DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
FILE - Switzerland's Roger Federer returns the ball to Serbia's Novak Djokovic during the men's singles final match of the Wimbledon Tennis Championships in London, in this Sunday, July 14, 2019, file photo. The draw to set up the singles brackets for this year

Eine Neuauflage des Finals von 2019 ist möglich – Roger Federer und Novak Djokovic können davor nicht aufeinandertreffen. Bild: keystone

Djokovic erst im Final möglich – Federer erwischt eine gute Auslosung mit heiklem Start

Roger Federer trifft in Wimbledon in der 1. Runde auf den unberechenbaren Franzosen Adrian Mannarino (ATP 42). Für Belinda Bencic ist der Auftakt eher einfacher.



Auf dem Papier sieht es für Federer in seinem Startspiel am Dienstag nach einer klaren Sache aus. Gegen den 32-jährigen Mannarino hat der achtfache Wimbledon-Champion in sechs Partien nur einmal einen Satz abgegeben. Dennoch ist es ein Auftakt mit Fallstrick-Potenzial. Wimbledon ist mit Abstand das erfolgreichste Grand-Slam-Turnier des spielstarken Linkshänders, schon dreimal erreichte er hier die Achtelfinals, letztmals vor drei Jahren.

2018 verlor Mannarino wie sieben Jahre zuvor zwar klar gegen Federer, doch dieser ist mit einigen Fragezeichen im Gepäck nach London gereist. Nach einem überzeugenden French Open scheiterte er in Halle schon in seinem zweiten Spiel und meinte danach selbstkritisch, am Ende habe die Einstellung nicht gestimmt. Gegen Mannarino tut er gut daran, gleich von Anfang an bereit zu sein. In der 2. Runde könnte dann mit Altstar Richard Gasquet gleich noch ein Franzose warten, der sich auf Gras wohlfühlt.

epa09279207 France's Adrian Mannarino in action against Great Britain's Daniel Evans during their match on day 4 of the Cinch Championships at the Queen's Club in London, Britain, 17 June 2021.  EPA/VICKIE FLORES

Zum Auftakt bekommt es Federer mit Adrian Mannarino zu tun. Bild: keystone

Djokovic nicht vor dem Final

Trotz dieses durchaus tückischen Auftakts kann Federer über die Auslosung nicht klagen. Als Nummer 6 ist er so tief gesetzt wie seit 19 (!) Jahren nicht mehr. Er entgeht aber einem möglichen Viertelfinal gegen den Topfavoriten und Titelverteidiger Novak Djokovic. Der Serbe ist in der anderen Tableauhälfte, sodass es frühestens im Final zur Revanche für die vielleicht bitterste Niederlage Federers vor zwei Jahren kommen könnte.

Dorthin ist der Weg natürlich noch lang, doch die grossen Brocken liegen eher nicht im Weg des Schweizers. Die gemäss Papierform stärksten Gegner Cameron Norrie (3. Runde), Pablo Carreño Busta (Achtelfinal), Daniil Medwedew (Viertelfinal) und Alexander Zverev (Halbfinal) haben in Wimbledon allesamt noch keine grossen Stricke zerrissen.

FILE - Serbia's Novak Djokovic, left, and Switzerland's Roger Federer pose with the trophies after the men's singles final match of the Wimbledon Tennis Championships in London, in this Sunday, July 14, 2019, file photo. There are plenty of intriguing story lines to follow on the grass courts. That includes Novak Djokovic's bid to equal Roger Federer and Rafael Nadal at 20 major titles and Serena Williams seeking her 24th. (AP Photo/Tim Ireland, File)

Auch in diesem Jahr ein mögliches Bild: Federer (r.) und Djokovic könnten erst im Finale aufeinandertreffen. Bild: keystone

Gerade die Weltnummer 2 Medwedew erhält mit Jan-Lennard Struff frühestmöglich einen richtigen Test. Vor zehn Tagen unterlag er dem Deutschen in Halle gleich in der 1. Runde. Djokovic eröffnet das Turnier am Montagnachmittag gegen den 19-jährigen Engländer Jack Draper (ATP 250), der von einer Wildcard profitiert.

Bencic gegen amerikanische Extreme

Reizvoll ist die Auslosung für Belinda Bencic, eine erklärte Rasen-Liebhaberin. Den Auftakt macht die Nummer 11 der Weltrangliste gegen die Slowenin Kaja Juvan (WTA 102). In der 3. Runde wartet gemäss Papierform die 17-jährige Amerikanerin Cori Gauff, eine Runde später die 22 (!) Jahre ältere Serena Williams.

epa09282407 Belinda Bencic of Switzerland celebrates after winning her match against Ekaterina Alexandrowa of Russia during the women's Bett1 Open WTA 500 tennis tournament in Berlin, Germany, 18 June 2021.  EPA/FILIP SINGER

In Berlin zeigte Bencic, dass sie sich auf Rasen wohlfühlt – dort musste sie sich erst im Final geschlagen geben. Bild: keystone

Viktorija Golubic (WTA 72), die vor zwei Jahren die 3. Runde erreichte, hat gegen die als Nummer 29 gesetzte Russin Veronika Kudermetowa eine gute Chance. Schwieriger wird es für die von einer Fussverletzung genesene Jil Teichmann (WTA 53) gegen die aufschlagstarke Italienerin Camila Giorgi (WTA 75).

Nicht dabei ist Simona Halep, die Titelverteidigerin von vor zwei Jahren. Die Rumänin ist nach ihrer Wadenverletzung, die schon ihre Teilnahme am French Open verhinderte, noch nicht wieder fit. (nih/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Tierische Störenfriede im Sport

1 / 25
Tierische Störenfriede im Sport
quelle: epa/epa / sedat suna
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Roger Federer vs. Micky Maus: Das Dance-Off

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Djokovic schenkt jungem Fan das Racket – und der flippt komplett aus 😍

Novak Djokovic hat beim French Open dank eines 6:7 (6:8), 2:6, 6:3, 6:2, 6:4-Erfolgs gegen den Griechen Stefanos Tsitsipas (ATP 5) seinen 19. Grand-Slam-Titel geholt. Damit fehlt dem «Djoker» nur noch eine Major-Trophäe, um mit Roger Federer und Rafael Nadal gleichzuziehen. Seine beiden Erzrivalen stehen derzeit bei 20. Grand-Slam-Titeln.

Während bei der serbischen Weltnummer 1 die Emotionen in den Runden zuvor immer wieder hochgingen, blieb Djokovic nach seinem zweiten French-Open-Titel …

Artikel lesen
Link zum Artikel