DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
liechtenstein

Bild: Keystone

Tötungsdelikt in Liechtenstein

Suche nach Todesschütze am Rhein eingestellt



Die Liechtensteiner Polizei hat die intensive Suche am Rhein nach dem vermissten mutmasslichen Todesschützen von Balzers, Jürgen Hermann, eingestellt. Das ganze Gebiet wurde fast eineinhalb Wochen von nahezu 100 Einsatzkräften durchkämmt, allerdings erfolglos. Sollten sich neue Erkenntnisse ergeben, könne die Suche am Rhein bei Ruggell jederzeit wieder aktiviert werden, teilte die Liechtensteiner Landespolizei am Mittwoch mit. 

Die Spur des 58-jährigen Todesschützen Jürgen Hermann verlor sich am Montag vor einer Woche am Rhein. Am gleichen Tag hatte der Mann den 48-jährigen Direktionsvorsitzenden der Privatbank Frick, Jürgen Frick, in der Tiefgarage des Bankinstituts in Balzers mit drei Schüssen getötet. Die Überwachungskamera filmte den Todesschützen in der Garage. Opfer und Täter standen früher in geschäftlicher Beziehung zueinander.

Noch nicht aufgefunden wurde überdies die Tatwaffe. Die Polizei geht mit grosser Wahrscheinlichkeit davon aus, dass der Schütze nach der Tat Suizid beging. Abgesehen von der Suche am Rhein läuft die Fahndung nach dem 58-jährigen Tatverdächtigen auf Hochtouren, wie die Landespolizei betonte. Die internationale Öffentlichkeitsfahndung sei nach wie vor aufrecht, und bei der Landespolizei seien zahlreiche Ermittlungen und Abklärungen im Gange. (viw/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Wachhund 2.0 – in Berlin vermieten sie Polizeiautos, um Einbrecher abzuschrecken

«Sie haben keine Lust auf Einbrecher?», lautet die wohl rhetorische Frage aus polizeiauto-mieten.de. Dort werden an Berliner und Brandenburger Streifenwagen vermietet, die Ganoven abschrecken sollen: «Allein das Aussehen der Fahrzeuge schreckt bereits ab», wissen die Anbieter.

Für 29 Euro pro Tag wird der Wachhund 2.0 angeliefert und abgeholt. «Die Einbruchszahlen jetzt in der dunklen Jahreszeit steigen stetig», mahnt der Autoverleiher «Blue and White», der 17 Streifenwagen im Fuhrpark hat. …

Artikel lesen
Link zum Artikel