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Sorge vor indischer Mutante in Grossbritannien +++ Moderna liefert 750'000 Dosen Impfstoff

Die neuesten Meldungen zum Coronavirus – lokal und global.
16.05.2021, 07:09
  • Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) meldete am Freitag 2300 neue Corona-Fälle für die letzten 48 Stunden. Die Positivitätsrate betrug 4 Prozent. 9 Menschen starben, 84 mussten ins Spital.
  • Vom 6. Mai bis 12. Mai sind in der Schweiz 496'634 Impfdosen gegen Covid-19 verabreicht worden – rund 70'900 pro Tag. Im Vergleich zur Woche davor stieg die Impfkadenz um 33 Prozent. 1'184'138 Personen in der Schweiz sind vollständig geimpft, das sind 13, Prozent der Bevölkerung.
  • Der Bundesrat hat am 14. April weitgehende Lockerungen beschlossen. Die wichtigsten Beschlüsse findest du hier.
  • Mit einem Drei-Phasen-Plan will der Bundesrat weiter lockern. Die Details dazu kannst du hier nachlesen.
  • Die SwissCovid-App hilft, Infektionsketten schnell zu unterbrechen. Sie hat 1,8 Millionen aktive Userinnen und User.
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Liveticker: Corona National+International 16.05.21

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17:18
Disco-Test mit 2000 Menschen in Italien geplant
Tanzen in der Disco soll in Italien trotz Corona wieder möglich werden: Der Verband der Disco-Betreiber startet zwei Versuche mit Grossevents für Getestete und Geimpfte, um den Gesundheitsschutz bei den Veranstaltungen zu erproben. Das berichtete die Nachrichtenagentur Ansa am Sonntag.

Am 5. Juni soll ein Experiment in der süditalienischen Hafenstadt Gallipoli starten, wo 2000 Menschen unter freiem Himmel in der Disco «Praja» feiern dürfen. Ein anderer Test sei in geschlossenen Räumen des Clubs «Fabric» in Mailand geplant. Dafür wurde kein Datum genannt.

Wie der Verband der Unterhaltungsbetriebe Silb-Fipe weiter erläuterte, haben in Gallipoli in Apulien nur Tanzwütige Zutritt, die einen frischen Corona-Test oder ihren Impfpass vorzeigen können. Drinnen seien keine Sicherheitsabstände vorgeschrieben, aber die Gäste müssten Schutzmasken tragen. Beim Verlassen des Clubs würden erneut Corona-Tests vorgenommen. (sda/dpa)
16:31
Weitere 120'000 Termine in Zürich
14:14
Weniger Corona-Patienten in belgischen Krankenhäusern
Die Zahl der Corona-Patienten in belgischen Krankenhäusern hat in den vergangenen Wochen spürbar abgenommen. Das berichtete die belgische Nachrichtenagentur Belga am Sonntag unter Berufung auf die amtlichen Corona-Zahlen. Vor drei Wochen waren die Krankenhäuser teils so voll, dass darum gebeten wurde, Corona-Patienten nach Deutschland zu verlegen. Nun hat sich die Zahl der Corona-Patienten in Krankenhäusern den Angaben zufolge um 16 Prozent im Vergleich zu Vorwoche verringert. Auf den Intensivstationen des Landes mit rund 11,5 Millionen Einwohnern sei ein Rückgang von zwölf Prozent verzeichnet worden.

Belgien war - gemessen an der Bevölkerungszahl - vergangenen Oktober zeitweise das Land mit den meisten neuen Corona-Fällen in Europa. Daraufhin wurden strikte Hygieneregeln eingeführt. In Brüssel etwa galt seit dem 19. Oktober für knapp sieben Monate eine nächtliche Ausgangssperre von 22.00 bis 06.00 Uhr. Seit vergangenem Wochenende dürfen die Terrassen von Cafés und Restaurants wieder öffnen. Für den Sommer wurden bereit weitere Lockerungen in Aussicht gestellt. (sda/dpa)
11:13
Britische Regierung bleibt bei Lockerungen
Der britische Gesundheitsminister Matt Hancock hat die Öffnungspläne der Regierung in London trotz lokaler Ausbrüche der indischen Coronavirus-Variante im Land verteidigt. Sollte sich die höhere Übertragbarkeit der Mutante als gering herausstellen, werde es so gut wie keine Auswirkungen auf den Lockerungsfahrplan des Landes geben, sagte Hancock am Sonntag dem Nachrichtensender Sky News. «Wir wissen es einfach nicht, deswegen ist es angemessen, den Fahrplan weiter zu verfolgen, aber die Menschen müssen wachsam und vorsichtig sein», sagte der konservative Politiker weiter.

