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Kunstturn-Cheftrainer in Wil SG wegen sexueller Handlungen mit einem Kind angeklagt



Der ehemalige Cheftrainer der Kunstturnerinnen des Regionalen Leistungszentrums Ostschweiz in Wil soll im Jahr 2018 eine minderjährige Turnerin sexuell missbraucht haben. Die Staatsanwaltschaft St. Gallen erhebt Anklage gegen den 42-Jährigen.

Dem Beschuldigten werden mehrfache sexuelle Handlungen mit einem Kind, mehrfache sexuelle Nötigung und versuchte Nötigung zur Last gelegt, wie die Staatsanwaltschaft am Montag mitteilte. Sie beantragt gegen den Ex-Trainer eine teilbedingte Freiheitsstrafe von 30 Monaten. Davon soll er zehn Monate absitzen.

Die Staatsanwaltschaft will den Ungar zudem für zehn Jahre des Landes verweisen und ihn mit einem lebenslangen Verbot für Tätigkeiten mit regelmässigem Kontakt zu Minderjährigen belegen. Der Beschuldigte bestreitet die Vorwürfe. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Festnahme im August 2019

Der ehemalige Cheftrainer wurde am 13. August 2019 von der Polizei festgenommen. Eine Turnerin des Regionalen Leistungszentrums hatte ihrem Trainer vorgeworfen, sie sexuell missbraucht zu haben. Es geht um Vorfälle an einem Tag Ende Mai oder Anfang Juni 2018 in der Wohnung des Ex-Trainers. Das mutmassliche Opfer war damals 15 Jahre alt.

Die Staatsanwaltschaft eröffnete eine Strafuntersuchung und behielt den Beschuldigten für rund zwei Monate in Untersuchungshaft. Mitte Oktober 2019 wurde er gegen Kaution entlassen. Die Strafuntersuchung ist nun abgeschlossen. Die Staatsanwaltschaft erhob gegen den Ex-Trainer Anklage beim Kreisgericht Wil.

(aeg/sda)

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