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Schiffsunglück vor Griechenland

Lage auf Unglücksfähre sei unter Kontrolle: Passagiere an Bord können das Schiff über Strickleitern verlassen



Fähre vor Griechenland in Brand

Die Lage auf der in Brand geratenen Autofähre «Norman Atlantic» im Mittelmeer ist nach Auskunft der Chartergesellschaft Anek am Sonntagabend unter Kontrolle gebracht worden. Nunmehr gebe es «nur noch Rauch», sagte ein Anek-Sprecher der griechischen Nachrichtenagentur ANA.

Als Zeitpunkt, zu dem der Brand unter Kontrolle gebracht wurde, nannte der Sprecher 19.30 Uhr (MEZ). Die noch an Bord befindlichen Menschen sollte mit Strickleitern in Sicherheit gebracht werden, kündigte der Sprecher an. Das Stabilisieren der Autofähre sei noch nicht gelungen. Vielmehr sei eine Vertäuung an einem Schlepper wieder zerrissen. 

Noch 317 Personen an Bord

Nach den jüngsten Angaben der italienischen Küstenwache waren am Abend noch 317 Menschen an Bord der «Norman Atlantic».

Die Autofähre war am Samstagnachmittag vom griechischen Patras in Richtung der italienischen Hafenstadt Ancona ausgelaufen. Nach einem Zwischenstopp in Igoumenitsa passierte sie in der Nacht zum Sonntag die Insel Korfu und geriet in Brand.

Offenbar gab es am Sonntagabend Meinungsverschiedenheiten, wohin die Fähre geschleppt werden soll, wenn sie stabilisiert ist. Die italienischen Behörden legten Wert darauf, das Schiff nach Brindisi zu schleppen, sagte der Sprecher der Chartergesellschaft. Das Schiff befinde sich aber näher an der albanischen Grenze. (jas/sda/afp)

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