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Interview

«Trump wird nicht still in der Ecke sitzen und am Daumen lutschen»

Edward McMullen war Donald Trumps Mann in Bern. In seinem Abschiedsinterview erzählt er, warum er noch immer hinter dem US-Präsidenten steht, wieso Alain Berset sein bester Schweizer Freund ist und warum der Aargau unterschätzt wird.

Samuel Schumacher / ch media



Der US-Botschafter f

Die Schweiz und Amerika seien in der Coronakrise noch näher zusammengerückt, glaubt Edward McMullen. Bild: sda

Edward McMullen hat eine turbulente Zeit hinter sich. Im November verlor sein Freund und Chef Donald Trump die US-Präsidentschaftswahlen, dann erkrankte der 56-Jährige an Coron und am Morgen vor dem Interview-Termin rutschte er auf der glitschigen Stufe vor der Botschaft in Bern böse aus.

Doch «Big Ed» lässt sich so leicht nicht unterkriegen. An einem seiner allerletzten Arbeitstage nimmt er sich Zeit für unseren Besuch, begrüsst uns fröhlich in seiner Residenz («der Blick auf die Alpen ist von hier aus noch besser als vom Bundeshaus»), lässt das Cheminée-Feuer entfachen und bestellt sich ein Cola Light.

Die gemütliche Stimmung in der Botschaftsstube steht im starken Kontrast zur angespannten Lage in McMullens Heimat. Die US-Flagge vor dem Gebäude steht auf halbmast zu Ehren des Polizisten, der beim Angriff eines Mobs auf das Kapitol in Washington am 6. Januar getötet wurde. Das Repräsentantenhaus hat gerade ein zweites Amtsenthebungsverfahren gegen Donald Trump eingeleitet.

Und aus Angst vor weiteren extremistischen Angriffen haben die Verantwortlichen mehr Sicherheitskräfte in die amerikanische Hauptstadt beordert, als derzeit im Irak, in Afghanistan und in Syrien zusammen stationiert sind.

Herr Botschafter, vor einer guten Woche stürmte ein Mob das Kapitol in Washington D.C. Das FBI warnt vor weiteren ähnlichen Attacken in allen 50 US-Bundesstaaten. Kann Amerika die Demokratie noch schützen?
Botschafter Edward McMullen: Leider ist es mir als US-Diplomat von Gesetzes wegen verboten, über innenpolitische Vorkommnisse zu sprechen. Was ich aber sagen kann: Die Demokratie in den USA ist in Sicherheit. Unsere demokratische Republik funktioniert beispielhaft. Es gibt weiterhin niemanden weltweit, der die Demokratie so stark verteidigt wie die Vereinigten Staaten von Amerika.

Was ging Ihnen durch den Kopf, als Sie die Bilder vom Angriff auf das Kapitol gesehen haben?
Ein Punkt, in dem der Präsident, der Kongress, der Aussenminister und ich uns alle einig sind, ist, dass Gewalt und gesetzeswidrige Handlungen nicht akzeptabel sind. Jene, die das Gesetz verletzt haben, werden dafür bestraft werden.

Viele Beobachter sagen, dass Präsident Donald Trump den Aufstand mit seiner Rede vor dem Weissen Haus angestachelt habe. Sie sind persönlich mit dem Präsidenten befreundet. Wie sieht er seine Rolle?
Ich habe in den vergangenen Tagen nicht mit dem Präsidenten sprechen können. Er hat gerade viel zu tun. Vergangenen Freitag aber habe ich in Washington Aussenminister Mike Pompeo getroffen. Die Amtsübergabe geht sehr gut und friedlich voran.

Stehen Sie nach den jüngsten Ereignissen weiterhin zu Donald Trump?
Absolut. Sehen Sie, nicht alle Amerikaner werden sich immer in allem einig sein. Aber ich glaube, dass der Präsident in seinem Herzen einen Konsens finden und das Land voranbringen will. Er liebt die Menschen. Manche mögen ihn, manche nicht. Aber wie alle anderen Ex-Präsidenten wird auch Donald Trump bis zu seinem Tod eine ehrenwerte Figur bleiben.

