Coronavirus
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epa08508728 An employee wears a face mask and holds up a box of remdesivir while posing for a photograph at the laboratories of the Eva Pharma company in Cairo, Egypt, 25 June 2020. The Egyptian drugmaker has reached a landmark deal with US company Gilead Sciences Inc. licensing the former to manufacture Gilead's antiviral drug remdesivir ? an experimental treatment for patients suffering from the pandemic COVID-19 disease caused by the SARS-CoV-2 coronavirus ? and distribute it in 127 countries.  EPA/MOHAMED HOSSAM

Das Covid-19-Medikament Remdesivir können Europäer in den nächsten Monaten nur aus der Ferne betrachten. Bild: keystone

Die USA hamstern Covid-19-Medikament Remdesivir – Europa geht leer aus



Die US-Gesundheitsbehörde hat das gesamte Juli- und 90 Prozent des August- und September-Kontingents des Covid-Medikaments Remdesivir aufgekauft. Das berichtet der «Guardian». Laut Dr. Andrew Hill von der Universität Liverpool geht Europa damit in den nächsten Monaten leer aus.

Remdesivir wurde ursprünglich als Ebola-Medikament entwickelt, stellte sich aber als wirkungslos heraus. Es ist eines von bisher nur zwei Medikamenten, die nachweislich den Schweregrad der Erkrankung Covid-19 lindern und die Erkrankungsdauer verkürzen können.

epa08369709 Exterior view of Gilead Sciences, Inc., Headquarter campus in Foster City, California, USA, 17 April 2020. According to a report, University of Chicago Medicine researchers saw 'rapid recoveries' in 125 patients suffering from COVID-19 who were taking Gilead Sciences Inc.'s US:GILD experimental drug remdesivir as part of a clinical trial.  EPA/JOHN G. MABANGLO

Hersteller Gilead ist in Foster City im Silicon Valley beheimatet. Bild: EPA

Die bisherige Gesamtproduktion von 140'000 Dosen neigte sich in den letzten Tagen dem Ende zu. Sie wurde für Forschungszwecke, in den USA aber bereits zur Behandlung von Covid-19 eingesetzt.

Nach erfolgsversprechenden Forschungsresultaten empfahl die Europäische Arzneimittelagentur die Zulassung des Medikaments zur Behandlung von Covid-19. Es ist damit das erste Produkt mit diesem Status.

Eine Behandlung mit sechs Dosen kostet zwischen 3200 und 3400 Dollar. Die USA hat sich über 500'000 Einheiten mit einem Gesamtwert von über 160 Millionen gesichert. Hersteller und Patentbesitzer ist der Pharmakonzern Gilead, der in Foster City, USA, beheimatet ist.

«Präsident Trump hat einen herausragenden Deal abgeschlossen und dafür gesorgt, dass Amerikaner Zugang zur ersten autorisierten Behandlung für Covid-19 erhalten», schwärmte US-Gesundheitsminister Alex Azar, der sich zu Beginn der Pandemie für mehr Corona-Tests stark gemacht hatte und damit scheiterte.

Department of Health and Human Services Secretary Alex Azar attends a meeting about PREVENTS

Alex Azar trägt eine Schutzmaske. Bild: keystone

Laut Dr. Andrew Hill gäbe es die Möglichkeit, ein Remdesivir-Generikum in Indien oder Pakistan herstellen zu lassen. Dort gelten die Gilead-Patente nicht.

Ähnliche Probleme sind beim anderen bisher erfolgreich getesteten Wirkstoff, Dexamethason, nicht zu erwarten. Er ist in der Herstellung günstig und als Teil von Kortisontabletten in rauen Mengen vorhanden.

