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Südafrika verschärft seine Corona-Massnahmen deutlich ++ 1000 Personen feiern in Chur

Die neuesten Meldungen zum Coronavirus – lokal und global.
27.06.2021, 18:1528.06.2021, 10:47
  • Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) meldete am Freitag 109 neue Corona-Fälle für die letzten 24 Stunden. Die Positivitätsrate der gemeldeten Tests lag bei 0,4 Prozent. Zwei Menschen starben, 5 mussten ins Spital.
  • Vom 17. Juni bis 23. Juni sind in der Schweiz 579'006 Impfdosen gegen Covid-19 verabreicht worden – rund 82'700 pro Tag. Im Vergleich zur Woche davor sankt die Impfkadenz um 7 Prozent. 2'794'266 Personen in der Schweiz sind vollständig geimpft, das sind 32,3 Prozent der Bevölkerung.
  • Discos auf, Maskenpflicht draussen weg: Der Bundesrat hat am 23. Juni den nächsten Öffnungsschritt kommuniziert. Die Details findest du hier.
  • Der Bundesrat will am 28. Juni die Reiseeinschränkungen weiter lockern. Die Quarantänepflicht für Einreisen aus allen Staaten und Gebieten des Schengen-Raums soll vollständig aufgehoben werden.
  • Die SwissCovid-App hilft, Infektionsketten schnell zu unterbrechen. Sie hat 1,71 Millionen aktive Userinnen und User.
  • Das Covid-Zertifikat ist da. Die Details findest du hier, die Android-App hier und die iOS-App hier.
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Liveticker: Corona National+International 27.06.21

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21:42
Südafrika verschärft seine Corona-Massnahmen deutlich
Nach einem ungewöhnlich starken Anstieg der Infektionszahlen verschärft Südafrika seine Corona-Beschränkungen deutlich. Präsident Cyril Ramaphosa setzte die Alarmstufe am Sonntagabend in einer TV-Rede auf die zweithöchste Stufe herauf. Am Vortag war bekanntgeworden, dass die hochansteckende Delta-Variante den Kap-Staat im Griff hat. Auch bereits zuvor mit der Beta-Variante infizierte und danach genesene Südafrikaner seien nun gefährdet, so Ramaphosa. «Wir sind im Griff einer verheerenden Welle.»

Besonders betroffen ist das Ballungszentrum um die Städte Pretoria und Johannesburg (Gauteng-Provinz), wo mehr als 60 Prozent aller Neuinfektionen registriert wurden. Die Gesundheitsinfrastruktur befindet sich an der Kapazitätsgrenze. Reisen sind dort nur noch in Ausnahmefällen erlaubt.
A street vendor carrying merchandise walks past a mural on how to wear a face mask to prevent the spread of coronavirus, in Soweto, South Africa, Saturday, May 15, 2021. (AP Photo/Themba Hadebe)
Südafrika ist zahlenmässig das am schwersten von der Pandemie betroffene Land in Afrika. Die bisherigen Einschränkungen haben verheerende Auswirkungen auf die Wirtschaft. Millionen Menschen kämpfen ums Überleben, Armut und Nahrungsmittelunsicherheit haben sich in wenigen Wochen dramatisch verschärft. Bereits vor der Epidemie steckte Afrikas zweitgrösste Volkswirtschaft in einer schwierigen Lage. (sda/dpa)
20:45
Luxemburgs Premierminister nach EU-Gipfel positiv auf Corona getestet
Luxemburgs Premierminister Xavier Bettel ist nach dem EU-Gipfel in Brüssel positiv auf das Coronavirus getestet worden. Dies teilte die luxemburgische Regierung am Sonntagabend mit. Der 48-Jährige habe milde Symptome wie Fieber und Kopfschmerzen, werde seine Arbeit aber von zuhause aus fortsetzen. Vorgesehen seien zehn Tage Quarantäne. Zuvor hatten die Zeitung «Luxemburger Wort» und das Internet-Portal «Politico» darüber berichtet.
Luxembourg's Prime Minister Xavier Bettel talks to journalists as she arrives for an EU summit at the European Council building in Brussels, Friday, June 25, 2021. EU leaders are discussing the economic challenges the bloc faces due to coronavirus restrictions and will review progress on their banking union and capital markets union. (AP Photo/Olivier Matthys, Pool)
Beim Gipfel hatte Bettel Kontakt mit vielen anderen europäischen Staats- und Regierungschefs, auch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel. Nach eigenen Angaben wurde er bislang einmal gegen das Coronavirus geimpft. Seine zweite Impfung hätte er diese Woche bekommen sollen, sagte eine Regierungssprecherin der Deutschen Presse-Agentur.

