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Obacht Roamingfalle – so schützen dich Salt, Wingo und Co. 



Die Zeiten erschreckend hoher Handy-Rechnungen nach dem Urlaub im Ausland sind vorbei: Sämtliche grossen Telekom-Anbieter in der Schweiz haben inzwischen Warnsysteme sowie Sperrungen eingeführt, die Nutzer vor teuren Urlaubsüberraschungen bewahren, wie eine am Donnerstag veröffentlichte Analyse des Vergleichsdienstes Comparis.ch zeigt.

Die Handy-Datennutzung im Ausland ist heutzutage begleitet von einer Reihe von Warn-SMS des eigenen Telecom-Anbieters. Alle grossen Player der Schweiz – Quickline, Salt, Sunrise, Swisscom, UPC und Wingo – hätten ein mehr oder weniger ausgeklügeltes Warnsystem eingeführt, schreibt Comparis.ch.

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Unterwegs im Ausland: Auf Mobile will kaum einer verzichten.  Bild: shutterstock.com

Warnungen vom Provider

Beim Datenverbrauch schickt beispielsweise Swisscom sowohl für Abos als auch Prepaid automatisch in Schritten von 50 Franken SMS-Benachrichtigungen. Bei inklusiven Datenguthaben erhalten die Kunden eine Nachricht, sobald ihr Guthaben aufgebraucht ist.

Salt-Kunden ohne inklusive Roaming-Einheiten und Kunden von «Das Abo» der Post erhalten für eine Datennutzung im Roaming bei 150 Franken eine erste, bei 300 Franken eine zweite und bei 450 Franken eine dritte Warnung.

Und von Sunrise bekommen die Nutzer von Travel-Data-Optionen jeweils eine SMS, wenn das Datenpaket zur Hälfte beziehungsweise vollständig aufgebraucht ist.

Die turbulente Geschichte des Schweizer Mobilfunks

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Die turbulente Geschichte des Schweizer Mobilfunks
quelle: keystone / martin ruetschi
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Ein unkontrolliertes Weitersurfen nach dem Verbrauch des inkludierten oder zugekauften Datenguthabens ist unter den verglichenen Anbietern einzig bei Quickline möglich. Die Gesellschaft verrechne das zusätzliche Roaming-Datenvolumen aber zum Standardtarif, heisst es weiter.

Die übrigen Anbieter sperren den weiteren Datenverbrauch jeweils automatisch bei unterschiedlichen Schwellenwerten.

Vorsicht vor automatischen Verlängerungen 

Auch beim Sprechverkehr haben die Anbieter Sicherheitsmechanismen eingebaut. So sperrt beispielsweise UPC den Anschluss für alle Dienste bei 200 Franken. Salt wiederum schickt seinen Kunden bei Rufleistungen im Roaming ab 500 Franken eine Warn-SMS und sperrt die Funktion, wenn sich der Kunde nicht innert weniger Stunden meldet.

Die heutzutage grösste «Roamingfalle» bestehe in der automatischen Verlängerung von Paketlösungen, hält der Vergleichsdienst fest. So verlängert Sunrise die Travel-Talk-Option beispielsweise nach Ablauf eines Monats jeweils für einen weiteren Monat. «Wer ein Roaming-Paket kauft, sollte deshalb unbedingt das Kleingedruckte studieren und eine automatische Verlängerung deaktivieren», sagt in der Mitteilung Jean-Claude Frick, Digital-Experte von Comparis.ch. (awp/sda)

Vor den Ferien steht oft der Flughafen, Cedrick mag das nicht …

Video: watson/Cedrick Wolf, Emily Engkent

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