DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa08967422 Police is stationed in the Beijerlandselaan area in Rotterdam, The Netherlands, 26 January 2021. In South Rotterdam and in the city center, several people were arrested for, among other things, gathering and not being able to show proof of identity. The police are massively present in the city after the riots on 25 January and check people walking in groups on the street. Nationwide protest against coronavirus restrictions and curfew imposed by Dutch government broke out in many Dutch cities, leading to some violent riots and clashes with Police.  EPA/MEDIA TV

Die Polizei ist in den Strassen von Rotterdam mit einem massiven Aufgebot präsent. Bild: keystone

Corona-Krawalle in Holland: Lage bleibt angespannt ++ Polizei nimmt Randalierer fest



Nach den im Zuge von Corona-Massnahmen ausgelösten schweren Krawallen der vergangenen Tagen ist es am Dienstagabend in den Niederlanden zunächst weitgehend ruhig geblieben. Zum Beginn der Ausgangssperre um 21.00 Uhr registrierte die Polizei nur vereinzelt kleine Zusammenstösse mit Randalierern. In Rotterdam wurden am Abend 17 Menschen vorsorglich festgenommen, auch aus Breda wurden Festnahmen gemeldet. In Amsterdam versammelte sich im Westen nach Angaben der Polizei eine grosse Gruppe junger Männer. Die Lage sei wie auch in Hilversum angespannt, meldete die Polizei.

In den zwei Nächten zuvor hatte es schwere Krawalle in zahlreichen Städten gegeben. Auslöser der Unruhen war die Ausgangssperre, die als bisher schwerste Corona-Massnahme am Samstag erstmals in kraft getreten war. Hunderte junger Männer waren daraufhin plündernd und randalierend durch die Strassen gelaufen und hatten Polizisten mit Feuerwerk und Steinen angegriffen.

Wie die Anti-Lockdown-Proteste in Holland eskalierten

Video: watson/leb

Fussball-«Fans» verteidigten Stadien

Städte und Polizei hatten sich nun massiv auf mögliche Unruhen vorbereitet. Bürgermeister erliessen Notmassnahmen und schränkten den Aufenthalt in den Zentren stark ein. Schaufenster waren mit Sperrholz verbarrikadiert. Die Polizei patrouillierte.

Police officers block a road during a nation-wide curfew in Amsterdam, Netherlands, Tuesday, Jan. 26, 2021. The Netherlands entered its toughest phase of anti-coronavirus restrictions to date, imposing a nationwide night-time curfew from 9 p.m. until 4:30 a.m. which started Saturday Jan. 23, 2021, in a bid to control the COVID-19 infection rate. (AP Photo/Peter Dejong)

Mehrere Personen sind festgenommen worden. Bild: keystone

In mehreren Städten hatten sich Fans der Profi-Fussballvereine versammelt, um ihre Stadien zu verteidigen. In Maastricht versammelten sich mehrere hundert Fans nach Medienberichten im Zentrum, um die Stadt zu schützen, wie sie sagten. Fan-Proteste gab es auch in Eindhoven, Tilburg und 's Hertogenbosch. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

So sieht das Massentesten in Österreich aus

Wie die Anti-Lockdown-Proteste in Holland eskalierten

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Corona ruiniert Angela Merkels Image als Krisenkanzlerin

Die erste Corona-Welle hat Deutschland sehr gut gemeistert. Nun steckt das Land seit Monaten im Lockdown fest. Mit der Krisenfestigkeit ist es nicht weit her, und das liegt auch an Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Deutschland galt lange als Corona-Vorbild. Kaum ein europäisches Land, die Schweiz inbegriffen, war so gut durch die erste Welle im letzten Frühjahr gekommen. Umso grösser ist der Kontrast zur aktuellen Lage. Seit November gilt ein Lockdown, und ein Ende scheint nicht in Sicht. Nur punktuell gab es Öffnungen, für Schulen, Kitas oder Coiffeure.

Bei den Deutschen, die als eher geduldig und leidensfähig gelten, wächst der Unmut. Sie vermissen ihre Freiheiten, den Besuch von Restaurants oder …

Artikel lesen
Link zum Artikel