Kürzlich sagten Sie, Herr Trump werde auch nach seinem Abtritt nicht so schnell verschwinden. Was wissen Sie über seine Zukunftspläne?
Ich habe mit ihm nicht über seine Zukunft gesprochen. Aber ich kenne ihn ziemlich gut. Donald Trump ist kein Mauerblümchen. Er wird nicht still in der Ecke sitzen und an seinem Daumen lutschen. Er wird weiterhin zu sehen und zu hören sein, wie er das schon sein ganzes Leben lang war.

Zur Person: Trump-Freund und Schweiz-Fan

Edward McMullen, 56, ist persönlich mit Donald Trump befreundet und hat seit 2017 als US-Botschafter für die Schweiz und Liechtenstein in Bern gedient. Der Werbeprofi hatte Trump in dessen Wahlkampf 2016 in seinem Heimatstaat South Carolina als Kampagnenverantwortlicher unterstützt und den US-Präsidenten vor seiner Amtseinsetzung beraten.
McMullen hat die Schweiz vor seiner Zeit als Botschafter mehrfach besucht und plant, mit seiner Frau Margaret Ann ein Haus am Genfersee zu kaufen. McMullen hat gesagt, er werde die Amtseinsetzung von Trumps Nachfolger Joe Biden live am Fernsehen mitverfolgen.

Der Präsident hat die Schweiz gleich zweimal besucht und am WEF in Davos teilgenommen. Was mochte Trump an der Schweiz?
Die USA und die Schweiz sind die beiden innovativsten Länder der Welt und seit Generationen miteinander verbunden. Zudem hatte Donald Trump die Schweiz schon vor seiner Wahl besucht. Es gibt da diese witzige Geschichte: Ich war an Weihnachten vor einem Jahr in St. Moritz in einem Restaurant. Da kam der Besitzer zu mir und bat mich, etwas in sein Gästebuch zu schreiben. Dann blätterte er etwa 20 Jahre zurück und zeigte mir einen alten Eintrag. Da war ein Hase gezeichnet. Darunter stand «Ivanka». Die Familie des Präsidenten hat ihre Skiferien früher im Engadin verbracht.

Swiss president Simonetta Sommaruga, right, shakes hands with US president Donald Trump, left, Swiss Federal Councillors Ignazio Cassis, Ueli Maurer and Guy Parmelin, from right, as well as the US ambassador to Switzerland, Edward McMullen, left, look on, during a bilateral meeting on the sidelines of the 50th annual meeting of the World Economic Forum, WEF, in Davos, Switzerland, Tuesday, January 21, 2020. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Gehörte zu den stressigsten Zeiten von McMullens Amzeit: Der Besuch von US-Präsident Donald Trump am WEF in Davos 2020. Bild: KEYSTONE

Ihre Liebe für gute Restaurants war kaum der einzige Grund, wieso der Präsident Sie als Botschafter in die Schweiz geschickt hat, oder?
Der Präsident hat immer gewusst, dass die Schweiz ein grossartiges Land ist, das sich perfekt für bilaterale Beziehungen eignet. Der Präsident schickte mich hierhin, weil er mich gut kennt (ich war 23, als ich ihn zum ersten Mal getroffen habe). Er wusste, dass ich das Land liebe, hier viel Zeit verbracht hatte und die Schweizer gut einschätzen kann.

