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epa04911476 The new Samsung SmartWatch Gear S2 during the second press day of the International Consumer Electronics Fair (IFA) at the exhibition grounds in Berlin, Germany, 03 September 2015. The fair will take place from 04 to 09 September 2015.  EPA/RAINER JENSEN

Die klassische runde Form der Gear S2 sieht nicht nur optisch gut aus, sie bietet auch funktionale Vorteile.
Bild: EPA/DPA

Samsungs Gear S2 ist die beste Smartwatch, die du momentan kaufen kannst

Die neue Uhr von Samsung ist smart und rund. Und sie kann etwas, was keine andere Computeruhr beherrscht.

Raffael Schuppisser / Aargauer Zeitung



Man zieht keine neidischen Blicke auf sich, wenn man die neue Samsung-Uhr trägt. Einerseits ist der Armbanduhr ihr smartes Innenleben nicht anzusehen. Andererseits ist das Design alles andere als extravagant. «Sieht aus wie eine Pulsuhr», meinte ein Freund. Ein anderer verglich sie mit einer Spielzeuguhr aus dem Kaugummiautomaten. Ein hartes Urteil. Man könnte auch sagen, die Gear S2 sieht mit dem vielen Plastik aus wie eine Swatch. Ganz okay.

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Für die einen sieht sie aus «wie aus dem Kaugummiautomaten», andere lieben das zeitlose Design schon jetzt.

So hochwertig wie die aus Edelstahl gebaute Apple Watch fühlt sie sich tatsächlich nicht an. Dafür orientiert sich die Gear S2 mit ihrem runden Display stärker am Aussehen einer klassischen Uhr. Die runde Form sieht aber nicht nur optisch gut aus, sie bietet auch funktionale Vorteile: 

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Keine Smartwatch lässt sich einfacher bedienen als die Gear S2.

Über einen drehbaren Ring, eine sogenannte Lünette, navigiert man durch das Menü und wählt die gewünschte App. Das funktioniert wesentlich einfacher als das Herumfingern an der digitalen Krone der Apple Watch.

So funktioniert die Gear S2

Sobald man aber eine App starten will, muss man doch wieder auf einen der beiden Knöpfe am Gehäuse drücken, oder das Touch-Display betätigen. Schöner wäre es, wenn die Lünette selber druckempfindlich wäre.

Tizen statt Android Wear

Samsung setzt bei der Gear S2 auf das eigene Betriebssystem Tizen und nicht etwa auf Googles Android Wear. Das bringt zwei gravierende Nachteile mit sich: Einerseits ist die Auswahl der Apps derzeit noch ziemlich bescheiden. Andererseits funktionieren Google-Dienste wie Now oder Maps nicht: Um sich per Uhr durch eine fremde Stadt navigieren zu lassen, muss man auf den Kartendienst Here ausweichen. Dazu installiert man am besten die App Navigator, denn die vorinstallierte Karten-App hat sich in unserem Test als untauglich erwiesen.

This Tuesday, Sept. 1, 2015, photo shows Samsung’s Gear S2 smartwatch during a presentation in New York. Samsung says it expects about 1,000 apps to be available when the S2 launches. (AP Photo/Mary Altaffer)

Ärgerlich: Jeder Hersteller bringt seine eigene Ladestation heraus, die in aller Regel nur die eigene Uhr lädt.
Bild: Mary Altaffer/AP/KEYSTONE

SMS, E-Mails, und Whatsapp-Nachrichten werden hingegen zuverlässig angezeigt. Die Mitteilungen kann man direkt auf der Uhr lesen oder sie sich auf dem Smartphone anzeigen lassen. Man kann sogar via Uhr antworten, indem man einen der vordefinierten Sätze anwählte wie «Ich rufe dich später an». Das kennt man auch von der Apple Watch. Das sogenannte Killer-Feature der Samsung Gear S2 sind aber die Emojis. Mit einem Dreh an der Lünette wählt man das gewünschte Smiley oder Piktogramm aus und verschickt es rasch als Antwort. Klingt banal, ist aber extrem nützlich. Denn oft reicht es, eine Whatsapp-Nachricht mit einem lachenden Smiley oder einem nach oben gestreckten Daumen zu beantworten.

Letztlich sind es wohl Kleinigkeiten wie diese, welche dazu führen, dass wir uns an eine Smartwatch gewöhnen und sie nicht mehr missen wollen. Oder eben Kleinigkeiten, die nicht funktionieren, wie Google Maps oder der Streaming-Dienst Spotify, die dazu führen, dass wir uns bisher nach ein paar Wochen Testen immer wieder gut von einer Smartwatch trennen konnten. Das gilt auch für die Gear S2.

SAMSUNG Gear S2

Die Gear S2 gibt es auch als Class-Edition mit Lederarmband.

Die Gear S 2gibt es als Sport-Variante mit Plastikarmband (Fr. 339.-) und als Class-Edition mit Lederarmband (Fr. 379.–) in den Farben Schwarz und Silber. (aargauerzeitung.ch)

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