Ein Sprecher des EU-Ratsvorsitzenden Charles Michel verwies auf Twitter darauf, dass beim Gipfel die Hygieneregeln eingehalten worden seien. (sda/dpa)
19:58
Über 1000 Personen haben in Chur ein dreitägiges Fest gefeiert.
Über 1000 Personen haben in Chur ein dreitägiges Fest gefeiert. Alle mussten sich mit einem speziellen System auf das Coronavirus testen lassen. Die Testergebnisse waren allesamt negativ. Grund für die Testpflicht sei, dass das System derzeit das einzige Fälschungssichere sei, weil es mit der Identitätsnummer auf der ID oder dem Pass verknüpft ist.
Besucher an einem Testanlass mit bis zu 1000 Personen, am Freitag, 25. Juni 2021, in Chur. Der Kanton Graubuenden testet derzeit mit der Firma Covent ein System mit Covid-Schnelltests, das Grossanlaesse nach der Pandemie wieder ermoeglichen soll. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)
Es herrschte Testpflicht mit dem System Covent, egal ob die Besucherinnen und Besucher einen gültigen PCR-Test, eine Impfung oder Genesung vorweisen konnten. Rund 1050 Personen taten dies, wie der Veranstalter Ivo «Fifi» Frei auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA am Sonntag erklärte. (Symbolbild)

Das dreitägige Fest auf dem Theaterplatz in Chur wurde extra für das Testsystem konstruiert. Vor dem Eingang standen drei Pop-up-Zelte, in denen die Besucherinnen und Besucher unter Aufsicht selber einen Corona-Test durchführten und innert wenigen Minuten das Resultat auf ihr Handy zugeschickt erhielten. (sda)
19:04
Corona-Regeln missachtet: Johnsons Gesundheitsminister tritt zurück
Die britische Regierung fahndet nach einem Sicherheitsleck, nachdem eine Zeitung eine Affäre von Gesundheitsminister Matt Hancock (im Bild) aufgedeckt hat. Die «Sun» hatte ein Video veröffentlicht, das offensichtlich aus einer Überwachungskamera stammt und den mittlerweile zurückgetretenen Ressortchef in seinem Büro in inniger Umarmung mit einer Mitarbeiterin zeigt. «Wir müssen herausfinden, wie es dazu kommen konnte», sagte Kabinettsmitglied Brandon Lewis am Sonntag dem Sender Sky News. Das Gesundheitsministerium werde eine interne Untersuchung einleiten.
Die Oppositionspartei Labour forderte, Hancock die vorgesehene Abfindung in Höhe von 16'000 Pfund zu verwehren. Alles andere wäre erschreckend und die Bevölkerung würde es nicht tolerieren, sagte Labour-Politikerin Lucy Powell. Sie kritisierte zudem Premierminister Boris Johnson scharf. Dass der Regierungschef den Minister nicht gefeuert, sondern ihm zunächst den Rücken gestärkt hatte, zeige, dass Johnson «einen sehr gefährlichen blinden Fleck» bei Fragen der Integrität und des Verhaltens im öffentlichen Leben habe.

Hancock war am Samstagabend zurückgetreten. Er räumte einen Verstoss gegen die von ihm selbst aufgestellten Corona-Abstandsregeln ein. Die Opposition verlangt eine unabhängige Untersuchung. Es müsse geklärt werden, ob Hancock seine Geliebte vor Beginn der Affäre oder erst danach eingestellt hat. (sda/dpa)
18:15
800 Schüler nach Mallorca-Klassenreisen mit Corona infiziert
Mehr als 800 Schüler und Schülerinnen aus mehreren Teilen Spaniens haben sich auf Abschlussfahrten nach Mallorca Mitte Juni mit dem Coronavirus infiziert. Nach jüngsten Angaben der verschiedenen Regionalregierungen erhöhte sich die Zahl der infizierten Teenager am Sonntag um mehr als 200 auf mindestens 848.

Allein in Madrid sind mindestens 410 Jugendliche betroffen. Fälle meldeten auch das Baskenland (126), Valencia (104), Galizien (70), Katalonien (64), die Balearen (33), Murcia (20), Kastilien-La Mancha (11) und Aragonien (10).
Tourists sunbathe on the beach at the Spanish Balearic Island of Mallorca, Spain, Monday, June 7, 2021. Spain is jumpstarting its summer tourism season by welcoming vaccinated visitors from most countries as well as European visitors who can prove they are not infected with coronavirus. It also reopened its ports to cruise ship stops on Monday. (AP Photo/Francisco Ubilla)
Es wird vermutet, dass sehr viele der betroffenen jungen Leute mit ein und derselben Fähre von Valencia nach Mallorca fuhren. Andere kamen vermutlich auf der Insel miteinander in Kontakt. Alle Schüler hätten sich mit der Alpha-Variante des Virus infiziert, die zuerst in Grossbritannien entdeckt worden war, hiess es.

