Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
iPhone-App Prisme auf dem iPhone 7

Schnappschüsse in Kunstwerke verwandeln: Ganz einfach mit Prisma. ✅ bild: watson

Das ist die iPhone-App des Jahres

Apple hat die beste iOS-Software gekürt und bekanntgegeben, was 2016 im App Store besonders begehrt war und am meisten Geld einbrachte.



Eine von Apple eingesetzte «Redaktion» hat die aus ihrer Sicht besten Apps gekürt, die 2016 im App Store verfügbar waren.

Die iPhone-App des Jahres

Prisma
(gratis)

Die Foto-Effekte-App verwandelt Bilder per Knopfdruck in Kunstwerke. Es gibt diverse beeindruckende Bearbeitungs-Effekte, von Thota Vaikuntam über Mosaik bis Heisenberg. Die Bedienung ist kinderleicht und alles geht flüssig vonstatten.

Ein Schnappschuss wird zum Kunstwerk

Mitte Jahr wurde massive Kritik an der App laut. Und zwar wegen der Funktionsweise: Die Fotos werden nicht auf dem Gerät bearbeitet, sondern auf Firmen-Server hochgeladen.

«Eben jenen Upload in die Cloud kritisieren viele Nutzer. Denn was mit den Bildern auf den Servern des Anbieters passiert, ist unklar. Ob sie anschliessend auf den Servern bleiben: unklar. Auf der Privacy-Seite des App-Anbieters heisst es lediglich recht schwammig: ‹Informationen können gespeichert und weiterverarbeitet werden›. Ferner erklärt Prisma dort: ‹Eventuell nutzen wir Nutzer-Informationen, wie Geodaten, Logfiles und weitere Informationen, und teilen diese mit Drittanbietern›.»

quelle: curved.de

Und die russische Entwicklerfirma soll einem Putin-Freund gehören. Greift also der russische Geheimdienst Daten ab? Das wäre aus deren Sicht ausgleichende Gerechtigkeit, denn die US-Geheimdienste zapfen bekanntlich iCloud und Co. an.

Prisma gibt's auch für Android, so wie die meisten dieser praktischen Foto-Bearbeitungs-Apps, die ich kürzlich vorstellte.

Das iPhone-Game des Jahres

«Clash Royale»
(gratis, In-App-Käufe)

«Clash Royale» ist auch für Android-Geräte erhältlich.

Nachfolgend präsentieren wir Apples Top-Liste 2016, was die Zahl der Downloads betrifft und den erzielten Umsatz:

Die am meisten heruntergeladene iPhone-App (gratis)

WhatsApp

Die am meisten heruntergeladene iPhone-App (kostenpflichtig)

Face Swap Live 
(1 Franken)

Die umsatzstärkste iPhone-App

Pokémon Go
(gratis, mit In-App-Käufen)

Die am meisten heruntergeladene iPad-App

Minecraft Pocket Edition
(7 Franken, mit In-App-Käufen)​

Zum Schluss gilt es in Erinnerung zu rufen, dass Apps ein Milliardengeschäft sind, wenn auch nicht für alle Beteiligten.

Einige grosse Entwicklerfirmen kassieren den Löwenanteil, dann gibt's One-Hit-Wonder und sehr viele «No Names». Apple gewinnt immer: Als Plattformbetreiber nimmt der Konzern bei Verkäufen im App Store grundsätzlich 30 Prozent des Erlöses. Bei Abos wird laut Ankündigung weniger kassiert.

Abgerechnet wird steuergünstig über eine Tochterfirma in Luxemburg, 2014 wurden die fragwürdigen Steuerdeals mehrerer multinationaler Konzerne publik gemacht («LuxLeaks»).

Was sind deine Favoriten?

Schreib bitte ins Kommentarfeld, danke!

Das könnte dich auch interessieren:

Schweizer App-Entwickler im Interview

Das haben die Macher der Schweizer Einkaufs-App Bring! als nächstes vor

Link zum Artikel

Wie eine geniale Schweizer App ansetzt, die Welt zu erobern

Link zum Artikel

Schweizer Game-Entwicklerin: «Bei AirConsole wird jetzt richtig was geboten»

Link zum Artikel

Schweizer Programmierer starten durch: «Dann merkten wir, dass man mit Apps sogar Geld verdienen kann»

Link zum Artikel

«Ich hoffe, dass mir der Apple-Chef sein iPhone vermacht, wenn er meins sieht»

Link zum Artikel

Erfolgreiche Schweizer App-Entwickler im Interview: «iOS macht einfach mehr Spass»

Link zum Artikel

Perfekt für hungrige Studenten: Angehender Arzt programmiert «Züri Mensa»-App

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das sind die besten Katzen-Apps fürs iPhone

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Zoom hat's vermasselt – die unglaubliche Chronologie der Zoom-Fails

Zoom ist der grosse Profiteur der Corona-Pandemie. Über 200 Millionen Menschen tauschen sich täglich über die Videokonferenz-App aus. Doch nun tauchen täglich neue Probleme auf. IT-Experten nennen Zoom «ein Datenschutz-Desaster» oder schlicht «Schadsoftware».

Zoom wird seit Wochen von neuen Nutzern überrannt, da die Corona-Pandemie immer mehr Menschen dazu zwingt, von zuhause aus zu arbeiten. Das schlagende Argument des Skype-Rivalen sind die nahezu reibungslos funktionierenden Videoanrufe und Videokonferenzen. Egal ob mit zwei oder 100 Personen, egal ob am PC oder Smartphone, es funktioniert. Und zwar so einfach, dass es jede und jeder nutzen kann (sogar Boris Johnson).

>> Coronavirus: Alle News im Liveticker

Darum zoomen längst nicht nur …

Artikel lesen
Link zum Artikel