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In this Sept. 15, 2017, photo, the iOS 11 control center is displayed on the iPhone 8 Plus in New York. The control center offers easy access to the flashlight and other tools with a swipe up from the bottom. It got separated into multiple pages last year to increase the options available, but the extra swipes got annoying. With iOS 11, it’s back to a single page. (AP Photo/Mark Lennihan)

Blick aufs neue Kontrollzentrum. Unten erfährst du, wie man es aufmotzt ... Bild: AP

13 nützliche Tipps zu iOS 11, die du als Apple-User nicht verpassen solltest

Fünf Mal den Power-Button drücken, um Hilfe zu rufen und TouchID zu sperren: Das ist nur eines von vielen neuen Features fürs iPhone.



Mit iOS 11 kommen eine Vielzahl kleiner und grösserer Verbesserungen und zahlreiche neue Funktionen aufs iPhone*. Die folgenden Tipps und Tricks helfen im Alltag und in Ausnahmesituationen:

  1. Gut zu wissen
  2. Sicherheit und Datenschutz
  3. Das Kontrollzentrum optimieren
  4. Sperrbildschirm – schnell alles im Griff
  5. Safari – besser surfen

* iOS 11 läuft auf dem iPhone 5s und SE sowie auf allen neueren Modellen.

Gut zu wissen

Animiertes GIF GIF abspielen

Bild: giphy

GIFs abspeichern

Bilddateien im Graphics Interchange Format (GIF) lassen sich endlich für den späteren Gebrauch in der Fotos-Sammlung abspeichern. Allein dieses Feature mache iOS 11 zum «Game Changer», kommentiert Tech Crunch begeistert.

Der «Ausschalten»-Befehl

Um das Gerät auszuschalten, drückt man etwas länger den Power-Button. Aber was ist, wenn der Knopf nicht mehr funktioniert? iOS 11 bietet in der Einstellungen-App einen Befehl, um das Gerät komplett auszuschalten. Die Funktion versteckt sich unter «Allgemein», wenn man ganz nach unten scrollt.

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bild: watson

Dateien-Manager mit Papierkorb

Mit iOS 11 hält ein Dateien-Manager Einzug, um bei iCloud Drive gespeicherte Dokumente zu verwalten. Und endlich kann man gelöschte Dateien aus dem Papierkorb zurückholen.

Abhängig sei die Funktion aber auch von Drittherstellern, warnt macwelt.de: «Wenn diese keinen Papierkorb vorsehen, tauchen Dokumente aus den Apps auch nicht im Dateien-Papierkorb auf.» Man sollte also weiterhin vorsichtig sein, weil gelöschte Dokumente unwiderruflich verloren sein könnten.

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Die neue «Dateien»-App ermöglicht, auf diverse Online-Speicherdienste zuzugreifen. screenshot: watson

Beim Fahren nicht stören

In der Einstellungen-App kann man festlegen, während der Autofahrt nicht durch iPhone-Benachrichtigungen abgelenkt zu werden.

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iOS 11 soll dank Standort und Beschleunigung erkennen, ob man auf einer Strasse unterwegs ist oder in einem Zug sitzt.

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In den Einstellungen lässt sich die Antwort anpassen, die automatisch an anrufende oder textende Kontakte geht. 

QR-Codes einscannen

Dazu braucht's keine separate App mehr. Einfach die vorinstallierte Kamera-App öffnen und auf den Code draufhalten.

Schnell ein PDF erstellen

Über die Teilen-Funktion (Pfeil-nach-oben-Symbol) lassen sich ganz einfach PDF-Dokumente von Webseiten, Fotos und anderen Dateien erstellen. Anschliessend kann man in dem Dokument mit dem virtuellen Stift Kommentare etc. anbringen.

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bild: watson

Einhändige Tastatur

Die virtuelle Tastatur lässt sich für Rechts- und Linkshänder verschmälern, so dass man mit den Fingern besser hinkommt.

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screenshot: watson

Um die «Einhändige Tastatur» zu aktivieren, kann man:

Sicherheit und Datenschutz

Notfall-Modus aktivieren

Fünf Mal hintereinander den Power-Button drücken und schon ist der Fingerabdruck-Scanner (TouchID) deaktiviert, so dass man das iOS-Gerät nur mit dem PIN entsperren kann.

Anmerkung: Beim iPhone X muss man nur den Power-Button und einen der Lautstärke-Regler gleichzeitig drücken.

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screenshot: watson

Der Bildschirm zum Notfall-Modus bietet weitere Optionen: So können Dritte von hier aus auf den Notfallpass zugreifen. Und es lässt sich auch einstellen, dass nach fünfmaligem Drücken der Power-Taste automatisch ein Notruf abgesetzt wird.

