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Illustration: FH SCHWEIZ/Flavia Korner

Work in progress

Dieser Beruf erlebt gerade einen Boom

Während in einigen Branchen die Arbeitslosigkeit steigt, fehlt es in anderen Bereichen an Fachkräften. Gesucht sind insbesondere «Supply Chain Manager». Weshalb diese gerade in der Pandemie wichtig sind, was sie mit Nachhaltigkeit zu tun haben und wie du selbst zur Fachperson wirst, erfährst du im Beitrag.

Larissa Speziale



Sagt dir der Begriff «Supply Chain» etwas? Nein? Kein Wunder, er ist vielen unbekannt – obwohl wir fast alle davon beeinflusst sind. Für grössere Firmen ist «Supply Chain», und je länger desto mehr «Digital Supply Chain», der Grundbaustein für den Erfolg. Auf Deutsch bedeutet der Begriff so viel wie «Lieferkette oder Wertschöpfungsnetzwerke».

Heute können wir mit einem Klick fast alles jederzeit und überall kaufen. Dies ist vor allem dank der Digitalisierung der Lieferketten möglich. Gut funktionierende Lieferketten sind entscheidend für den Unternehmenserfolg und schonen die Ressourcen: Prozesse werden effizienter und ökologischer. Nachhaltiges Wirtschaften ist heute unabdingbar – die Weiterentwicklung der Digitalisierung der Lieferketten umso wichtiger. Hierzu wird dringend Fachpersonal, sogenannte «Supply Chain Manager», gesucht. Sie stellen sicher, dass das richtige Produkt zur richtigen Zeit am richtigen Ort ankommt.

«Die Wirtschaft reisst sich nur so um Fachpersonen», sagt Dominic Käslin. Er ist der Studiengangleiter des neuen Bachelorstudienganges «Digital Supply Chain» der Fachhochschule Graubünden. Wegen der hohen Nachfrage wurde der Teilzeitstudiengang mit hohem Praxisbezug mit 17 Partnern aus der Wirtschaft entwickelt.

Warum ist Digital Supply Chain gerade jetzt wichtig?

Contentpartnerschaft mit FH Schweiz

Die Beiträge dieses Blogs stammen vom Dachverband der Absolventinnen und Absolventen von Fachhochschulen (FH Schweiz). Darin geht es um Arbeit, Karriere sowie Aus- und Weiterbildung. Es handelt sich nicht um bezahlten Content. (red)

Wie wirst du zur Fachperson?

Seit 40 Jahren werden die Lieferketten globalisiert. «Allerdings wurde das in der Bildung kaum angeschaut», so Dominic Käslin. Jede Person, die eine Lehre absolviert, kann zeitgleich oder danach die Berufsmaturität machen. Diese erlaubt den direkten Zugang zur Fachhochschule. Personen mit einer gymnasialen Matura brauchen ein Jahr Praxiserfahrung, um an der Fachhochschule zugelassen zu werden. Nebst der Grundausbildung im «Digital Supply Chain Management» gibt es Weiterbildungen. Eine gewisse Erfahrung mit Wertschöpfungsprozessen, Logistik oder Distribution ist notwendig. Je nach dem ist eine Zulassung ohne Berufsmaturität möglich. CAS zum Thema «Supply Chain» können an den meisten Fachhochschulen absolviert werden.

Livio Benz ist gelernter Elektriker und hat sich entschieden, das Studium «Digital Supply Chain» im Herbst 2021 zu starten: «Ich wollte mich in einem wirtschaftlichen Bereich spezialisieren. Supply Chain hat Zukunft: Die Digitalisierung ist für jede Firma ein Thema», so Livio Benz. Er absolviert momentan die Berufsmatura. Nebst dem Studium will er direkt in den Arbeitsbereich von Supply Chain einsteigen. Studiengangleiter Käslin unterstützt ihn, eine passende Stelle bei einem Partnerunternehmen zu finden. Ein Angebot, das allen Studierenden offensteht. Livio hat also beste Voraussetzungen, im Bereich Supply Chain Fuss zu fassen.

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