Experten befürchten nun, die unilaterale Vorgehensweise der USA sei ein Vorbote für ein ähnliches Verhalten, sollte ein Impfstoff gegen das Corona-Virus gefunden werden. Die USA strecken ihre Fühler in Richtung diverser Pharmakonzerne. Sie erhoffen sich damit, beim Roulettespiel um einen Impfstoff auf die richtige Zahl zu setzen und somit begünstigt zu werden. Der CEO des französischen Pharmakonzerns Sanofi erklärte im Mai, die USA hätten sich aufgrund ihrer Investitionen das Recht auf Vorrang erkauft. Nach einer Intervention des französischen Präsidenten Macron musste er allerdings zurückrudern.

Auch die Schweizer Pharmafirma Lonza ist am Wettlauf um einen Impfstoff beteiligt. In Visp sollen dereinst eine Milliarde Impfdosen pro Jahr hergestellt werden. Wohin diese ausgeliefert werden, sei aber nicht Sache des Basler Konzerns.

(tog)

«F***ing demokratische Schweine!» – Diese US-Einkäufer wollen keine Maske tragen

Video: watson/een

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64
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    Alle Leser-Kommentare
  • Crazyscientist 03.07.2020 06:29
    Highlight Highlight In einer Pandemie sollten die Patentrechte ausgesetzt werden. Es darf nicht sein das die ganze Welt aus Habgier einer Firma auf ein wirksames mittel verzichten muss.
  • Stambuoch 01.07.2020 17:21
    Highlight Highlight Eines der Probleme ist, dass es im Grunde genommen nur noch 3 Produktionsstandorte weltweit gibt:
    China, Indien und die USA. Sprich, blockieren diese drei , dann kommen wir in Europa auf die Welt.
    Das Versprechen der Politik, dass das Senken der Medipreise der einzig Weg ist, um Gesundheitskosten zu senken, ist daher fatal:
    Produktionslinien wandern aus Europa ab und wir verlieren die Kontrolle.
    Lustig finde ich dann die Leute, welche die Verstaatlichung der Pharma fordern. Wissen die, dass die Entwicklung von einem Medi ca. 2 Mia CHF kostet? Bestimmt dann der Staat, was geforscht wird/darf?
  • In vino veritas 01.07.2020 17:10
    Highlight Highlight Meine ich es nur, oder konnte bei der Sterblichkeit keine signifikante Verbesserung festgestellt werden? Diese ominösen drei Prozent weniger Tote klingen zwar toll, können aber auch Zufall sein, da es keine Kontrollgruppe gegeben hat und nur 1000 Personen untersucht wurden. So lassen sich andere Faktoren nicht ausschliessen. Was bleibt ist die verkürzte Dauer auf der Intensivstation. Das ist nützlich, wenn die Spitäler überlastet sind, ansonsten aber nicht, da es ja auch nicht gerade billig ist...
  • egolego 01.07.2020 16:11
    Highlight Highlight Sie werden auch am meisten brauchen
  • Butschina 01.07.2020 16:09
    Highlight Highlight Es sollte dorthin wo es am nötigsten gebraucht wird. Also in Ländern mit hoher prozentualer Sterblichkeit durch Covid-19. Leider ist dies ein Wunschdenken.
  • DerSchöneVomLande 01.07.2020 16:04
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • Dirty Sanchez 01.07.2020 15:19
    Highlight Highlight Remdesivir ist zwar wirksamer als ein Placebo, aber kein Wundermittel. Es kann bei einigen Patienten den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen, z.B. indem der Patient ein paar Tage früher gesund wird. Das kann helfen bei Überbelegung von Krankenhäusern. Aber die Wirkung ist nicht zu überschätzen.
    Weiterhin ist die Preisgestaltung von Gilead frech. Als Berechnungsgrundlage wurden die Spitalkosten genommen, die im besten Fall durch den Einsatz des Medis eingespart werden (ein paar Tage weniger).
  • LeChef 01.07.2020 14:22
    Highlight Highlight Remdesivir wirkt sowieso sehr schlecht gegen Covid. Ist von mir aus gesehen die Kosten von Tausenden von Dollars für einen einzelnen Behandlungszyklus nicht wert. Dieser Kelch darf getrost an uns vorbei gehen.
  • Sapientia et Virtus 01.07.2020 14:02
    Highlight Highlight Statt Trump die Schuld dafür zu geben, sollten wir unsere Politiker fragen, weshalb sie es nicht geschafft haben, unseren Anteil zu sichern. Und ja, wir müssen das Notwendige tun, um an benötigte Ressourcen zu kommen - da darf das Patentrecht kein Hindernis sein!
  • ostpol76 01.07.2020 13:48
    Highlight Highlight Naja, wenn eine Firma mit Sitz in Europa / Schweiz mit Vorrang seine ganze Produktionsmenge an die USA verkauft, müsste es hald seitens der Politik Konsequenzen geben.