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In der Health-App kann man Kontakte festlegen, die im Notfall ebenfalls benachrichtigt werden sollen. Sie erhalten nach dem automatischen Absetzen des Notrufs eine Benachrichtigung, inklusive dem aktuellen Standort des Alarmierers. screenshot: watson

«Datenschutz»-Einstellungen

Das iPhone sammelt zahlreiche Informationen, die man bewusst oder unbewusst mit jedem App-Anbieter teilen kann: Sei dies der Standort des Geräts, das Adressbuch des Besitzers, Gesundheitsdaten oder verhaltensbasierte Informationen.

Apple legt seit jeher grossen Wert auf Datenschutz und gibt den App-Anbietern darum zwingend vor, dass ihre Anwendungen um Erlaubnis fragen müssen, falls sie bestimmte, potenziell heikle Funktionen nutzen oder auf User-Daten zugreifen wollen.

Die erste Anlaufstelle, um dies zu kontrollieren, liegt in der Einstellungen-App unter dem Punkt «Datenschutz». Nach der Aktualisierung auf iOS 11 lohnt es sich für alle User, die voreingestellten Datenfreigaben erneut zu prüfen.

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Insbesondere sollte man sich sehr gut überlegen, welche Apps auf die Kamera und das Mikrofon zugreifen dürfen.

Ein abschreckendes Beispiel ist die Instagram-App. Sie aktiviert laut eines ernstzunehmenden Berichts bei medium.com im Hintergrund das Mikrofon, um User zu belauschen. Die Vermutung eines betroffenen Unternehmers: Instagram versucht heimlich Wörter (in mehreren Sprachen) aufzuschnappen, um diese für personalisierte Werbeeinblendungen zu verwenden.

Den Standort höchstens «Beim Verwenden» von Apps preisgeben

Ein Blick lohnt sich auch in den Unterpunkt «Ortungsdienste». Dort sollte man sich vergewissern, dass installierte Apps nur «Beim Verwenden» auf den Standort zugreifen dürfen. Siehe zum Beispiel Twitter, Uber und SBB Mobile Preview ...

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screenshot: watson

Der Passwort-Manager

Zwar schafft Apple mit iOS 11 die Direkt-Logins für Facebook, Twitter und Co. ab. Doch dafür hält ein richtiger Passwort-Manager für Apps und Websites Einzug. Zu finden ist er unter dem folgenden Pfad: > Einstellungen > Accounts & Passwörter.

Um auf die gespeicherten Login-Daten zuzugreifen oder neue hinzuzufügen, muss man sich aus Sicherheitsgründen über den Fingerabdruck-Scanner (TouchID) anmelden.

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Weiterführende Tipps und Hintergrund-Informationen zum Thema Datenschutz und Sicherheit gibts hier bei macwelt.de.

Das Kontrollzentrum optimieren

Das neue Kontrollzentrum ruft man weiterhin durch eine Wischbewegung vom unteren Display-Rand nach oben auf. 

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Sehr praktisch: Man kann in der Einstellungen-App definieren, welche Tools im Kontrollzentrum angezeigt werden sollen.

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Video statt Screenshot

Im Kontrollzentrum kann man die Funktion «Bildschirmaufnahme» betätigen, um Videos aufzunehmen: Nach einem Drei-Sekunden-Countdown startet die Aufnahme und speichert sie nach dem Tippen auf den roten Balken (am oberen Display-Rand) ab. Die Videos findet man in der Mediathek (Fotos-App).

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screenshot: watson

Sperrbildschirm – schnell alles im Griff

Wie schon mit iOS 10 kann das Kontrollzentrum vom aktivierten Sperrbildschirm aufgerufen werden, indem man mit dem Finger vom unteren Display-Rand nach oben wischt.

Auf dem Sperrbildschirm lassen sich aber auch alle Benachrichtigungen anzeigen, die von den installierten Apps kommen. Und zwar nicht nur die neuesten: Man wischt einfach von unten nach oben, um ältere Benachrichtigungen anzuzeigen.

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Mit iOS 11 gibt es auch neue Hintergrundbilder, wie diese Apple-Retro-Tapete.

Apple nennt die Benachrichtigungen «Mitteilungen», konfiguriert werden sie in der Einstellungen-App (> Mitteilungen).

Kamera-Schnellstart und Widgets konfigurieren

Auf dem Sperrbildschirm nach links wischen startet (wie gehabt) die Kamera, und wenn man nach rechts wischt, werden die Informationen der ausgewählten Widgets angezeigt.

Um andere App-Widgets im Sperrbildschirm anzuzeigen, scrollt man ganz nach unten und drückt auf «Bearbeiten».

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screenshot: watson

Safari – besser surfen

Um auf einer Webseite schnell eine verlinkte Webseite zu öffnen, tippt man mit zwei Fingern auf den Link. Das funktioniert auch, wenn man nicht genau zielt und beide Finger etwas neben dem Link auf dem Touchscreen aufsetzen.

In der Einstellungen-App (> Safari > Links öffnen) legt man fest, ob Links im Hintergrund geöffnet werden, so dass man auf der bereits geöffneten Seite ungestört weiterlesen kann.

via Mac Observer

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