In den verschiedenen Regionen wurden auch Hunderte Kontaktpersonen unter Quarantäne gesetzt. Gesundheitsministerin Carolina Darias rief Jugendlichen und junge Erwachsene, von denen die meisten wegen der strikten Alterspriorisierung in Spanien noch nicht geimpft sind, zu «verantwortungsvollem Verhalten» auf. (sda/dpa)
17:11
Australien verschärft Corona-Regeln
Nach einem Anstieg bei den Neuinfektionen sind Australien die Corona-Massnahmen teils deutlich verschärft worden. Im Grossraum Darwin im Norden des Landes gilt seit Sonntag zunächst für zwei Tage ein «voller Lockdown», teilte die Regionalregierung mit. Dort wurden mehrere Menschen positiv getestet, nachdem sich ein Bergarbeitende vermutlich bei einer Übernachtung in einem Quarantäne-Hotel an der Ostküste infiziert hatte. Knapp 200 Menschen befinden sich nun in Isolation.
epa09304880 People are tested for COVID-19 at a pop-up clinic at Rushcutters Bay in Sydney, New South Wales, Australia, 27 June 2021. More than five million people in Greater Sydney and its surrounds have gone into a 14-day lockdown as health authorities try to regain control of a coronavirus disease outbreak.  EPA/JOEL CARRETT AUSTRALIA AND NEW ZEALAND OUT
Bereits seit Samstag ist in der Millionenmetropole Sydney und den umliegenden Regionen ein zweiwöchiger Lockdown in Kraft. Bis auf wenige Ausnahmen müssen Bewohnerinnen und Bewohner zuhause bleiben. Grund ist die zunächst in Indien entdeckte Delta-Variante, die als besonders ansteckend gilt. Die Regierungschefin des Bundesstaats New South Wales, Gladys Berejiklian, erwartet, dass sich die Lage verschärft. In New South Wales stieg die Zahl der örtlich übertragenen Fälle binnen einer Woche von sieben auf mehr als hundert.

Auch für die westaustralische Millionenstadt Perth ordneten die Behörden Beschränkungen an. Dort gelten seit Sonntag zunächst für drei Tage Kontaktbeschränkungen und Maskenpflicht. Zuvor war eine Frau aus Perth nach einer Reise nach Sydney positiv getestet worden. (sda/dpa)
14:30
Trotz Ausbruch mit Delta-Variante: Illegale Raver-Party empört Italien
Hunderte Menschen sollen laut Medienberichten in der Nacht zum Sonntag in einer Corona-Krisenregion Norditaliens stundenlang eine Party gefeiert haben. In Maleo hätten sie die Masken- und Abstandsregeln nicht eingehalten, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa am Sonntag. Der kleine Ort in der Lombardei steht im Fokus, weil dort zuletzt Corona-Fälle mit der gefährlichen Delta-Variante des Coronavirus nachgewiesen worden waren.

Ausserdem erinnern sich in Italien noch viele an die benachbarte Stadt Codogno, aus der am 21. Februar 2020 eine Corona-Infektion gemeldet worden war. Sie galt damals als der erste Ausbruch in Italien. Die Regierung riegelte damals mehrere Städte in der Gegend ab. (Symbolbild)
epa09302681 People relax and enjoy a sunny day at the beach, in Ostia, near Rome, Italy, 26 June 2021. From 28 June all the country will be considered as a 'white zone' with no mask obligation outdoors and with only one rule to maintain a social distance and avoid crowds.  EPA/EMANUELE VALERI
Die Raver-Party in dem früheren Steinbruch in Maleo hatte den Berichten zufolge bereits am Samstagabend begonnen und zog sich bis Sonntagnachmittag. Die Zeitung «Corriere della Sera» schrieb von 700 Menschen, die auf der illegalen Feier tanzten. Die Einsatzkräfte versuchten die Organisatoren ausfindig zu machen. Die Partygäste sollen sich in den vergangenen Tagen über die sozialen Medien verabredet haben. (sda/dpa)
12:10
Corona breitet sich in britischen Schulen rasant aus
Das Coronavirus breitet sich unter britischen Schülern einem Bericht der «Sunday Times» zufolge rasant aus. In der Woche zum 20. Juni sei die Zahl der infizierten 5- bis 9-Jährigen im Vergleich zur Vorwoche um 70 Prozent gestiegen, bei den 10- bis 14-Jährigen sei es ein Plus von 56 Prozent, berichtete die Zeitung unter Berufung auf Zahlen der Gesundheitsbehörde Public Health. Insgesamt 16'100 Schüler waren wegen einer Corona-Infektion abwesend, in der Vorwoche waren es noch 10'600. Weil zudem Zehntausende wegen möglichen Kontakts mit Infizierten in Selbstisolation geschickt wurden, fehlten insgesamt 216'000 Schüler im Unterricht.
Grund für die rasche Ausbreitung sei die hoch ansteckende Delta-Variante, berichtete die Zeitung. Der Co-Generalsekretär der Lehrergewerkschaft National Education Union, Kevin Courtney, warnte vor einer Vervielfachung der Fälle. Steve Chalke von der Wohltätigkeitsorganisation Oasis Trust sagte, Schulen seien «Inkubationszentren für die neue Delta-Variante». «Der Trend in Schulen zeigt seit drei Wochen nach oben. Wir haben offensichtlich noch nicht die Spitze dieser dritten Welle erreicht», sagte Chalke. (sda/dpa)
11:45
Mehr als 1000 Corona-Infektionen in EM-Spielstadt
In der EM-Spielstadt St. Petersburg ist vor dem Viertelfinalspiel am nächsten Freitag die Zahl der Corona-Neuinfektionen gestiegen. Am Sonntag meldeten die Behörden der russischen Hafenstadt fast 1300 neue Fälle innerhalb eines Tages, 50 mehr als am Vortag. Es gab erneut mehr als 100 Todesfälle binnen 24 Stunden. Landesweit sprachen die Behörden von 21 600 Neuinfektionen. Am schlimmsten ist demnach die Hauptstadt Moskau betroffen, wo es 6700 neue Erkrankte und 114 Todesfälle gab, so viele wie noch nie seit Beginn der Pandemie, wie die Agentur Interfax meldete.

Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin drohte im Staatsfernsehen mit einem Lockdown. Er sagte mit Blick auf die sich rasante Verbreitung der Delta-Variante: «Um dieses Problem grundlegend zu lösen, muss man sich impfen lassen oder in einen Lockdown gehen.» Moskau hatte am Samstag seine EM-Fanzone nach einer Schliessung wieder geöffnet. Seit Anfang Juni steigen die Zahlen in Russland rasant.

Angesichts der weit verbreiteten Impfskepsis gibt es in mehreren Regionen Russland für bestimmte Berufe eine Impfpflicht. Dagegen demonstrierten am Samstag Berichten zufolge bis zu 100 Menschen in Moskau. Menschenrechtlern zufolge kamen dabei mindestens acht Menschen vorübergehend in Polizeigewahrsam.
epa09302881 (FILE) - Supporters of Finland cheer prior to the UEFA EURO 2020 group B preliminary round soccer match between Finland and Belgium in St.Petersburg, Russia, 21 June 2021 (re-issued on 26 June 2021). A spike in cases of the coronavirus COVID-19 disease has been detected in Finland, linked to soccer fans returning from Finland's UEFA EURO 2020 soccer matches in St.Petersburg, Russia, Finnish health authorities confirmed on 26 June 2021.  EPA/Anatoly Maltsev / POOL (RESTRICTIONS: For editorial news reporting purposes only. Images must appear as still images and must not emulate match action video footage. Photographs published in online publications shall have an interval of at least 20 seconds between the posting.)
10:18
Bund will Impfquote von 80 Prozent
Die Delta-Variante des Corona-Virus breitet sich auch in der Schweiz aus. «Wir rechnen damit, dass die Variante hier in vier bis sechs Wochen dominant sein wird», sagt Urs Karrer, Vizepräsident der wissenschaftlichen Corona-Task-Force, der «NZZ am Sonntag». Delta ist um rund 50 Prozent ansteckender als die bisher dominante Alpha-Variante. Aus diesem Grund drängen Bund und Kantone jetzt darauf, dass sich noch mehr Menschen gegen Corona impfen. Bis jetzt haben rund 4,2 Millionen Personen mindestens eine Dosis erhalten. In den nächsten Wochen sollen rund 1,5 bis 2 Millionen dazu kommen, wie mehrere gut informierte Personen der «NZZ am Sonntag» sagen. Ziel sei eine Impfquote von 80 Prozent. Ursprünglich war man von rund 60 Prozent der gesamten Bevölkerung ausgegangen. Deshalb müsse man in einem nächsten Schritt alle diejenigen zum Impfen bewegen, die noch unentschlossen seien oder die vom Nutzen der Impfung zu wenig wüssten. Unbestritten ist, dass die Delta-Variante vor allem nicht geimpfte Personen gefährdet. Urs Karrer von der Task-Force rechnet damit, dass im nächsten Winter mehr als 60 Prozent der Nicht-Geimpften mit dem Virus infiziert werden könnten. Wegen der verschiedenen Impf-Möglichkeiten sei der Bundesrat nicht mehr gewillt, im nächsten Herbst und Winter flächendeckende Pandemie-Massnahmen zu treffen, sagen zwei gut informierte Personen. Deshalb sei davon auszugehen, dass die Behörden nur noch punktueller eingreifen würden. Und dass das Covid-Zertifikat vermehrt zur Anwendung käme.
Impfstoffe, aufgenommen am Dienstag, 15. Juni 2021 in Giubiasco. (KEYSTONE/Ti-Press/Pablo Gianinazzi)
22:12
Corona-Neuinfektionen in Grossbritannien auf Vier-Monats-Hoch
Wegen der Ausbreitung der Delta-Variante ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Grossbritannien auf den höchsten Stand seit mehr als vier Monaten gestiegen. Am Samstag meldeten die Behörden 18'270 neue Fälle – rund 2400 mehr als am Vortag und so viele wie seit dem 5. Februar nicht mehr. Im Vergleich zum vorigen Samstag hat sich die Zahl fast verdoppelt.