    Aber Dank Lobbying wird dies wohl kaum geschehen.
    • frächevogel 01.07.2020 15:52
      Highlight Highlight Die Lonza ist eine CMO. Sie besitzt die Infrastruktur und das Know How für die Produktion und verkauft dies als Dienstleistung.

      Sie hat also tatsächlich keinen Einfluss darauf wohin die Impfstoffe gehen
  • Glaedr 01.07.2020 12:48
    Highlight Highlight Klar ist es für uns jetzt nicht so toll und ja die USA denkt oft nur an sich, doch jede Medaille hat zwei Seiten.
    Vergleichen wir mal die EU mit der USA
    Die Zahlungen der USA an die WHO sind fast 5 mal so hoch wie die der EU ebenfalls bei der NATO kommt der Löwenanteil aus der USA.
    Die Europäer nutzen also auch gerne die Amis aus.
    Man kann schlecht von jemandem verlangen immer mehr zu bezahlen und gleichzeitig noch solidarisch mit den anderen zu sein
    • Baba 01.07.2020 13:44
      Highlight Highlight Is it you, #45???
    • felixJongleur 01.07.2020 14:26
      Highlight Highlight Das mit der NATO ist so eine Sache. Mag sein dass die restlichen Länder ihre Zusagen nicht vollumfänglich einhalten. Aber 1. stört das die Amis wohl mehr wegen der US-Rüstungsindustrie als wegen der mangelhaften der Wehrhaftigkeit der Europäer und 2. stellt sich grundsätzlich die Frage, inwiefern die NATO den Europäern überhaupt noch nützt.
    • _Qwertzuiop_ 01.07.2020 15:12
      Highlight Highlight Dann sollen sie “5 mal” so viel Medikamente bekommen aber doch nicht alles...
    Weitere Antworten anzeigen
  • De-Saint-Ex 01.07.2020 12:41
    Highlight Highlight Dafür gibt‘s nur einen Ausdruck: P E R V E R S... dieser Kapitalismus.
  • Tschönsen 01.07.2020 12:40
    Highlight Highlight Nachdem inzwischen jeder Trottel begriffen hat, dass Hydroxychloroquin nichts bringt, graben sie Remdesivir wieder aus. Ich erinnere mich, dass das Medi vor 2-3 Monaten aus den Empfehlungen genommen wurde wegen einer hohen Anzahl an Nebenwirkungen. Und jetzt erscheint im New England Journal of Medicine eine völlig nutzlose Studie bei dem Gilead ihre Finger im Spiel hatte, die zeigt, dass es einigen Patienten nach Remdesivir besser ging (fraglich 5% weniger Sterblichkeit gegenüber dem Durchschnitt, keine Kontrollgruppe) und alle drehen durch..
    https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa2007016
    • Dirty Sanchez 01.07.2020 15:22
      Highlight Highlight Danke für den interessanten Input. Ich denke auch, dass Remdesivir überschätzt wird.
  • SUP_2 01.07.2020 12:33
    Highlight Highlight Ganz einfach: Roche liefert keine Tests mehr an die USA...
  • CalibriLight 01.07.2020 12:17
    Highlight Highlight Was haben alle?
    Das ist nur die freie Marktwirtschaft, in der sich normalerweise viele noch so gern bewegen und sie unterstützen. Gewinn ist Gewinn....
    Machen es die Schweizer besser?
  • pacoSVQ 01.07.2020 12:16
    Highlight Highlight So wie ich gelesen habe ist es eine amerikanische Firma, welche das Medikament herstellt, somit ist es nur logisch dass zuerst die USA beliefert wird. Würde Roche etc. zuerst die Schweiz beliefern (daran zweifle ich zwar) würde wohl auch niemand aufhorchen.
  • just sayin' (beleidigende user werden ignoriert) 01.07.2020 12:06
    Highlight Highlight gilead ist eine us firma.
    natürlich beliefern die zuerst die usa.