Wie hat sich denn die Beziehung zwischen der Schweiz und Amerika seit Trumps Amtsantritt verändert?
Die beiden Länder gingen vor der Trump-Präsidentschaft durch eine schwierige Phase - unter anderem wegen der Bankregulierungen. Als ich nach Bern kam, lagen diese Probleme zum Glück hinter uns. Wir konnten also nach vorne schauen und uns auf die wirtschaftliche Zusammenarbeit konzentrieren. Wie fruchtbar die Zusammenarbeit sein kann, zeigt etwa die Kooperation des amerikanischen Biotech-Unternehmens Moderna und des Schweizer Unternehmens Lonza, die gemeinsam eine Covid-Impfung entwickelt haben. Für Präsident Trump war schon ganz zu Beginn der Suche nach einer Impfung klar, dass er auf das Know-How der Schweiz im Kampf gegen Covid zählen kann. Die Pandemie hat die Verbindung zwischen den beiden Schwesterrepubliken nochmals gestärkt.

Trotzdem gibt es noch immer kein Freihandelsabkommen. Warum nicht?
Als ich hier ankam, hatte noch niemand ein Freihandelsabkommen auf dem Schirm. Die Idee haben wir zum ersten Mal im November 2018 mit Schweizer Geschäftsführern der «Swiss-American Chamber of Commerce» diskutiert. Danach bin ich durchs Land gereist, habe mit vielen Bauern gesprochen?

... und gemerkt, dass die gegen ein Abkommen sind, weil sie sich vor einer Flut billiger Waren aus Amerika fürchten.
Anfänglich waren sie skeptisch. Aber viele haben ihre Meinung geändert. Ich habe zum Beispiel mit den Leuten gesprochen, die den weltbesten Gruyères produzieren und ihnen gesagt: Die Amerikaner warten nur darauf, euren Käse kaufen zu können. Viele Schweizer Produzenten hatten lange gar nicht daran gedacht, ihre Produkte zu exportieren. Wir hatten die Idee eines Freihandelsabkommens dann auch auf höchster politischer Ebene am WEF mit Präsident Trump und den Bundesräten diskutiert. Alles kam gut voran. Und dann kam Covid.

Ohne die Pandemie hätten wir ein Abkommen?
Unsere Ressourcen waren knapp. Präsident Trump hat sich zuerst auf das Freihandelsabkommen mit unseren Nachbarn Mexiko und Kanada konzentriert. Aber sagen wirs so: Wenn Trump wiedergewählt worden wäre, hätten wir bis in vier Jahren ein Abkommen mit der Schweiz gehabt.

Kürzlich hat Amerika die Schweiz offiziell als Währungsmanipulator gebrandmarkt. Das wird die Beziehungen in Zukunft belasten.
Was unsere Regierung angeht wird das absolut keinen Einfluss haben. Es gibt keine Sanktionen, nichts hat sich geändert. Diese Erklärung basierte auf einem jahrzehntealten bürokratischen Bericht. Die Schweiz geriet nur wegen des starken Frankens in den Fokus, der während der Pandemie von vielen als sicherer Zufluchtsort gesehen wurde.

Als Botschafter waren Sie an vorderster Front dabei, als der Amerikaner Michael White Dank der Vermittlung der Schweiz 2020 aus einem iranischen Gefängnis entlassen wurde. Die Schweiz sieht sich als wichtige Vermittlerin für die USA im Nahen Osten.
Lassen Sie mich etwas sagen: Es ist eine der grossen Errungenschaften von Präsident Trump, dass Amerika in seiner Amtszeit keinen einzigen neuen Krieg angefangen hat. Die Trump-Regierung war grossartig für jene, die Frieden wollen.

Ist seit 2017 US-Botschafter in Bern: der frühere PR-Unternehmer Edward McMullen. (Archivbild)

Auch beim Besuch von Ueli Maurer im Oval Office im Mai 2019 war McMullen zugegen. Bild: KEYSTONE

