autoverlad Furka in Oberwald VS gab es zwischenzeitlich sogar rund drei Stunden Wartezeit.

Stau blieb im letzten Jahr aus

In den vergangenen Jahren hatte sich der Verkehr zum Ende des Auffahrt-Wochenendes am Gotthard-Südportal regelmässig auf einer Länge von über zehn Kilometern gestaut. Lediglich im letzten Jahr jedoch war der Stau wegen der Corona-Pandemie ausgeblieben. Dafür waren wegen der sommerlichen Temperaturen die Zufahrten zu beliebten Ausflugszielen im ganzen Land verstopft gewesen.

Aber weil die Aussichten in diesem Jahr so schlecht waren und sogar die Meteorologen vom schönen Wetter im Osten überrascht wurden, blieben die Verkehrsüberlastungen im Rest der Schweiz in diesem Jahr aus, wie auch Viasuisse bestätigte. (sda)

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