Coronavirus
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Nichts mit Ferien in der Schweiz: Deshalb fliegen diese Passagiere ins Ausland

In vielen Kantonen haben die Sommerferien begonnen. Trotz Coronavirus nimmt die Anzahl Flug-Passagiere derzeit wieder rasant zu. Ein Augenschein vor Ort am Zürcher Flughafen.



Die Schweizer Tourismusorte lockten mit zahlreichen Marketing-Aktionen, Politiker teilten ihre Schweizer Geheimtipps und auch der Bundesrat Ueli Maurer animierte dazu, die Sommerferien in der Schweiz zu planen. Bei einer Umfrage der Zürcher Agentur mindnow im Mai gab die Hälfte der 1700 Teilnehmenden an, ihre Ferien in der Schweiz zu planen. Tatsächlich verbringen, so scheint es, mehr Einheimische ihre freien Tage in der Schweiz; Die Schweizer Campingplätzen wurden von Anfragen regelrecht überhäuft und auch die Bergbahnen melden eine herausragende Auslastung.

Verzichten dieses Jahr also viele auf den Flug ins Ausland? Aktuelle Zahlen des Zürcher Flughafens zeigen ein anderes Bild: Im Juni nutzten rund 200'000 Passagiere den Flughafen Zürich, wie das Unternehmen am Montagabend berichtete. Das ist eine Zunahme von rund 460 Prozent im Vergleich zum Mai 2020.

Doch ins Ausland zu fliegen ist nicht mehr dasselbe: Denn auch in der Luft gilt, je nach Airline, die Maskenpflicht. Die Maschinen werden normal gebucht, zwischen den Passagieren wird kein Sitzplatz freigelassen. Je nach Destination riskiert man ausserdem die Quarantäne bei der Rückkehr.

Warum fliegen die Passagiere am Zürcher Flughafen dennoch in den Urlaub und wie bereiten sie sich auf die engen Stunden mit Maske in der Kabine vor?

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Monatliche Passagierzahlen am Flughafen Zürich von 1949 bis Mai 2020

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