Es wurde aber ziemlich knapp nach der Erschiessung des iranischen Generals Qassem Soleimani durch eine amerikanische Drohne im Januar 2020. Wäre es ohne die Vermittlung der Schweiz zu einem Krieg zwischen Amerika und dem Iran gekommen?
Die Schweiz mit ihrem Schutzmacht-Mandat spielte eine wichtige Rolle, weil Amerika selber ja keine bilateralen diplomatischen Beziehungen zum Iran hat. Wir haben der Schweiz immer und immer wieder für ihren unglaublichen Einsatz gedankt. Eine Person möchte ich hier besonders erwähnen: Markus Leitner, den Schweizer Botschafter im Iran, der jetzt nach Grossbritannien wechseln wird. Er ist ein absolut einfühlsamer, brillanter Diplomat. Von allen Diplomaten, mit denen ich zusammengearbeitet habe, hat er mich am meisten beeindruckt. Er hat amerikanische Gefangene in iranischen Gefängnissen besucht und ihnen Bücher und Essen gebracht. Andere Botschafter würden das nie tun. Er schon. Das zeigt, wie engagiert die Schweiz als Vermittlerin war.

Während Ihrer drei Jahre in der Schweiz haben Sie alle amtierenden Bundesräte und zahlreiche Geschäftsleute getroffen. Welches war die eindrücklichste Begegnung?
Das Treffen mit Roger Federer in Basel werde ich nie vergessen. Was für ein grossartiger, bescheidener Mann. Ein guter Freund wurde der Sozialist Alain Berset. Seit wir uns bei Präsident Trumps WEF-Besuch kennengelernt haben, haben wir uns hervorragend verstanden.

Ein linker Bundesrat wurde zum engsten Schweizer Freund von Trumps Botschafter?
Kaum zu glauben, oder? Ich habe ihn und seine Frau sogar in ihrer wunderschönen Heimat besucht. Wir haben stressige Zeiten gemeinsam durchgemacht, als der Präsident die Schweiz besucht hat. Berset hat natürlich viele von Präsident Trumps Ideen abgelehnt. Aber trotzdem hat er ihn hier willkommen geheissen und versucht, die Beziehungen auszubauen. Das hat mich beeindruckt.

Swiss Federal President Alain Berset, left, welcomes US Ambassador Edward Thomas McMullen while Swiss Foreign Minister Ignazio Cassis, back left, welcomes Mamadou Henri Konate, Ambassador of Mail, during the traditional New Year's reception of the diplomatic corps, at the Parliament Building, in Bern, Switzerland, Wednesday, January 17, 2018. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

McMullen und Berset Bild: KEYSTONE

Sie hatten sowohl mit linken als auch mit rechten Schweizer Bundesräten zu tun. Mit welchen lief es besser?
Bis 2019 hatte noch nie ein Schweizer Bundespräsident im Oval Office vorbeigeschaut. Als ich das Präsident Trump erzählte, sagte er: «Das müssen wir ändern.» Ueli Maurer hat uns dann im Weissen Haus besucht. Auch zu Johann Schneider-Ammann und Ignazio Cassis hatte ich hervorragende Beziehungen. Er ist ein brillanter Aussenminister.

Sie loben die Schweiz immer in den höchsten Tönen. Aber jetzt mal ehrlich: Es muss doch Momente gegeben haben, wo Sie sich sagten: «Mensch, diese Schweizer! Die müssen noch viel lernen von uns.»
Wenn ich eines über die Schweizer gelernt habe, dann das: Sie mögen es nicht, wenn man ihnen sagt, was sie von den Amerikanern lernen könnten. (lacht) Aber im Ernst jetzt: Einen Unterschied, den ich vor allem bei Geschäftsleuten sehe, ist die Schweizer Furcht vor dem Versagen. Wir Amerikaner wissen, dass man manche Dinge immer und immer und immer wieder versuchen muss, bis sie endlich gelingen. Versagen ist nicht schlecht. Ohne Fehlversuche lernt man ja nichts. Und trotzdem glauben viele Schweizer, alles müsse immer von Anfang an perfekt gelingen. Da könnten sie sich wahrscheinlich einiges von uns Amerikanern abschauen.

Drehen wir die Frage um: Was könnte Amerika von der Schweiz lernen?
Bescheidener aufzutreten. Auch wenn man Milliardär ist, auch wenn man ein grossartiger Unternehmer ist, ist man noch längst nicht Gott. Viele grossartige Geschäftsleute, die ich hier getroffen habe, sind noch immer gute alte Bauernbuben aus dem Aargau oder dem Thurgau oder Schwyz. Authentische Menschen, nicht fake.