Mit Hilfe eines monatelangen Lockdowns und eines Impfprogramms hatte Grossbritannien die Zahl der Neuinfektionen, Corona-Toten und Krankenhauspatienten weit nach unten gedrückt. Die hoch ansteckende Delta-Variante sorgt aber seit einigen Wochen für einen gegenläufigen Trend. Die für den 21. Juni geplante Aufhebung aller Corona-Massnahmen wurde um vier Wochen verschoben.

Die Regierung drückt wegen Delta bei der Impfkampagne aufs Tempo. Am Wochenende konnten sich Menschen landesweit ohne Anmeldung in Impfzentren eine Spritze setzen lassen. Es bildeten sich lange Schlangen. Insgesamt haben bisher mehr als 32,2 Millionen Menschen die für den vollen Impfschutz notwendigen zwei Dosen erhalten – gut 60 Prozent der Erwachsenen.

Für Aufsehen sorgte, dass etwa 2500 Menschen, die zwischen Februar und Mai ins Land kamen und danach positiv auf das Virus getestet wurden, von den Behörden nicht kontaktiert werden konnten. Sie hatten bei der Einreise falsche oder fehlerhafte Angaben zum Aufenthaltsort gemacht. (sda/dpa)
epa09288362 People enter a Covid-19 vaccination centre in London, Britain, 20 June 2021. The UK government is pushing on with its vaccination program in its fight against the Indian variant, that continues to spread across England. Over eighteen year olds are now being asked to get vaccinated against Covid-19.  EPA/ANDY RAIN
18:23
150 Personen demonstrieren in Kreuzlingen gegen Corona-Massnahmen
Rund 150 Personen haben am Samstag in Kreuzlingen gegen die Corona-Massnahmen demonstriert. Die Thurgauer Kantonspolizei begleitete die unbewilligte Kundgebung. Es kam vorübergehend zu leichten Verkehrsbehinderungen, wie die Polizei am frühen Samstagabend mitteilte. Die Kundgebung verlief aus Sicht der Kantonspolizei Thurgau friedlich und löste sich laut Mitteilung vor 17 Uhr wieder auf. (sda)
18:21
Südafrika zunehmend im Griff der Delta-Variante
In Südafrika steigt die Zahl der Corona-Neuinfektionen wieder deutlich an. Nach Angaben der Regierung befindet sich das Land mit mehr als 56 Millionen Einwohnern zunehmend im Griff der besonders ansteckenden Delta-Variante des Virus. Die amtierende Gesundheitsministerin Mmamoloko Kubayi sagte am Samstag: «Leider haben unsere Wissenschaftler entdeckt, dass wir eine neue Variante haben, die in unserem Land vorherrschend ist.»

Binnen 24 Stunden gab es nach offiziellen Angaben 18'762 Neuinfektionen – 11'777 davon allein im Ballungszentrum um die Hauptstadt Pretoria und Johannesburg. Dort befindet sich mittlerweile die Gesundheitsinfrastruktur an der Kapazitätsgrenze. Südafrika ist in Afrika zahlenmässig das am schwersten betroffene Land. Bislang wurden 1,9 Millionen Fälle dokumentiert. Knapp 60'000 Menschen starben an den Folgen einer Infektion. (sda/dpa)
A young boy walks past a mural promoting vaccination for COVID-19 in Duduza township, east of Johannesburg, South Africa, Wednesday, June 23, 2021. (AP Photo/Themba Hadebe)
15:31
Neuseeland setzt quarantänefreies Reisen mit Australien aus
Nach einem Anstieg der Corona-Neuinfektionen in Australien hat Neuseeland das quarantänefreie Reisen zwischen beiden Ländern vorerst ausgesetzt. Die Regelung gelte zunächst von Samstagabend an für drei Tage, teilte das Gesundheitsministerium mit.

Zuvor waren im australischen Bundesstaat New South Wales eine Reihe weiterer neuer Fälle bekannt geworden. Für die dazu gehörige Millionenmetropole Sydney und umliegende Regionen verhängten die Behörden am Samstag einen zweiwöchigen Lockdown. Bewohner müssen mit Ausnahme von notwendigen Erledigungen zu Hause bleiben.

Nach dem positiven Corona-Test eines Reisenden aus Sydney hatte Neuseelands Hauptstadt Wellington bereits am Mittwoch Einschränkungen wie Kontaktbeschränkungen verhängt. Am gleichen Tag setzte der Inselstaat das quarantänefreie Reisen mit New South Wales vorerst aus. Die neuseeländische Regierung habe nun vorsorglich entschieden, diese Massnahme auf ganz Australien auszudehnen, sagte der für Corona-Angelegenheiten zuständige Minister, Chris Hipkins, am Samstag. Man werde die Regelung am Montag nochmals überprüfen.