    was glaubt ihr welcher markt eine europäische firma zuerst beliefern würde?
    • aglio e olio 01.07.2020 17:17
      Highlight Highlight „ Der CEO des französischen Pharmakonzerns Sanofi erklärte im Mai, die USA hätten sich aufgrund ihrer Investitionen das Recht auf Vorrang erkauft. Nach einer Intervention des französischen Präsidenten Macron musste er allerdings zurückrudern.“
      just sayin‘ 😉
    • just sayin' (beleidigende user werden ignoriert) 01.07.2020 18:04
      Highlight Highlight @aglio e olio

      „Der CEO des französischen Pharmakonzerns Sanofi erklärte im Mai, die USA hätten sich aufgrund ihrer Investitionen das Recht auf Vorrang erkauft."

      nun ja....

      erstes finanzierte die usa sanofis forschung mit ein paar hundert millionen euro.

      und zweitens wurde von sanofi klar kommuniziert, dass „die Produktion auf US-Boden vorwiegend für die Vereinig­ten Staaten bestimmt“ sei „und der Rest der Produktionskapazitäten Europa, Frankreich und dem Rest der Welt zugeteilt“ werde.

      das relativiert ziemlich

      das mit dem "vorzug für die usa" mehr pr als vereinbarte tatsache.

      https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/112870/Frankreich-ueber-moegliche-Bevorzugung-der-USA-bei-Sanofi-Impfstoff-empoert
    • aglio e olio 02.07.2020 12:27
      Highlight Highlight just sayin‘, wenn du dies gleich so differenziert ausgedrückt hättest, wäre mein Kommentar ausgeblieben. Ich empfand es als etwas zu vereinfacht gedacht.
      😀
    Weitere Antworten anzeigen
  • aglio e olio 01.07.2020 12:03
    Highlight Highlight Die Sache hat zwei Seiten. Das Verhalten der USA und dann noch die Pharmaunternehmen die dieses Spiel mitspielen.
    • Tschowanni 01.07.2020 13:07
      Highlight Highlight Fast jeder ist durch Geld beeinflussbar. Unterschiede gibt es einzig im Betrag
  • Mario Conconi 01.07.2020 11:57
    Highlight Highlight Präparat Remdesivir:
    Das Mittel hat bei Coronapatienten die Zeit bis zur Genesung im Schnitt von 15 auf 11 Tage verkürzt, wie eine klinische Studie mit über 1000 Teilnehmern gezeigt hat. Die Sterblichkeit ging jedoch kaum zurück und war auch nicht statistisch signifikant.

    🤷‍♂️ So gross scheint mir der Nutzen nicht zu sein... Oder git es mitlerweile bessere Studien???

    Quelle: Watson
  • Paddiesli 01.07.2020 11:51
    Highlight Highlight Public Eye hat dazu einen sehr interessanten Artikel veröffentlicht. Zum Nachlesen auf deren Seite unter:

    medikamente/wer-kriegt-zugang-zu-kuenftigen-covid-19-behandlungen

    Es gäbe da schon Möglichkeiten, die USA-Methode zu verhindern.
  • flyingdutch18 01.07.2020 11:50
    Highlight Highlight Das Land mit dem grössten Versagen in dieser Pandemie zeigt sich in seiner gewohnt hässlichen Seite. Der Bundesrat sollte die Ausfuhr der von Lonza produzierten Wirkstoffe verbieten.
    • PhilippS 01.07.2020 12:44
      Highlight Highlight @flyingdutch: Einerseits verstehe ich deine Forderung. Teile diese sogar irgendwie.

