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New electric cars of the police of canton St. Gallen are pictured on Wednesday, April 24, 2019, in St. Gallen, Switzerland. Within the next one and a half years, the police of St. Gallen will be acquiring 15 marked and unmarked electric police cars of type Hyundai Kona EV, as announced today. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Auch die Kantonspolizei St.Gallen fährt den Hyundai Kona EV. Bild: KEYSTONE

Hyundai ersetzt wegen Brandgefahr Batterien in über 80'000 E-Autos



Der südkoreanische Autohersteller Hyundai will weltweit wegen potenzieller Brandgefahr die Batteriesysteme in 82'000 Elektrofahrzeugen aus eigener Produktion ersetzen. Die Rückholaktion werde etwa eine Billion Won (etwa 742 Millionen Euro) kosten, teilte der VW-Rivale am Mittwoch mit. Zusammen mit der kleineren Schwester Kia ist Hyundai der fünftgrösste Autobauer der Welt.

Betroffen sind ausser etwa 76'000 SUVs des Modells Kona EV auch der Ioniq Elektro und einige hundert E-Stadtbusse.

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Der Hyundai Kona EV. bild: shutterstock

Die Entscheidung zum Austausch des Batteriesystems erfolgt nach einer Rückholaktion von Hyundai Motor im vergangenen Oktober. Als Grund wurde damals eine fehlerhafte Software bei Batteriesystemen des Kona EV genannt.

Im Januar dieses Jahres hatten die südkoreanischen Behörden eine Untersuchung zur Wirksamkeit der Aktion aufgenommen, nachdem eines der zuvor in die Werkstatt gerufenen Autos in Brand geraten war. Seit der Einführung des Modells 2018 wurden nach Unternehmensangaben 14 Akkubrände weltweit gemeldet.

Der südkoreanische Hersteller der Batterien für die Hyundai-Modelle, LG Enery Solution, wies unterdessen nach Berichten der nationalen Nachrichtenagentur Yonhap den Vorwurf des Transportministeriums zurück, wonach die Brände auf defekte Batteriezellen zurückgeführt werden könnten. LG habe aber erklärt, sich weiter an den gemeinsamen Untersuchungen zur Brandursache zu beteiligen.

(oli/sda/awp/dpa)

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