Neuseeland mit seinen rund 4,8 Millionen Einwohnern verzeichnete seit Beginn der Pandemie mehr als 2300 Infektionen, 26 Menschen starben mit dem Virus. (sda/dpa)
epa09302261 A view of a sign for COVID-19 testing at a pop up clinic at Bondi Beach in Sydney, New South Wales (NSW), Australia, 26 June 2021. All of greater Sydney, the Central Coast, the Blue Mountains and Wollongong regions will enter a two-week coronavirus lockdown until 09 July and new restrictions will be in place for the remainder of New South Wales.  EPA/MICK TSIKAS AUSTRALIA AND NEW ZEALAND OUT
12:47
Hunderte Corona-Tote in Russland – Tausende Schüler feiern Party
In Russland spitzt sich die Corona-Lage weiter zu. Am Samstag meldeten die Behörden 21'600 Neuinfektionen innerhalb eines Tages – so viele wie seit Anfang des Jahres nicht mehr. Mit 8400 neuen Fällen ist die Situation in Europas grösster Stadt Moskau besonders dramatisch. Nach Angaben von Gesundheitsminister Michail Muraschko sollen nun 2,5 Millionen Dosen des russischen Impfstoffs «Sputnik Light» ausgeliefert werden, wie die Agentur Interfax meldete. Das Vakzin ist etwa als Auffrischungsimpfung gedacht. Russland verfügt seit Monaten über mehrere eigene Vakzine.

In der Nacht zum Freitag feierten in der Millionenstadt zudem Tausende Schülerinnen und Schüler ihren Schulabschluss vor der Eremitage. Die meisten seien ohne Schutzmaske zu sehen gewesen, berichtete der Radiosender Echo Moskwy. In den Strassen im Zentrum der Stadt waren nach Berichten mehrerer Medien Zehntausende Menschen unterwegs. Fotos und Videos zeigten, wie sie dicht gedrängt tanzten und in der Nacht ein grosses Feuerwerk am Fluss Newa verfolgten.
Graduates, most of them without face masks despite the coronavirus pandemic, gather for the Scarlet Sails festivities marking school graduation at the Palace Square in St. Petersburg, Russia, Friday, June 25, 2021. (AP Photo/Dmitri Lovetsky)
Medien schrieben zuvor, dass in St. Petersburg viele Krankenhäuser wegen Corona-Patienten überlastet seien. Die Behörden vertreten die Auffassung, dass die Fussball-EM und ein grosses Wirtschaftsforum zu Monatsbeginn keinen Einfluss auf die Infektionslage hätten. In Moskau waren laut Bürgermeister Sergej Sobjanin vor einer Woche schon fast 90 Prozent der Infektionen auf die Delta-Variante zurückzuführen. Für ganz Russland gibt es keine offizielle Angabe. (viw/sda/dpa)
10:28
Italiens Discobetreiber hoffen auf Wiederöffnung Anfang Juli
In Italien schöpfen die Betreiber von Diskotheken Hoffnung, bald wieder ihre Tanzflächen öffnen zu können. Italienische Medien berichteten am Freitag und Samstag, die Experten des technisch-wissenschaftlichen Rates im Gesundheitsministerium hätten grünes Licht für eine eingeschränkte Wiederöffnung Anfang Juli gegeben. Das Gremium empfehle den Discobetrieb lediglich für die sogenannten Weissen Zonen, im Freien und mit einer maximalen Auslastung von 50 Prozent, schrieb die Nachrichtenagentur Ansa.

Demnach soll nur hereingelassen werden, wer ein sogenanntes grünes Covid-19-Zertifikat vorlegen kann. Den Nachweis können Menschen erhalten, die nachweislich geimpft oder genesen sind oder einen negativen Corona-Test gemacht haben.

Das letzte Wort hat jetzt die Regierung. Wirtschaftsminister Giancarlo Giorgetti begrüsste die Haltung der Fachleute. «Am Montag wollen wir darum bitten, ein Datum für die Öffnung festzulegen», teilte er am Freitagabend mit. Discobetreiber und Gewerkschaften fordern seit Wochen eine klare Ansage zur Wiederöffnung. In Italien fallen wegen der guten Entwicklung der Corona-Infektionslage immer mehr Beschränkungen. (viw/sda/dpa)
5:00
Fast alles wieder erlaubt in den Niederlanden
Die Niederlande haben einen grossen Schritt zurück zu einem öffentlichen Leben fast ohne Corona-Beschränkungen gemacht. Fast alle im Zuge der Pandemie eingeführten Massnahmen sind seit Samstag wieder aufgehoben.