      Aber dann frage ich mich: Sollen wir uns wirklich auch auf diese A-loch Stufe runter lassen?

      Ist es nicht unser Anspruch, uns an Verpflichtungen zu halten, auch wenn sie scheinbar „falsch“ sind?

      Ist es nicht genau die Stärke der CH, als verlässlicher Wirtschaftsstandort und politischer Partner das hohe Vertrauen eben genau damit gesichert zu haben?

      Ich denke der langfristige Schaden wäre grösser, wenn wir uns auf das Niveau des Trumpeltier runterlassen.
    • südfüessler 01.07.2020 13:00
      Highlight Highlight Und wir sollen dieses hässliche spiel mitspielen?echt jetzt?
      Zum einen wird global gesehen unser bedarf sehr klein bleiben.wenn dann ein ch-produkt kommt,hoffe ich doch sehr,dass es mit einem gerechten verteilschlüssel abgegeben wird.
    • flyingdutch18 01.07.2020 14:32
      Highlight Highlight Natürlich sollte nur die Ausfuhr in die USA verboten werden. Dieses Land unter seinem jetzigen Anführer versteht nur die Sprache des Gegendrucks.
  • Lustiger Baum 01.07.2020 11:39
    Highlight Highlight Socialize the cost, privatize the profit. So läuft das seit 50+ Jahren in den USA.
    Herrlich - einfach mal das Patentrecht ausser Kraft setzten und das Teil nachbauen. Very simple stuff. Doch in der EU hat keiner die Eier dafür. Die Schweizer Politiker sowieso nicht. Denn die bücken sich bekanntermassen für jeden.
  • Dageka 01.07.2020 11:22
    Highlight Highlight Hoch lebe der Kapitalismus.
    Benutzer Bild
    • SJ_California 01.07.2020 12:48
      Highlight Highlight The cost of making the drug 10$: bekannterweise ist die Forschung und Entwicklung von Medikamenten das aufwändige und teure. Auch müssen F&E von Medis querfinanziert werden, die nie auf den Markt kommen. Deshalb kann es schon gerechtfertigt sein, dass Gilead $2,500 pro Behandlung einnimmt.
    • Dageka 01.07.2020 13:25
      Highlight Highlight 🤡🤡🤡
    • just sayin' (beleidigende user werden ignoriert) 01.07.2020 13:39
      Highlight Highlight @Dageka

      "Hoch lebe der Kapitalismus."

      es lebe die versimplifizierte weltsicht.

      die kosten für die herstellung des medikaments ist das eine...

