DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Die «Hand Gottes» zu Corona-Zeiten geht gerade viral – so kam es dazu

Ein Bild eines Latexhandschuhs, der als «Hand Gottes» bezeichnet wird, geht gerade viral. Das ist die Geschichte dahinter.



Die Corona-Mutante P.1 ist in Brasilien auf dem Vormarsch. Die Regierung verharmlost das Coronavirus weiter, weswegen das Gesundheitssystem stark unter Druck steht. Trotzdem steht das Wohl der Patienten im Spital an erster Stelle, wie dieses herzzerreissende Bild zeigt, welches gerade viral geht.

Eine Corona-Patientin, die in einem Krankenhaus in Rio behandelt werden musste, durfte von ihren Angehörigen nicht besucht werden. In Anbetracht der schwierigen Zeit sehnte sich die Patientin nach etwas Trost und nach menschlichem Kontakt. Sie bat eine Pflegerin darum, ihre Hand zu halten. Der Krankenpflegerin jedoch fehlte die Zeit zum Händchenhalten.

Daraufhin kam die Pflegerin auf die Idee, eine haltende Hand aus zwei Latexhandschuhen und warmem Wasser zu basteln, um das Leid der Erkrankten etwas zu lindern. Wie brasilianische Medien berichten, habe die Pflegerin der Patientin gesagt, sie solle sich vorstellen, dass sie «die Hand Gottes» halte.

Die Aufnahme der «Hand Gottes» machte nicht nur in der Station die Runde, sondern auch auf den sozialen Medien. «Ich ziehe den Hut vor denen, die an vorderster Front arbeiten. Dies ist eine eindringliche Erinnerung daran, in welcher düsteren Lage sich die Welt befindet», schreibt der Journalist, der für die Verbreitung des Bildes verantwortlich ist.

Der Post ist bereits knapp 2000 Mal geteilt worden und enthält über 250 Kommentare. Das herzerwärmendste und zugleich tragischste Foto, das ich heute gesehen habe, kommentiert eine Userin. «Krankenschwestern sind wirklich göttliche Pflegerinnen», schreibt eine weitere. (cst)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

«Die Schweiz hatte recht»: Warum die strengen Regeln in Deutschland nicht effektiver sind

Deutschland hat weit schärfere Massnahmen als die Schweiz. Doch das Infektionsgeschehen ist gleich hoch. Dafür gibt es mehrere Gründe.

Über die Bilder aus der Schweiz staunt man in Deutschland nicht schlecht: Menschen, die zusammen im Strassencafé oder in grossen Gruppen im Park sitzen. Derweil versinkt Deutschland allmählich in einer Coronadepression: Seit November sind fast überall im Land Cafés, Kinos, Theater dicht, Sport war über Monate grösstenteils nur alleine oder zu zweit erlaubt.

Schulen waren wochenlang in etlichen Bundesländern dicht oder im Wechselunterricht im Betrieb. Und der Einzelhandel darf nur dort getestete …

Artikel lesen
Link zum Artikel