Als zentrale Regel gilt nur noch der Sicherheitsabstand von 1,5 Meter. Wenn der – wie etwa in einer Disco – nicht eingehalten werden kann, ist Zutritt nur mit Test- oder Impfbeweis möglich. Die Regierung mahnte aber die Bürger weiterhin zur Vorsicht – auch im Blick auf die sich schnell verbreitende Delta-Variante des Virus, die als besonders ansteckend gilt.
epa08801152 Call to keep a distance due to the corona virus in the center of Almelo, The Netherlands, 05 November 2020. For the region of Twente, just like for Rotterdam-Rijnmond and south-Holland south, extra strict corona measures such as a curfew, closure of all shops except supermarkets and possibly also closure of schools are imminent. The regions are faced with high contamination rates.  EPA/Vincent Jannink
Mehr als 15 Monate nach der erzwungenen Schliessung öffneten bereits um Mitternacht in zahlreichen Städten Diskotheken und Nachtclubs wieder. Besucher konnten sich vor dem Eintritt testen lassen.

Auch für Gaststätten, Museen und Theater entfallen die Restriktionen. Und Fussballfans können ab sofort gemeinsam mit anderen die EM-Spiele auf Bildschirmen in Cafés und Kneipen anschauen. Auch andere Veranstaltungen sogar mit Zehntausenden Besuchern sind wieder möglich mit Test- oder Impfbeweis.

Auch die Maskenpflicht wurde fast vollständig aufgehoben. Nur in Bussen und Bahnen, auf Flughäfen sowie in Test- und Impfzentren müssen sie noch getragen werden.

Die Niederlande haben zur Zeit etwa 29 Neuinfektionen auf 100'000 Einwohner pro Woche. Mehr als 50 Prozent der Einwohner haben zumindest eine Impfdosis erhalten. Fast jeder Dritte ist vollständig geimpft. (viw/sda/dpa)
4:30
Diese Corona-Öffnungsschritte treten heute in Kraft
Die weitreichendste Änderung ist die Lockerung der Maskenpflicht: Wer sich im Freien aufhält, muss keine Maske mehr tragen. Das gilt auch für kulturelle und sportliche Aktivitäten sowie für Grossveranstaltungen mit Covid-Zertifikat. Im Büro und in höheren Schulklassen wird die Maskenpflicht ebenfalls aufgehoben.

Bei kulturellen und sportlichen Aktivitäten, die draussen stattfinden, muss auch nicht mehr zwingend auf den Abstand geachtet werden. Wenn sich nur offiziell geimpfte, getestete oder genesene Personen treffen, gibt es auch keine Kapazitäts- oder Mengenbeschränkungen mehr. Veranstaltungen ab tausend Personen brauchen aber eine kantonale Bewilligung.

Ebenfalls aufgehoben ist die Homeoffice-Pflicht; stattdessen gilt neu wieder eine Homeoffice-Empfehlung. An Unis, Fachhochschulen und in der Weiterbildung dürfen wieder unbeschränkt viele Personen anwesend sein.

Schliesslich gibt es in Restaurants keine Beschränkung mehr der Anzahl Gäste pro Tisch. Nur in Innenbereichen gilt wie bisher eine Sitzpflicht während der Konsumation und eine Maskenpflicht im Stehen. Die Kontaktdaten müssen weiterhin erhoben werden, es reicht allerdings ein Kontakt pro Gruppe.

Ab heute ebenfalls wieder uneingeschränkt möglich sind Laden-, Fitnessstudio- und Sportcenterbesuche. Die Betreibenden können die Kapazität voll ausnutzen. Aquaparks können wieder öffnen. Einzig an Veranstaltungen ohne Covid-Zertifikat gilt eine Beschränkung auf zwei Drittel der Kapazität.

Auch Clubs und Discos dürfen wieder öffnen, wenn der Zugang auf Personen mit Covid-Zertifikat beschränkt wird. Ohne Einschränkungen feiern dürfen auch Hochzeitsgesellschaften, sofern alle ein Covid-Zertifikat vorlegen können.
ZUM SCANNEN DES COVID-ZERTIFIKATS MITTELS DER COVID CERTIFICATE APP, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDE BILDER ZUR VERFUEGUNG. WEITERE BILDER FINDEN SIE AUF visual.keystone-sda.ch --- Il certificato Covid svizzero viene scannerizzato con un telefono cellulare, il martedi15 giugno 2021 a Zurigo. Il certificato Covid contiene cognome e nome, la data di nascita, un numero di certificato e i dettagli della vaccinazione Covid 19, il recupero o il risultato negativo del test PCR o rapido antigene. Il codice QR che appare nel certificato Covid rende il certificato sicuro contro frodi e garantisce la sua autenticita. (KEYSTONE/Christian Beutler)..Das Covid-Zertifikat Schweiz wird mit einem Mobiltelefon eingescannt, am Dienstag, 15. Juni 2021 in Zuerich. Das Covid-Zertifikat enthaelt neben Name, Vorname, Geburtsdatum und einer Zertifikatsnummer auch die Angaben zur Covid-19-Impfung, zur Genesung oder zum negativen PCR-Test- bzw. Antigen-Schnelltest-Resultat. Der im Covid-Zertifikat angezeigte QR-Code soll das Zertifikat dank einer elektronischen Signatur der Schweizerischen Eidgenossenschaft faelschungssicher machen und die Echtheit des Covid-Zertifikats garantieren. (KEYSTONE/Christian Beutler)
Strengere Regeln gibt es im Innern: In Restaurants, Läden, im öffentlichen Verkehr und bei Veranstaltungen ohne Covid-Zertifikat gilt die Maskenpflicht vorerst bis Mitte August weiterhin. Auch Massenveranstaltungen ohne Zertifikat wird es noch nicht geben im Juli.