Von Montag an sollen im grössten britischen Landesteil England wieder Treffen von bis zu sechs Personen in Privathaushalten möglich sein. Auch die Innengastronomie, Theater, Kinos und Museen dürfen wieder Gäste empfangen.

Die indische Variante ist nach Ansicht britischer Experten womöglich um bis zu 50 Prozent ansteckender als die bislang in dem Land vorherrschende Virus-Variante B.1.1.7. Sollte sich das bewahrheiten, könnte der Fahrplan für weitere Öffnungsschritte ins Stocken geraten, warnte Premierminister Boris Johnson am Freitag. Eigentlich wollte Johnson am 21. Juni alle Corona-Massnahmen in dem Land aufheben. Ob das nun tatsächlich geschehen soll, will die Regierung am 14. Juni entscheiden. (sda/dpa)

6:34
129 Ansteckungen trotz vollständiger Impfung
Trotz zweifacher Impfung können sich Menschen mit dem Coronavirus anstecken. Von den 1,2 Millionen Personen in der Schweiz, die vollständig geimpft sind, haben sich bisher 129 Personen nach ihrer zweiten Impfung trotzdem mit dem Virus infiziert.

Dafür gebe es verschiedene Gründe, schreibt die «NZZ am Sonntag». So böten die beiden zugelassenen Impfstoffe von Pfizer/Biontech und Moderna nur einen Schutz von 95 respektive 94 Prozent.

Auch scheine bei älteren Menschen die Impfung weniger gut zu wirken. Und schliesslich spielten auch die Corona-Varianten eine Rolle, die wahrscheinlich gefährlicher und ansteckender seien. Fachleute vermuteten, dass die Dunkelziffer viel höher sei als die vom BAG erhobene Zahl. (sda)
4:54
Impfstoffe sollen bis Ende Juni für 12-Jährige zugelassen sein
FILE - In this Feb. 17, 2021, file photo, a medical worker fills a syringe with a dose of the Pfizer-BioNTech COVID-19 vaccine at Tokyo Medical Center in Tokyo Wednesday, Feb. 17, 2021. Japan's rollout of COVID-19 vaccines began belatedly in mid-February, months behind the United States and many other countries. Officials blamed a shortage of Pfizer Inc. vaccine from Europe as the main culprit in the delay. But three months later, with shipments stabilized and officials attempting to accelerate vaccinations, Japan remains one of the world's least protected. (Behrouz Mehri/Pool Photo via AP, File)
Die Heilmittelbehörde Swissmedic will bis Ende Juni Impfstoffe für Jugendliche zum Schutz vor Corona-Infektionen zulassen. Er hoffe, dass nach den Sommerferien die Impfung der 12- bis 15 jährigen Personen beginnen könne, sagte Christoph Berger, Präsident der Eidgenössischen Kommission für Impffragen, gegenüber der «NZZ am Sonntag».

Der Impfstoffhersteller Pfizer/Biontech habe bei Swissmedic vor zehn Tagen die Zulassung des Impfstoffs für Jugendliche beantragt. Ein Sprecher von Swissmedic wollte sich nicht auf ein Zeitpunkt festlegen, wann der Impfstoff zugelassen werde. Kanada und die US impfen bereits Jugendliche. Absehbar sind zudem Impfungen für Kinder unter 12 Jahren. (sda)
20:11
Bilanz der Berner Polizei nach den Corona-Demos
Polizisten sperren eine Strasse in der Naehe des Bundesplatzes ab, am Samstag, 15. Mai 2021, in Bern. Die Polizei hat die Umgebung um den Bundesplatz wegen einer erwarteten Demonstration gegen die Massnahmen im Zusammenhang mit dem Coronavirus abgesperrt. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)
Wie eine Polizei-Mediensprecherin nach dem Einsatz auf Anfrage bekanntgab, wurden rund 170 Personen weggewiesen. Knapp 30 Personen hielten die Einsatzkräfte an und brachten sie in Polizeiräumlichkeiten. Die Polizei wird knapp 20 Personen anzeigen, wie Mediensprecherin Ramona Mock weiter sagte.

