DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

11 Dinge, die längst keiner mehr braucht, die wir aber (aus Nostalgie?!) trotzdem benutzen

03.07.2016, 07:23

Visitenkarten

Wann hast du das letzte Mal eine Visitenkarte aus deinem Portemonnaie gekramt, um die Telefonnummer davon abzutippen? Richtig, noch nie das ist wohl schon eine Weile her. Denn es geht ja auch viel schneller, die Person (oder das Geschäft) zu googeln und anschliessend auf «anrufen» zu tippen. Trotzdem lassen wir Menschen keine Gelegenheit aus, die kleinen Kärtchen untereinander auszutauschen.

Man fühlt sich dabei aber auch echt wichtig...

Animiertes GIFGIF abspielen
gif: giphy

Und dann bewahren wir sie alle ordentlich auf, als bestünde die Gefahr, dass wir die betreffende Person sonst NIE WIEDER ausfindig machen könnten.

Am besten in so einem ... ähm ... Ding!

Animiertes GIFGIF abspielen
Danke, Internet, jetzt weiss ich das auch: Rolodex heisst dieses Teil.

Agenda

Die meisten Menschen planen ihre Termine mit Hilfe ihres Smartphones. Ist ja auch praktisch, weil man das eigentlich eh immer dabei hat. Es gibt aber auch noch Leute (wie mich), die ohne ihre echte Agenda – also dieses Büchlein mit den Seiten aus echtem Papier – völlig aufgeschmissen sind. 

Zack, zack, schon hat man alles auf einen Blick <3

Animiertes GIFGIF abspielen
gif: giphy

Taschenrechner

Zugegeben, es gibt Berufe, bei denen es völlig berechtigt ist, dass man einen Taschenrechner auf dem Schreibtisch stehen hat – und diesen auch benutzt. Für die kleinen Rechenaufgaben, die alle anderen Menschen im Alltag zu lösen haben, reicht aber im Normalfall der Kopf oder das Smartphone. Trotzdem steht auch bei mir auf dem Schreibtisch ein Taschenrechner. Warum? Keine Ahnung. Weil er eben einfach dazu gehört.

Animiertes GIFGIF abspielen
gif: giphy

Eieruhr

Gib es zu, während du darauf wartest, dass die Pasta endlich fertig wird, greifst du ohnehin mindestens einmal zu deinem Smartphone, um irgendwas nachzuschauen. Dort könntest du also gleich auch noch die Timer-Funktion für die Spaghetti aktivieren. Trotzdem benutzt du lieber die Eieruhr.

Am liebsten so eine.

gif: imgur

Postkarten

Irgendwie finden wir's alle ein bisschen doof, aber irgendwie machen wir's dann trotzdem auch: Ferienfotos auf Facebook oder Instagram posten. Nur schon, um allen anderen eine lange Nase zu machen. Unsere Freunde und Verwandten wissen also,...

  1. wo wir gerade sind,
  2. dass es uns gut geht,
  3. dass das Wetter gut ist
  4. und dass wir immer sehr fein essen gehen.

Eigentlich gibt es also keinen Grund mehr, Ansichtskarten zu verschicken, denn das, was man darauf schreiben würde, wissen ohnehin längst alle. Und wir tun es trotzdem. Weil man es immer getan hat. Und wir werden es auch weiterhin tun.

Würden das doch nur alle Empfänger so würdigen wie dieser hier...

Diktiergerät

Auch dieses Teil könnte längst in Rente gehen, denn mein Smartphone erfüllt mit seiner Sprachaufnahme-Funktion exakt denselben Zweck. Und trotzdem kann ich mich von dem kleinen blauen Gerät nicht trennen. Wenn ein besonders wichtiges Interview ansteht, traue ich meinem Smartphone ohnehin nicht über den Weg. Das stürzt doch bestimmt mitten im Gespräch ab! Da verlass ich mich also lieber auf das Vorkriegsmodell, für das meine Cousine extra mal eine kleine Schutzhülle genäht hat.

Braves Ding, du hast mich nie im Stich gelassen:

Bild: watson

Scanner

Inzwischen gibt es genügend Apps, mit denen man Dokumente so exakt einlesen kann, dass man dafür sicher keinen Scanner mehr braucht. Trotzdem steht ein solches Gerät noch immer in genügend Haushalten und Büros rum.

Okay, wenn's gleichzeitig ein Drucker ist, kann man damit immerhin solche Spässe machen:

Animiertes GIFGIF abspielen
gif: giphy

Teletext

Man hätte meinen können, dass der Teletext spätestens mit der flächendeckenden Verbreitung des Internets stirbt. Dem ist nicht so. Im Gegenteil: Es gibt sogar Teletext-Apps (!!!) und ich kenne es gibt Leute, die diese auch noch nutzen. Ja, genau, du liest ganz richtig: Es gibt Menschen, die ihr Smartphone in die Hand nehmen, um auf solchen Seiten Infos zu finden:

Animiertes GIFGIF abspielen
(Und ich rede hier weder von meinem Vater, noch von meinem Grossvater.)
gif: giphy

Musikanlage

Du hast doch bestimmt auch noch so eine tolle Stereoanlage zu Hause rumstehen. Wahrscheinlich ist sie CD-Player, Kassetten-Recorder und Radio in einem. Blöd nur, dass du dir seit Ewigkeiten keine CDs – geschweige denn Kassetten – mehr gekauft hast. Weil das Teil aber so tolle Boxen hat (und ausserdem schweineteuer war), hast du dir ein Verbindungskabel gekauft. Jetzt hängst du dein Smartphone dran und nutzt die Anlage als Boxen. Bravo.

Das Teil ist ja auch viel zu schade, um sich davon zu trennen.
Das Teil ist ja auch viel zu schade, um sich davon zu trennen.
bild: pinterest

Polaroid-Kamera

Erst wurde die analoge Kamera von der Digital-Kamera abgelöst, dann hat das Smartphone auch sie überflüssig gemacht. Seitdem sind es eigentlich nur noch Hobby- und Berufsfotografen, die Kameras mit Filmen verwenden, die man anschliessend entwickeln muss. Doch ausgerechnet das noch ältere Produkt – die Polaroid-Kamera – hat die digitale Revolution überlebt und erfreut sich noch heute grosser Beliebtheit.

Wahrscheinlich weil man damit so viel Unfug treiben kann.

Animiertes GIFGIF abspielen
gif: giphy

Als Bonus zum Schluss: Die FCZ-Saisonkarte

Hihi, sorry. Der musste sein.

Bild: KEYSTONE

Apropos Nostalgie: Süssigkeiten aus unserer Kindheit

1 / 34
Süssigkeiten aus unserer Kindheit – euer Input
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Mehr: 90er- und 00er-Retro

Alle Storys anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

28 Menschen, die ihr Geschlecht angeglichen haben

Die Geschlechtsidentität bei manchen Menschen stimmt nicht mit ihren äusseren Merkmalen überein. In solchen Situationen gibt es die Möglichkeit einer Hormontherapie (kurz HRT).

Dass es dafür aber viel Zeit, Geduld und Energie braucht, beweisen die folgenden Menschen. Sie teilen ihre Ergebnisse mit einem Vorher-/Nachher-Foto im Internet – und diese wollen wir euch nicht vorenthalten.

«Nach 3,5 Jahren HRT habe ich das Gefühl, dass sich etwas verändert hat, aber ich kann es nicht genau …

Artikel lesen
Link zum Artikel