An privaten Veranstaltungen können sich weiterhin höchstens dreissig Personen in privaten Innenräumen und höchstens fünfzig Personen in Aussenbereichen treffen.

Einfacher wird auch das Reisen. Wer aus einem Land des Schengen-Raums in die Schweiz reist, muss nicht mehr in Quarantäne. Eine Testpflicht besteht nur noch für Flugreisende, die nicht geimpft oder genesen sind. Auch Drittstaatenangehörige dürfen wieder in die Schweiz einreisen.

Die Anerkennung des Covid-Zertifikats durch die EU erwartet der Bund nicht vor Mitte Juli. Die entsprechende EU-Verordnung wird erst am 1. Juli in Kraft treten. Der Bund empfiehlt deshalb allen Reisenden, nicht nur das Covid-Zertifikat auf der App zu haben, sondern auch einen Ausdruck auf Papier mitzuführen. (viw/sda)
20:29
Tunesiens Ministerpräsident mit Coronavirus infiziert
Tunesiens Ministerpräsident Hichem Mechichi (Archivbild) ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das berichtete die staatliche Nachrichtenagentur TAP am Freitagabend unter Berufung eine Regierungserklärung. Ob er Symptome hat, wurde nicht mitgeteilt. Er wird demnach aber bis zu seiner Genesung von Zuhause aus arbeiten.
epa08942174 Tunisian Prime Minister Hichem Mechichi speaks to the media during a press conference to announce a cabinet reshuffle in Tunis, Tunisia, 16 Janury 2021. Tunisian Prime Minister Hichem Mechichi announced on 16 January 2021, the appointment of 12 new Ministers in a cabinet reshuffle, that he hopes will ease the rising political tensions and help with the unprecedented economic crisis.  EPA/MOHAMED MESSARA
Die Corona-Lage in dem nordafrikanischen Land spitzt sich derzeit zu. Die Infektionszahlen steigen kontinuierlich. Zuletzt lag die Zahl der Infizierten in den vergangenen Tagen wieder zwischen 3500 und 4000. Gut ein Drittel aller Coronatests im Land fallen positiv aus, während die Impfkampagne nur schleppend vorangeht. Zu Wochenbeginn waren erst rund 10 Prozent der Bevölkerung mindestens einmal geimpft. Mehrere Regionen wurden wegen hoher Inzidenzzahlen von der Aussenwelt abgeriegelt. Im gesamten Land gilt zudem weiter eine nächtliche Ausgangssperre. (sda/dpa)
18:46
Lockerste Corona-Regeln für ganz Italien ab Montag
Für ganz Italien sollen ab kommendem Montag die lockersten Corona-Regeln gelten. Gesundheitsminister Roberto Speranza unterschrieb am Freitag eine Anordnung, mit der auch das Aostatal ab dann zur sogenannten Weissen Zone zählt, wie er selbst im öffentlich-rechtlichen Fernsehsender «Rai1» sagte. Die kleine Region im Nordwesten Italiens war als einzige noch in der Gelben Zone.
 Italy , Return to normality for Summer Holidays. A small reportage in Cinque Terre Bay : a women takes off her mask in the Via dell amore Love Road during the Light Lockdown of the Covid 19 Coronavirus Pandemie in Riomaggiore , Cinque Terra , Liguria , Italy . Juny 16 , 2021.
Damit gilt für fast alle Regionen Italiens ein niedriges Infektionsrisiko. In dem Land mit rund 60 Millionen Einwohnende entfällt ab kommender Woche auch die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im Freien. Die Menschen müssen jedoch weiter die Sicherheitsabstände einhalten und eine Maske parat haben, falls sie die Distanzen nicht eingehalten können.

Die Maskenpflicht gilt ausserdem weiterhin in Innenräumen oder öffentlichen Verkehrsmitteln. In Italien sind die Corona-Fallzahlen und Toten mit dem Virus seit Wochen tendenziell rückläufig. Speranza mahnte im TV jedoch, weiter vorsichtig zu sein. Diese Geschichte sei noch nicht zu Ende. Nach dem wöchentlichen Corona-Lagebericht sank der zuletzt berechnete landesweite Sieben-Tage-Inzidenzwert auf durchschnittlich 12 Fälle je 100'000 Einwohnende. (sda/dpa)
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Das Coronavirus in der Schweiz – eine Chronologie

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Das Coronavirus in der Schweiz – eine Chronologie
quelle: keystone
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