Dies wegen Vorwürfen von Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte sowie Hinderung einer Amtshandlung. Ein zur Verhaftung ausgeschriebener Mann wurde festgenommen.

Die von der Polizei weggewiesenen Personen versammelten sich nach Mittag in der Umgebung des Bundesplatzes, den die Polizei weiträumig abgesperrt hatte. Dort weigerte sich ein Teil der Anwesenden, die Örtlichkeit zu verlassen. Die Polizei hatte per Lautsprecher dazu aufgerufen. Etwa zwanzig Personen wurden deshalb eingekesselt und danach kontrolliert.

Die Polizei war mit einem Grossaufgebot präsent. Zum Einsatz kamen Kastenwagen mit an der Front befestigten Gittern. Auch ein Wasserwerfer stand auf dem Bundesplatz bereit.

Die Stadt Bern hatte die Organisatoren dazu aufgerufen, auf die unbewilligte Kundgebung zu verzichten. Es gehe nicht, ohne verbindliches Schutzkonzept zu Demonstrationen aufzurufen und damit grosse Menschenansammlungen zu provozieren. Die Stadtregierung gab der Polizei den Auftrag, gegen Demonstrationen vorzugehen, bei denen die Maskenpflicht missachtet und die Abstände nicht eingehalten werden.

Die Kundgebung war in den Sozialen Medien als Teil einer «World Wide Rally for Freedom» angekündigt worden, also als Teil einer weltweiten Freiheitskundgebung. (sda)
19:21
Moderna liefert 750'000 Dosen Impfstoff gegen Covid-19
Empty vials of the Pfizer-BioNTech, Moderna and AstraZeneca COVID-19 vaccine lie in a box during a vaccine campaign at the Vaccine Village in Ebersberg near Munich, Germany, Saturday, May 15, 2021. (AP Photo/Matthias Schrader)
Am Samstag wird in der Schweiz eine Lieferung von 750'000 Dosen des Corona-Impfstoffes von Moderna erwartet. Am Montag folgt eine weitere Lieferung des Vakzins von Pfizer/Biontech.

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) bestätigte auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA am Samstagabend entsprechende Informationen des Onlineportals blick.ch. Von Pfizer/Moderna folgt demnach am Montag eine Lieferung von 118'950 Impfdosen.

Bereits an die Kantone ausgeliefert, aber noch nicht eingesetzt, sind momentan 392'133 Impfdosen, schrieb das BAG am Freitag. Zudem sind noch 52'400 Impfdosen beim Bund gelagert.

Das Impftempo gewann in den letzten Tagen an Fahrt: Vom 6. Mai bis 12. Mai wurden in der Schweiz 496'634 Impfdosen gegen Covid-19 verabreicht. Im Vergleich zur Woche davor stieg die Impfkadenz um 33 Prozent. Pro Tag wurden laut BAG durchschnittlich 70'948 Impfungen durchgeführt. 13,7 Prozent der Bevölkerung haben bereits zwei Impfdosen erhalten.

Bisher hat der Bund mit fünf Impfstoffherstellern Verträge abgeschlossen. Moderna soll demnach im laufenden Jahr 13,5 Millionen Impfdosen liefern und sieben Millionen Dosen im Jahr 2022. Hinzu kommt die Option mit gleichem Umfang. Mit Pfizer/Biontech läuft ein Vertrag über sechs Millionen Dosen. Diese beiden Impfstoffe sind in der Schweiz zugelassen und werden aktuell verabreicht. (sda)
17:41
100 Personen in Bern weggewiesen

