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Phil Schiller, Apple's senior vice president of worldwide marketing, speaks about the new Apple iPhone XS, iPhone XS Max and the iPhone XR at the Steve Jobs Theater during an event to announce new Apple products Wednesday, Sept. 12, 2018, in Cupertino, Calif. (AP Photo/Marcio Jose Sanchez)

Ohne Abo kosten das iPhone XS und XS Max zwischen 1200 und 1739 Franken. Bild: AP

Hier gibt es das iPhone XS und XS Max am «günstigsten»

Die Schweizer Preise bei Swisscom, Sunrise, Salt und Co. für das neue iPhone können extrem variieren. Hier kommt der grosse Preisvergleich.



Ab sofort kann das neue iPhone vorbestellt werden. Zwar nicht das iPhone XR, aber die noch teureren Modelle XS und das grössere XS Max.

Die Gretchenfrage für alle, die sich ein neues Smartphone anschaffen wollen: Lohnt es sich, das Apple-Handy vergünstigt mit einem Abo zu kaufen? «Das lohnt sich meistens nicht», sagt Oliver Zadori, Geschäftsführer des Schweizer Online-Preisvergleichsdienstes Dschungelkompass.

Zadori hat die Preise von Swisscom, Sunrise, Salt und Co. verglichen und kommt zu einem deutlichen Schluss: Für sehr viele Kunden kommt es unter Berücksichtigung der Gesamtkosten nach zwei Jahren günstiger, das neue iPhone separat zu kaufen, also ohne kombiniertes Abo. Diese Aussage gilt natürlich auch für Smartphones anderer Hersteller.

Der folgende Preisvergleich bezieht sich auf das Modell XS mit 256 GB Speicher.

Wenig Telefonie, mittlere Datennutzung

Auf 24 Monate berechnet bietet Coop Mobile mit 1979 Franken Gesamtkosten für das Prepaid-Angebot inklusive einem separat gekauften iPhone XS (256 GB) das günstigste Angebot, wie die folgende Tabelle zeigt.

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Wer monatlich 30 Minuten telefoniert und drei GB Daten nutzt, fährt mit dem Prepaid-Angebot von Coop Mobile am günstigsten. Als Beispiel wurde das iPhone XS 256 GB verwendet.

Rund 60 bis 100 Franken mehr als Coop Mobile kosten die Angebote von TalkTalk, Yallo oder Aldi Mobile. Im Vergleich dazu: Das günstigste Kombi-Angebot mit Handy und Abo stammt von Salt und kostet nach zwei Jahren 2295 Franken.

Das Fazit für Mittel- und Wenignutzer: Wer monatlich nur wenig telefoniert und bis zu 3 GB Daten nutzt, fährt in der Vollkostenrechnung am günstigsten, wenn er ein Abo oder Prepaid-Angebot bei einem kleineren Anbieter abschliesst und das iPhone separat kauft.

Unlimitierte Nutzung in der Schweiz

Wer nicht auf seine Nutzung achten möchte, schliesst am besten ein unbegrenztes Flatrate-Angebot ab. Aktuell das günstigste ist das Aktions-Abo Fat von Yallo (mit separatem iPhone-Kauf). Innerhalb von zwei Jahren entstehen so Gesamtkosten von 2038 Franken.

Zum Vergleich: Das günstigste Kombi-Angebot mit Handy und Abo auf zwei Jahre hinaus stammt von Salt mit 2755 Franken. Günstiger fährt, wer das Smartphone separat kauft. Dank einer Aktion von Salt kostet das Abo Smart Swiss mit einem zum Vollpreis gekauften iPhone XS (256 GB) nach zwei Jahren «nur» 2157 Franken.

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Wer das neue iPhone zusammen mit dem Abo inOne mobile S von Swisscom kauft, hat nach zwei Jahren Gesamtkosten von 2959 Franken.

Viel Telefonie, geringe Datennutzung

Wer monatlich zehn Stunden oder mehr telefoniert, dafür oft im WLAN ist und mit 500 MB auskommt, fährt mit dem Aktions-Abo von M-Budget am günstigsten. Innerhalb von zwei Jahren belaufen sich die Gesamtkosten des iPhone XS (256 GB) auf 2005 Franken.

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Nur ein paar Franken teurer sind Angebote von Wingo, TalkTalk, Yallo, Aldi Mobile, UPC und Lebara. Auch bei diesen Angeboten muss das iPhone zum vollen Preis bezahlt werden (Ausnahme UPC). Die Kombi-Angebote mit Handy und Abo von Salt, Sunrise und Swisscom sind bei diesem Nutzungsprofil nach zwei Jahren teils deutlich teurer.

So findest du das für dich passende Handy-Abo

Das Vergleichsportal Dschungelkompass betreibt den laut Eigenaussage umfassendsten Tarifrechner der Schweiz. Der Vergleichsrechner findet für individuelle Nutzungsprofile die günstigsten Handy-Abos und Prepaid-Angebote der Schweiz.

Das Fazit

Günstig gibt es die neuen Apple-Handys so oder so nicht: Wer das Gerät bei Apple oder einem anderen Händler kauft, wird so stark wie nie zuvor zur Kasse gebeten. Wer das Gerät vergünstigt über seinen Telekomanbieter mit einem teuren Abo bezieht, macht meistens den noch schlechteren Deal. 

Die neuen iPhone-Preise brechen alle Rekorde

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Die Grafik zeigt, wie die iPhone-Preise in den letzten elf Jahren in den USA gestiegen sind. Die Schweizer Preise sind jeweils höher, da die Preise in den USA ohne Mehrwertsteuer angegeben werden. grafik: twitter / @asymco

Wer kostenbewusst ist, vergleicht zuerst die Gesamtkosten, bevor ein mehrjähriger Vertrag unterschrieben wird. Denn: «Wie unser Vergleich zeigt, entstehen die tiefsten Kosten, wenn iPhone und Prepaid-Angebot bzw. Abo getrennt gekauft werden», sagt Zadori. Das liege insbesondere an den Aktionen auf Abos, die immer häufiger würden: «Diese sind teilweise mehr als 50% günstiger als der reguläre Preis.» Es lohnt sich also, nach vergünstigten Abos zu suchen und das Smartphone separat zu kaufen.

Bei der Wahl des Abos sollte man sich natürlich nicht nur vom Preis leiten lassen. Wichtige Faktoren sind zudem die Netzabdeckung an den Orten, an denen man sich aufhält sowie die Roaming-Nutzung. Diese Zusatzkosten wurden in diesem Vergleich nicht berücksichtigt.

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Video: watson/Knackeboul, Lya Saxer

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