      aber forschung, entwicklung, regulatorische hürden, tests etc etc verschlingen den gössten teil des gelds.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gorgol 01.07.2020 11:19
    Highlight Highlight Was?! Die Amis agieren eigennützig ohne Rücksicht auf andere?! Ganz neue und unerwartete Wendung...
  • Butch Cassidy & Sundance Kid 01.07.2020 11:08
    Highlight Highlight Finde es gut, dass die USA hier mit gutem Bespiel voran geht und für den Rest der Welt das Versuchskaninchen spielt.
  • Hoci 01.07.2020 11:08
    Highlight Highlight Hegt irgendwer noch Bewunderung für das extremegoistische Verhalten des Superkapitalisten Usa?
    In der internationalen Coronakrisa entblösst sich deutlich das hässliche Ellbogenverhalten der Usa + Amikultur
    Ist das unser Vorbild?
    Oder doch eher eine Gemeinschaft die sozial denkt +Schwache unterstützt. Ich kenne einige Kulturen, da zieht solch egoistisches Verhalten +Ellbogebgesellschaft tiefste Verachtung nach sich.
    Dieses Verhalten ist einer der Gründe wieso Amerikaner zutiefst gehasst werden international.
    Andere Gründe Kriegsbeginner/Treiber, Arroganz alles besser zu Wissen /zu sein.
    • DemonCore 01.07.2020 11:58
      Highlight Highlight Dein Hass auf dreihundert Millionen Menschen, schwarz, weiss, asiatisch, alt, jung, Frau, Mann, kannst nur du dir selber erklären. Ich finde das nicht gut. Bist du mit anderen Völkern auch so gnadenlos?
    • DeeMind 01.07.2020 12:27
      Highlight Highlight Wir müssen nachsichtig sein mit Ländern die in Krisenzeiten derart leiden, dass sie sich alles greifen was sie können, um ihre Armut und Überforderung zu kompensieren. Kommt, machen wir doch einen Spendenaufruf für dieses arme Land, sonst können die das ja nie aufholen. Ich bin zudem auch für Schuldenschnitt und abwerfen von Hilfspaketen aus der Luft, damit alle etwas davon haben...
      So, jetzt dürft ihr lachen! 🤣
    • wasylon 01.07.2020 13:08
      Highlight Highlight Deutschland und Frankreich haben auch medizinisches Material das für die Schweiz bestimmt war blockiert. Hasst Du die Deutschen und Franzosen nun auch? In einer Krise ist sich jeder selbst der nächste.
    Weitere Antworten anzeigen
  • mrmikech 01.07.2020 11:01
    Highlight Highlight Es gab eine Möglichkeit die Versorgung mit diesem und anderen Medikamenten während der Pandemie durch eine sogenannte Zwangslizenz sicherzustellen, die die Rechte an geistigem Eigentum des Unternehmens außer Kraft setzt. Dies würde es ermöglichen, bei Generikaherstellern in Bangladesch oder Indien einzukaufen, wo das Patent von Gilead nicht anerkannt wird.

    Die Schweiz soll sofort damit anfangen damit unsere Medikamente sichergestellt sind, damit wir nicht wieder so ein Maskenfiasko haben. Unsere Farma kann man halt leider nicht vertrauen...
    • Ueli der Knecht 01.07.2020 11:39
      Highlight Highlight Die Pharmamultis in der Schweiz wären da strikte dagegen, weil das auch den Patenschutz auf ihren Medikamenten gefährden würde.

      Die Schweiz ist Profiteurin von diesen weltweiten Unrechtsregime der Pharma-Industrie. Sie wird sich daher kaum für mehr Gerechtigkeit in diesem Bereich einsetzen.
    • mrmikech 01.07.2020 13:23
      Highlight Highlight @Ueli der Knecht: Deswegen sind Parallelimporte hier auch nicht legal. Die Preise von Medikamente sind in die Schweiz so ungefähr die höchste der Welt. Für das Volk schlecht, für die Firmen gut, und das will man so behalten. Brav immer mehr KK bezahlen...
    • Dirty Sanchez 01.07.2020 15:21
      Highlight Highlight Zwangslizenzen sind interessant in einem solchen Fall, müssen aber rechtlich geprüft werden. Dass Indien etc. solche gesetzlichen Mittel kennen ist bekannt. In der Schweiz weiss ich nicht. Kann gut sein dass zunächst eine gesetzliche Grundlage geschaffen werden muss, und dort werden sich einige Firmen querstellen..
  • Bruno Zehr 01.07.2020 10:50
    Highlight Highlight Truck Donald Dump
  • Panna cotta 01.07.2020 10:47
    Highlight Highlight Die Amis brauchen das Zeug im Moment ja auch am dringendsten.
    • Hoci 01.07.2020 11:32
      Highlight Highlight Brasilien, Russland, all die Betroffenen in anderen Ländern...
    • Panna cotta 01.07.2020 12:23
      Highlight Highlight @Hoci: Man kann das Verhalten der Amis mögen oder nicht (ich persönlich mag es gar nicht). Stell dir trotzdem mal das Geschrei vor, wenn Roche oder Novartis ein Medikament exportieren würden, das knapp ist und im Inland dringend gebraucht wird. Es hat sich ja schon im Frühling mit den Masken gezeigt, dass sich jeder selbst am nächsten ist.

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