16:45
Polen öffnet Aussengastronomie und lockert Maskenpflicht
epa09201565 Waiters prepare tables of an outdoor restaurant after its reopening in Zakopane, southern Poland, 15 May 2021. Poland is easing its coronavirus restrictions after a significant decline in new coronavirus cases, allowing from 15 May to reopen open-air gardens at restaurants and gastronomic premises for customers and also face masks are no longer required outdoors.  EPA/GRZEGORZ MOMOT POLAND OUT
In Polen hat nach mehr als sechs Monaten die Aussengastronomie wieder geöffnet. Die Kunden dürfen nur jeden zweiten Tisch besetzen, wie die Agentur PAP am Samstag berichtete. In vielen grossen Städten feierten die Menschen die Wiedereröffnung der Bars und Restaurants bereits in der Nacht zum Samstag im Freien. «Wir wollten nach dem Vorbild anderer europäischer Länder um Mitternacht unser Glas erheben, um die Öffnung nach vielen Monaten zu feiern», sagte ein Barbesitzer in Krakau (Krakow). Bei sonnigem Wetter füllten sich die Café-Terrassen auch im Laufe des Tages wieder.

Im Freien müssen die Menschen nun keine Masken mehr tragen, wenn sie im öffentlichen Raum einen Abstand von mindestens 1,5 Metern zu anderen Personen einhalten können. Die Maskenpflicht gilt indes weiter in Bus und Bahn, in Geschäften und den meisten öffentlichen Gebäuden. «Wir sollten immer eine Maske dabeihaben, für den Fall, dass wir in Innenräume gehen», betonte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums.

Die Behörden meldeten am Samstag 2896 Corona-Neuinfektionen und 298 Todesfälle innerhalb von 24 Stunden. Seit Beginn der Pandemie starben in Polen mehr als 71 600 Menschen. Der EU-Mitgliedstaat hat knapp 38 Millionen Einwohner. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt nach aktuellen Zahlen bei rund 65. (sda/dpa)
15:33
Polizei kesselt in Bern Corona-Massnahmen-Gegner ein
Zwei Corona-Skeptiker stehen vor einer Polizeisperre in der Naehe des Bundesplatzes, am Samstag, 15. Mai 2021, in Bern. Die Polizei hat die Umgebung um den Bundesplatz wegen einer erwarteten Demonstration gegen die Massnahmen im Zusammenhang mit dem Coronavirus abgesperrt. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)
Die Polizei ist am Samstagnachmittag in der Berner Innenstadt konsequent gegen nicht-maskierte Gegner von Corona-Massnahmen vorgegangen. Rund 20 Personen wurden eingekesselt und dann einer Personenkontrolle unterzogen.

Die Berner Kantonspolizei hatte die Demonstrationswilligen zuvor per Lautsprecher aufgefordert, die Örtlichkeit zu verlassen. Sie ist mit einem Grossaufgebot präsent. Im Einsatz stehen auch Kastenwagen mit Gitteraufsätzen und der Wasserwerfer steht bereit.
Polizisten sperren eine Strasse in der Naehe des Bundesplatzes ab, am Samstag, 15. Mai 2021, in Bern. Die Polizei hat die Umgebung um den Bundesplatz wegen einer erwarteten Demonstration gegen die Massnahmen im Zusammenhang mit dem Coronavirus abgesperrt. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)
Die Zahl der nicht-maskierten und offensichtlich demonstrationswilligen Personen ist bescheiden aber schwierig einzuschätzen, weil auch Schaulustige herumstehen. Sie dürfte sich auf wenige Dutzend belaufen.

In der Innenstadt sind vereinzelt «Freiheit»-Rufe zu hören und unweit des Bundesplatzes schwenkte eine Person eine Fahne mit der Aufschrift «Freedom Rally». (sda)
Ein Corona-Skeptiker, der den Platz trotz Aufforderung der Polizei nicht verlassen hat, haelt eine Verfassung in die Hoehe, am Samstag, 15. Mai 2021, in Bern. Die Polizei hat die Umgebung um den Bundesplatz wegen einer erwarteten Demonstration gegen die Massnahmen im Zusammenhang mit dem Coronavirus abgesperrt. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)
14:11
Mehrere hundert Massnahmen-Kritiker an Demo in Urnäsch AR
Im Kanton Appenzell Ausserrhoden haben sich am Samstag mehrere hundert Kritiker der Corona-Massnahmen zu einer unbewilligten Demonstration versammelt. In Urnäsch setzte sich ein Umzug mit Trychler-Gruppen am frühen Nachmittag durch den Ort in Bewegung. Zahlreiche Schaulustige säumten den Strassenrand.

