DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

So viele Kämpfer gab es noch nie: Der kommende Hit «Super Smash Bros. Ultimate» hat sehr viele Gastauftritte. bild: zvg

Nintendo schwingt die Fäuste und kommt mit einem blauen Auge davon

Bei seiner E3-Präsentation konzentrierte sich Nintendo auf seinen nächsten grossen Hit: «Super Smash Bros. Ultimate». Weitere Infos zu heiss erwarteten Spielen waren Mangelware.



Nintendos Präsentation war fast nur dem kommenden Prügelspass «Super Smash Bros. Ultimate» gewidmet. Fast die Hälfte der Zeit wurden neue Fighter und Spezialattacken gezeigt. Der neuste Ableger soll der umfangreichste von allen werden. Alle Charaktere aus den vergangenen Spielen sollen aufeinandertreffen. Dabei warten nicht nur Figuren aus dem Nintendo-Universum auf ihren Einsatz, sondern auch bekannte Gesichter aus ebenfalls bekannten Reihen. So wird man u.a. auch mit Snake aus der «Metal Gear»-Reihe spielen können. Am 7. Dezember geht die Prügelgaudi mit mehr als 60 Figuren los. Auch ein spezieller Game-Cube-Controller dazu wurde angekündigt.

Für knallige Action sorgte die Präsentation von «Daemon X Machina». In diesem Actiontitel geben sich diverse Roboter mit Lichtschwertern, oder auch Menschen in Kampfanzügen, ordentlich aufs Maul. Auch turmhohe Gegner müssen gebodigt werden. Der Actioner im schicken Cel-Shading-Look überzeugt jetzt schon mit knackiger Optik, Bombastaction und treibendem Soundtrack. Die Action-Überraschung wird aber erst im nächsten Jahr für die Switch verfügbar sein.

Viel schneller verfügbar wird «Fortnite» für die Switch sein. In den nächsten Stunden soll der beliebte Multiplayer-Shooter mit Comic-Optik bereit sein für den Download. Noch etwas gedulden, müssen sich Fans der «Fire Emblem»-Reihe. «Fire Emblem: Three Houses» wird erst im nächsten Frühling auf die Switch-Besitzer losgelassen. Es soll eine neue Geschichte und neue Charaktere geboten werden. Der Gameplay-Trailer zeigte, dass das taktische Rollenspiel auf die klassische Übersichtskarte und die gewohnt sehr eindrücklichen Kampfanimationen zählen wird.

Natürlich wurden auch Bewegtbilder zu «Pokémon: Let’s Go, Pikachu!» und «Pokémon: Let’s Go, Evoli!» gezeigt. Dabei blieb es aber auch. Auch zu «Xenoblade Chronicles 2: Torna – The Golden Country» gab es ein wenig Material aber keine bahnbrechenden Neuigkeiten. Auch nicht ganz überraschend kam die Ankündigung einer Fortsetzung. In «Overcooked! 2» können bis zu vier Spieler in einer virtuellen Küche herumwuseln und dafür sorgen, dass das Restaurant läuft. Auch ein Online-Koop soll möglich sein.

Auch die Indie-Fans kamen kurz auf ihre Kosten. Im Schnelldurchgang wurden ein paar Titel gezeigt, die bald auf die Switch kommen sollen. Besonders hervorgestochen ist das wunderschöne «Hollow Knight», das bald auch auf Nintendos Konsole spielbar sein wird.

Am 5. Oktober startet erneut eine fette Party. «Super Mario Party» für die Switch ist, wie man es sich gewohnt ist, eine Minispielsammlung für lustige Abende zu Hause oder auch unterwegs. Bei dieser neusten Version können jetzt auch verschiedene Switch-Bildschirme nebeneinander gelegt und miteinander verbunden werden. Dieses Feature gab es bis jetzt noch nicht in der Praxis und Nintendo beweist damit einmal mehr seinen Innovationsgeist.

Und sonst?

Für grosse Aufregung sorgte Nintendos Präsentation nicht. «Super Smash Bros.»-Fans werden sicherlich reihenweise jubelnd aufgestanden sein, aber eine richtige Überraschung blieb aus. Vom neuen «Yoshi»-Game war weit und breit nichts zu sehen, das kommende neue «Metroid» liess sich ebenfalls nicht blicken und auch keine neue Minikonsole, wie etwa ein «Nintendo 64 Mini», wurde angekündigt. Ein neues Hüpfabenteuer mit Super Mario oder etwas aus dem «Zelda»-Universum war ebenfalls Fehlanzeige. Auch Infos zu einem neuen «Animal Crossing» wurden vermisst.

Nintendo bleibt ruhig

Fazit: Das war mit Sicherheit nicht die intensivste Präsentation von Nintendo, aber auch nicht die schlechteste. Dass sich der Konzern aus Japan auf den nächsten grossen Kracher «Super Smash Bros. Ultimate» konzentriert, ist verständlich. Denn dieser Titel besitzt weltweit eine riesige Fangemeinde. Ein paar Infos zum neuen «Yoshi» oder eine sonstige Überraschung wären zwar nett gewesen, aber Nintendo ist mittlerweile bekannt dafür, dass sie nicht alles auf einmal verbraten und immer wieder mal für eine Überraschung auch jenseits der E3 gut sind. Big N wird mit Sicherheit im Verlaufe des Jahres mit der einen oder anderen grossen Ankündigung wieder alle Blicke auf sich ziehen. Und das ist auch gut so.

GAME OVER! Spiessrutenlauf Büro – wie lange überlebst du?

Video: watson/Knackeboul, Lya Saxer

So entsteht ein Videospiel Teil 1 (21.02.2014)

1 / 8
So entsteht ein Videospiel Teil 1 (21.02.2014)
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Das könnte dich auch interessieren:

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Urteil gegen Ex-Polizist wegen Tötung George Floyds

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Review

Warum du dieses geniale Horror-Game aus der Schweiz spielen solltest

Ein Videospiel, das in der Schweiz entwickelt wurde, ist eigentlich schon Grund genug, um es zu konsumieren. Aber «Mundaun» hat noch viel mehr zu bieten und zieht euch in einen schaurig schönen Sog.

Eine Bergwanderung tut der Seele gut. Frische Luft, bimmelnde Kuhglocken und immer wieder der majestätische Anblick von Bergmassiven, die uns innehalten lassen. Ja, so ein Trip in die Berge erfüllt, gibt Kraft und lässt uns über dies und das sinnieren. Doch auch wenn heimatliche Gefühle uns dabei fast überschwemmen, diese Stille und die Nähe zur Natur besitzen auch etwas Unheimliches. Diese Gefühlsschwankungen bringt uns «Mundaun» näher und schickt die Spielenden in eine vorerst …

Artikel lesen
Link zum Artikel