Die Schweiz hat seit langem ein Mehrparteiensystem. Die USA nicht?
Noch nicht! Warten wir mal ab, was jetzt passiert.

Wäre ein System mit vielen Parteien wie in der Schweiz nicht die Lösung für das Problem der wachsenden Anfeindung zwischen Demokraten und Republikanern?
Die Demokraten und die Republikaner bestehen schon heute aus ganz verschiedenen Fraktionen. Es gibt auf beiden Seiten moderate und weniger moderate Kräfte. In der kleinen Parlamentskammer, dem Senat, haben wir jetzt eine 50:50-Situation. Für die Demokraten wird es trotzdem nicht einfach, weil einige konservative Parteimitglieder manchmal wohl eher mit den Republikanern stimmen werden.

Ihre Zeit als Botschafter endet nächste Woche. Sie werden in den nächsten Tagen in die USA zurückreisen. Was machen Sie danach?
Zuerst geniesse ich jetzt noch ein paar Tage auf den Skipisten von St. Moritz. Und dann fliege ich zurück in meine Heimatstadt Charleston und werde mich am Strand ein bisschen erholen. Aber ich garantiere Ihnen: Ich werde oft zurück in die Schweiz kommen. Nicht nur wegen der Skipisten, sondern auch wegen einiger Ämter, die ich übernommen habe, zum Beispiel bei der American Swiss Foundation. Ich will mir sogar ein Haus im Lavaux-Gebiet kaufen.

Trump wird noch im Januar nach Florida umsiedeln. Sie wohnen nicht allzu weit weg in South Carolina. Werden Sie ihn in seiner Mar-a-Lago-Residenz besuchen gehen?
Mal schauen, wir haben keine fixen Pläne. Aber ich bin mir ganz sicher, dass wir uns in Zukunft noch oft sehen werden.

Chaos in Washington

Video: watson/een

Welchen Tipp werden Sie Ihrer Nachfolgerin oder Ihrem Nachfolger in der US-Botschaft in Bern geben?
Die Schweizer tragen ihr Herz nicht auf der Zunge. Man muss sie erst kennenlernen, um sie zu schätzen. Faith Whittlesey, die unter Präsident Ronald Reagan die US-Botschafterin in Bern war, hat mir mal gesagt: Die Schweizer sind nicht in der NATO, sie sind nicht in der EU, sie sind nicht unsere Alliierten, sondern einfach sehr, sehr gute Freunde.

Sie haben in Ihrem ersten Jahr hier bereits alle 26 Kantone besucht. Wo hats Ihnen am besten gefallen?
Die Schweiz ist ein wahrer Rohdiamant. Als Botschafter hatte ich jedes Jahr Gelegenheit für einen offiziellen «Kantons-Besuch». Einmal reisten wir dafür in den wunderschönen Aargau. Viele realisieren nicht, wie innovativ der Kanton ist und wie viel Investitionen die Aargauer Firmen in die USA tätigen.

Und welches Souvenir nimmt der scheidende US-Botschafter mit nach Hause?
Mein Sicherheitsteam hat mir eine alte Schweizer Lanze geschenkt, um die Beziehung zwischen den beiden Ländern zu beschützen. Und unser Gärtner Reto hat mir eine wunderschöne Zeichnung der Botschafts-Residenz gegeben. Vor allem aber nehme ich Erinnerungen mit. Bevor ich hierhinkam, haben die Leute mich gewarnt und gesagt: «Die Schweizer werden dich nie zu sich nach Hause einladen.» Aber ich kann Ihnen gar nicht sagen, an wie vielen Tischen ich sass und wie viele Freunde ich hier gefunden habe. Ich würde meine Erfahrungen hier für nichts in der Welt hergeben. Es war grossartig. Ich bin stolz auf das, was wir hier erreicht haben.

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