Es hätten sich zunächst rund zweihundert Personen versammelt, sagte ein Sprecher der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA am frühen Nachmittag.




Der überwiegend grösste Teil der Kundgebungsteilnehmer trug keine Hygienemasken, wie aus Livebildern vor Ort hervorging. Einzelne von ihnen umarmten sich. Die Polizei hielt sich zurück. Die Stimmung war friedlich.

Die Kundgebungsteilnehmer führten Schweizerfahnen, Kantonsflaggen sowie Spruchbänder mit sich. Die Protestierenden lehnten unter anderem Impfungen ab und machten Stimmung gegen den Urnengang zum Covid-19-Gesetz am 13. Juni. (viw/sda)
13:49
Polnische Regierung präsentiert Plan für Erholung nach Corona
Die Regierungsparteien in Polen haben ihre Pläne für die wirtschaftliche Erholung nach der Corona-Krise vorgestellt. Der nationalkonservative Ministerpräsident Mateusz Morawiecki präsentierte die Initiative für einen «polnischen Deal» am Samstag in Warschau. Der Name ist ein Verweis auf den New Deal in den USA der 1930-er Jahre. Vorgesehen sind unter anderem Steuererleichterungen, Förderprogramme für den Wohnungsbau und für kinderreiche Familien sowie höhere Gesundheitsausgaben.
epa09196911 Polish Prime Minister Mateusz Morawiecki during speaks the V4+ COALITION PRO FAMILIA conference, which is another event under the Polish presidency of the Visegrad Group, in Warsaw, Poland, 13 May 2021.  EPA/WOJCIECH OLKUSNIK POLAND OUT
In ländlichen Gemeinden und Kleinstädten sollen 4000 Gemeindezentren, 100 Schwimmbäder und 300 Sportplätze neu entstehen. Andere Schwerpunkte liegen im Bereich des Ausbaus der Infrastruktur. Die Polen hätten ein Recht auf einen Lebensstandard wie im Westen, sagte Jaroslaw Kaczynski, der Vorsitzende der regierenden Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS).

Die Opposition kritisierte, dass die Regierung bereits frühere Ankündigungen nicht eingehalten habe. «Eine Million Elektroautos, 100'000 Wohnungen, Hochgeschwindigkeitszüge ... unerfüllte Versprechen», schrieb der Vorsitzende der Bürgerplattform (PO), Borys Budka, bei Twitter. Er verwies zudem auf die mehr als 71'000 Corona-Todesfälle in dem Land mit knapp 38 Millionen Einwohnern. (viw/sda/dpa)
13:47
Kantone für nationales Steuerungsgremium zu Corona-Pandemie
Aus Sicht der Kantone braucht es ein paritätisch zusammengesetztes Steuerungsgremium, das in der Pandemie frühzeitig die Koordination von Massnahmen übernimmt. Das sagte Christian Rathgeb, Präsident der Konferenz der Kantonsregierungen (KdK) gegenüber Radio SRF.

Mit dem Drei-Phasen-Plan des Bundesrats für schrittweise Lockerungen von Massnahmen gegen das Coronavirus besteht heute gemäss Rathgeb erstmals eine Perspektive für mehrere Monate. «Das möchten wir künftig auch in einer Akutphase einer Krise haben», sagte der oberste Kantonsvertreter und Bündner Regierungsrat in der Sendung «Samstagsrundschau».
Christian Rathgeb, Praesident der Konferenz der Kantonsregierungen, spricht an einer Medienkonferenz anlaesslich eines Treffens zwischen dem Bund und den Spitzenvertretern der kantonalen Konferenzen KdK, GDK und VDK zur Lagebeurteilung der Corona Situation, am Donnerstag, 15. Oktober 2020, in Bern. (KEYSTONE/Marcel Bieri)
Aufgrund der Erfahrungen der Coronakrise würden die Kantone daher ein nationales Führungsgremium vorschlagen, das die Lage beurteile und auch auf nationaler Ebene rasch reagiere. Es sei die gemeinsame Aufgabe von Bund und Kantonen, eine solche Krise zu bewältigen.

