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Impfstoff bald für 12-Jährige zugelassen – und 5 weitere Corona-News für deinen Sonntag



Die Impfung von Jugendlichen unter 16 Jahren gegen Covid-19, die Reiselust der Schweizerinnen und Schweizer nach den Lockerungen und Ansteckungen trotz komplettem Impfschutz: Hier sind die wichtigsten Meldungen der Sonntagspresse in Sachen Coronavirus.

Impfstoffe bald für 12-Jährige zugelassen

Christoph Berger, Praesident Eidgenoessische Kommission für Impffragen EKIF, spricht waehrend einer Medienkonferenz zur aktuellen Situation des Coronavirus, am Dienstag, 5. Januar 2021 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Christoph Berger, Präsident der Eidgenössischen Kommission für Impffragen. Bild: keystone

Die Heilmittelbehörde Swissmedic will bis Ende Juni Impfstoffe für Jugendliche zum Schutz vor Corona-Infektionen zulassen. Dies schreibt die «NZZ am Sonntag» mit Bezug auf eine «gut informierte Person». Offiziell will sich Swissmedic nicht auf einen Zeitpunkt festlegen, wann der Impfstoff zugelassen werde, so ein Sprecher. Christoph Berger, Präsident der Eidgenössischen Kommission für Impffragen, hofft, dass nach den Sommerferien die Impfung der 12- bis 15 jährigen Personen beginnen könne. Der Impfstoffhersteller Pfizer/Biontech habe bei Swissmedic vor zehn Tagen die Zulassung des Impfstoffs für Jugendliche beantragt. Kanada und die US impfen bereits Jugendliche. Absehbar sind zudem Impfungen für Kinder unter 12 Jahren.

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129 Ansteckungen trotz doppelter Impfung

Trotz zweifacher Impfung können sich Menschen mit dem Coronavirus anstecken. Von den 1,2 Millionen Personen in der Schweiz, die vollständig geimpft sind, haben sich bisher 129 Personen nach ihrer zweiten Impfung trotzdem mit dem Virus infiziert. Dafür gebe es verschiedene Gründe, schreibt die «NZZ am Sonntag». So böten die beiden zugelassenen Impfstoffe von Pfizer/Biontech und Moderna nur einen Schutz von 95 respektive 94 Prozent. Auch scheine bei älteren Menschen die Impfung weniger gut zu wirken. Und schliesslich spielten auch die Corona-Varianten eine Rolle, die wahrscheinlich gefährlicher und ansteckender seien. Fachleute vermuteten, dass die Dunkelziffer viel höher sei als die vom BAG erhobene Zahl.

Nicht mehr Nebenwirkungen als erwartet

In der Schweiz häufen sich Berichte über schwere Nebenwirkungen der Corona-Impfung wie tagelanges Fieber. Davon betroffen sind laut der «SonntagsZeitung» überdurchschnittlich häufig die Impfstoffe von Moderna. Der Heilmittelbehörde Swissmedic sind 1061 Fälle von schweren Nebenwirkungen bekannt gegenüber 870 beim Vakzin von Pfizer/Bionetch. Christoph Berger, Präsident der Impfkommission, gibt jedoch Entwarnung. Es gebe nicht mehr Nebenwirkungen als aufgrund der Zulassung zu erwarten gewesen wäre. Zudem seien keine signifikanten Unterschiede zwischen den beiden Impfstoffen bekannt. Berger warnte davor zuzuwarten. Das gefährde nur die Impfkampagne. Das BAG sieht keinen Anlass, die Impfstrategie anzupassen.

Die Reiselust steigt wieder

In der Schweiz ringen der Binnentourismus und die Reisebranche im In- und Ausland um Kunden. Wenn die Grenzen offen seien, würden im kommenden Sommer viele Schweizer ins Ausland reisen, zeigte sich Christian Laesser, Tourismusprofessor an der Universität St.Gallen, gegenüber dem «SonntagsBlick» überzeugt. Griechenland und Spanien setzten alles daran, Touristen zurückzugewinnen. Das merkten auch die Reisebüros. Die Buchungen zögen an. Für die Schweizer Reisebranche sei die Liste des Bundesamtes für Gesundheit über die Risikoländer, die immer wieder geändert werde, sehr mühsam. Sie sei das grösste Geschenk an den Binnentourismus, so Laesser weiter.

3 Milliarden in 10 Jahren: Touristiker fordern Geld vom Bund

Der Schweizer Tourismus-Branche fehlen wegen der Corona-Krise Mittel für Investitionen. Die Tourismusverbände verlangen daher vom Bund Unterstützung. Der Finanzbedarf betrage in den nächsten zehn Jahren 3 Milliarden Franken, sagte Hans Wicki, FDP-Ständerat und Präsident des Seilbahnverbandes, gegenüber der «SonntagsZeitung». Sonst verliere die Tourismusbranche den Anschluss. Mit dem Geld sollten nicht nur Bahnen saniert werden, sondern auch Hotels. Ferner seien Investitionen in die Digitalisierung und in die Nachhaltigkeit nötig. Unterstützt wird die Forderung von den Kantonen, die sich bereits koordinieren, um ein Konzept zu entwickeln.

SVP plant Flut von Lockerungsanträgen

Magdalena Martullo-Blocher, SVP-GR, spricht waehrend der Debatte um das Covid-19-Gesetz, waehrend der Fruehlingssession der Eidgenoessischen Raete, am Mittwoch, 17. Maerz 2021, im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

SVP-Nationalrätin Magdalena Martullo-Blocher. Bild: keystone

Die SVP macht Druck für die rasche Aufhebung der Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus. Wenn sich die Wirtschaftskommission des Nationalrates kommende Woche erneut über das Covid-Gesetz beugt, will die grösste Partei der Schweiz den Bundesrat mit einer Reihe von Anträgen konfrontieren.

Die Schliessungen und Verbote seien unverzüglich aufzuheben, sagte SVP-Nationalrätin Magdalena Martullo-Blocher gegenüber dem «SonntagsBlick». Die in Aussicht gestellten Öffnungsschritte seien viel zu zögerlich. Die Innenräume in der Gastronomie seien zu öffnen und die Maskenpflicht für Geimpfte und Genesene sofort aufzuheben. Die SVP will ferner die Home-Office-Pflicht abschaffen und keine Personenobergrenzen mehr bei privaten und öffentlichen Veranstaltungen. (sda/mlu)

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