«Wir sind der Auffassung, dass Bund und Kantone ein gemeinsames Steuerungsgremium brauchen, das frühzeitig die Koordination von Massnahmen übernimmt», sagte Rathgeb. Das Gremium solle paritätisch zusammengesetzt sein, vorausdenken, in Szenarien und bereichsübergreifend denken. Das sei ein Kernpunkt der Auswertung insbesondere der 2. Welle der Pandemie.

Massnahmen des Bundes würden von den Kantonen und Gemeinden umgesetzt. «Wir sind der Auffassung, dass das Know-how der Umsetzung bereits in die Entscheidungsfassung einfliesst soll», sagte Rathgeb. (viw/sda)
13:22
Polizei bereitet sich in Bern auf Demo vor
In der Berner Innenstadt bereitet sich die Polizei auf eine unbewilligte Kundgebung vor, welche Gegner der Corona-Massnahmen angekündigt haben. Die Polizei ist rund um den Bahnhof stark präsent.

An den Eingängen zum Bahnhof stehen Polizistinnen und Polizisten, vielerorts sind Kastenwagen der Polizei platziert, wie ein Reporter der Nachrichtenagentur Keystone-SDA berichtete. Der Bundesplatz war kurz nach dem Mittag bereits mit Gittern abgesperrt, obwohl der Wochenmarkt noch andauerte.

Die Berner Stadtregierung hatte die Organisatoren dazu aufgerufen, auf die unbewilligte Kundgebung zu verzichten. Für Sicherheitsdirektor Reto Nause sei es unverständlich, ohne Absprache mit den Behörden und ohne verbindliches Schutzkonzept zu Kundgebungen aufzurufen und damit grosse Menschenansammlungen zu provozieren, schreibt der Gemeinderat.

Er gab der Polizei den Auftrag, Kundgebungen von nicht-maskierten Personen und bei Missachtung der Abstandsregeln nicht zu tolerieren. «Wir wirken Ansammlungen entgegen und führen unter unter anderem wo nötig auch Personenkontrollen durch», schrieb die Kantonspolizei auf Twitter. (sda)
Polizisten beobachten das Geschehen auf dem Markt in der Naehe des Bundesplatzes, am Samstag, 15. Mai 2021, in Bern. Heute werden Demonstranten gegen die Massnahmen im Zusammenhang mit dem Coronavirus in Bern erwartet. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)
12:07
Knapp ein Viertel der Schüler einer Neuenburger Schule hat Corona
An einer Primarschule in Fleurier im Kanton Neuenburg hat sich rund ein Viertel der Schülerinnen und Schüler jüngst mit dem Coronavirus infiziert. Dies ergaben die Resultate von Tests sowie einem umfangreichen Massentest vom vergangenen Mittwoch.

Insgesamt steckten sich in einer der drei Grundschulen im Ort 37 Schülerinnen und Schüler sowie fünf Lehrpersonen mit dem Coronavirus an, wie der Kanton Neuenburg am Samstag mitteilte. Dies entsprach rund 23 Prozent aller Schülerinnen und Schüler der betroffenen Schule.

Alleine das Speicheltest-Screening am Mittwoch hatte 19 Coronafälle aufgedeckt. Dieses wurden mit dem Einverständnis der Eltern unter einer Mehrheit der Schüler durchgeführt, nachdem bereits mehrere Infektionen bekannt geworden waren. Alle Klasse wurden unter Quarantäne gestellt.

Ein zweiter Massentest soll am Dienstag bei den negativ getesteten Personen in der Quarantäne sowie deren Familien, die unter demselben Dach leben, durchgeführt werden. Die Schule bleibt bis übernächste Woche am Dienstag unter Quarantäne.

Der Kanton Neuenburg warnte, dass die Ergebnisse zeigen würden, dass das Virus immer noch in der Region zirkuliere. Die Behörden betonten die Wichtigkeit von wöchentlichen Tests auch ohne Symptome zu Hause. Wer Symptome zeige, solle sich in einem Zentrum, einer Apotheke oder bei ärztlichem Personal testen zu lassen. (sda)
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Das Coronavirus in der Schweiz – eine Chronologie

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