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Der Allesfresser ist wieder da und hat wie immer einen riesigen Appetit. bild: pixabay.com

Review

Darum wird das neue «Kirby Star Allies» Nintendos nächster Multiplayer-Hit

Kirby ist zurück und präsentiert sich in einem neuen Abenteuer, das sich vor der hauseigenen Konkurrenz nicht verstecken muss. Die richtig grosse Game-Party beginnt aber erst im Mehrspielermodus.



Der rosarote Piepmatz hat es in der grossen Nintendo-Familie nicht immer leicht. Kirby frisst sich nun schon seit Jahrzehnten durch die Videospielwelt und ist eigentlich ein fester Bestandteil der Verwandtschaft. Doch sind wir ehrlich: Die Stars wie Super Mario, Link oder Yoshi stehlen dem Vögelchen immer wieder die Show. Jetzt bekommt Kirby aber die Gelegenheit zu zeigen, was alles wirklich in ihm steckt und wie er es ordentlich drauf hat, eine zünftige Game-Party zu feiern. 

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Der kleine Vogel feiert Jubiläum. Video: YouTube/Nintendo Schweiz

Mit dem Feind kuscheln

Kirby muss wiedermal seine kunterbunte Heimatwelt retten. Irgendein ominöser Kult versucht das Land an sich zu reissen und bedient sich dabei diverser Schurken, die ganz brav böse Dinge tun und dabei trotzdem vor lauter Niedlichkeit strotzen. Da Kirby schon öfters als genug seine Welt und andere vor dem Untergang bewahrt hat, weiss er natürlich genau, wie es geht. Doch dieses Mal muss er sein Abenteuer nicht alleine bestreiten. Er kann nämlich bis zu drei Gegner während des Spielverlaufs rekrutieren und auf seine Seite ziehen. Wie er das macht? Indem er Herzen verteilt und ganz kurz mit ihnen kuschelt!

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Es ist Zeit für ein bisschen Zärtlichkeit. bild: zvg/nintendo

Am Spielprinzip hat sich derweil nicht viel geändert. Kirby kann immer noch Dank einer aussergewöhnlichen Verdauung alles auffressen, was ihm in die Quere kommt. Und wie gehabt kann er das nicht nur wieder ausspucken und auf Gegner werfen, sondern auch gleich die Fähigkeiten des verschluckten Objekts übernehmen. So wird Kirby zum Ritter, zum Cowboy, zum Blitze- und Bombenwerfer oder sogar zum Koch. Und das sind nur ein paar wenige Beispiele, wie sich das Vögelchen zur Wehr setzen kann. 

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Yo-Yo! Das ist der Jo-Jo-Kirby. bild: zvg/nintendo

Eine Überdosis Zucker

Alleine beim Anblick dieser süssen Welt und ihrer noch süsseren Bewohner jagt es den Blutzuckerspiegel nach oben. Dass die Kirby-Franchise stets bunt ausfällt, ist keine bahnbrechende Entdeckung. Aber «Kirby Star Allies» ist so intensiv farbenfroh, dass man den Zuckerguss fast schon riechen kann. Was folgt? Ein Dauergrinsen auf dem Gesicht.

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Bei diesem Anblick wird der Blutzuckerspiegel in die Höhe getrieben. bild: zvg/nintendo

Audiovisuell wird mit der ganz grossen Süssigkeiten-Kelle angerichtet. Der Soundtrack ist eine gelungene Mixtur aus kindlichen Klängen, die Erinnerungen an ältere Titel wecken, und saftigen Popbeats, wo man einfach mit dem Kopf oder mit den Füssen mitwippt. «Kirby Star Allies» ist wie eine Wundertüte, gefüllt mit prickelnder Brause, die man vor dem Öffnen kräftig schüttelt und alles rausspritzen lässt.

«‹Kirby Star Allies› ist wie eine Wundertüte, gefüllt mit prickelnder Brause, die man vor dem Öffnen kräftig schüttelt und alles rausspritzen lässt.»

(K)ein Freundschaftsspiel

Wenn man sich schon die Fähigkeiten von diversen Gegnern aneignen kann und bis zu drei Mitstreiter um sich scharen darf, schreit das natürlich nach einem Multiplayer-Part. Und hier beginnt dann erst die richtig grosse Game-Party. Zwar kann man das Spiel auch alleine konsumieren und sich seine Mitstreiter, die dann selbstständig agieren, aussuchen, doch der Spass erreicht erst seinen Höhepunkt, wenn physische Freunde auf dem Sofa Platz nehmen.  

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Bei vier Spielern geht erst so richtig die Post ab. bild: zvg/nintendo

Seine verschluckten Fähigkeiten können übrigens mit denen der Freunde teilweise vereint werden, um nicht nur grössere Attacken loszulassen, sondern auch diverse Rätsel innerhalb der verzweigten Levels zu lösen. So werden unter anderem erst in der Zusammenarbeit Geheimgänge geöffnet und Areale freigeschaltet. Bei der Freundeskreis-Verwandlung bildet man beispielsweise ein Riesenrad, mit dem man dicke Wände durchbrechen kann, während man mit der Freundesbrücke tiefe Abgründe überwinden darf.

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Wie? Was? Wer? Wo? Manchmal wird es ganz schön hektisch auf dem Bildschirm. bild: zvg/nintendo

Auch wenn es hektisch und etwas unübersichtlich vor und auf dem Bildschirm wird; wenn vier Spieler gleichzeitig herumwuseln, wird der Spielspass in die Höhe katapultiert. Es entwickelt sich eine wahre Mordsgaudi im heimischen Wohnzimmer, bei der auch schon mal ordentlich Fluchwörter ausgetauscht werden dürfen. Mario Kart lässt grüssen.

Es gibt sehr viel zu tun

Auch wenn das Spiel im Solomodus rasch durchgespielt ist, wartet nach ca. sechs Stunden Story noch reichlich viel Inhalt auf die Spielerinnen und Spieler. Denn auf der Oberweltkarte gibt es noch versteckte und verschlossene Orte, die auf ihre Entdeckung warten. Wer zudem gerne Items sammelt, kommt ebenfalls auf seine Kosten. In den Welten sind ganz viele Dinge versteckt, die man auch nur durch die Kombination der verschiedenen Fähigkeiten seiner Mitstreiter erlangt. 

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In der Oberwelt gibt es abseits der Geschichte sehr viel zu entdecken. bild: zvg/nintendo

Fazit: Dieser neue Switch-Titel macht süchtig. In einem Ruck habe ich diese kunterbunte Software durchgespielt. Doch danach hatte ich noch lange nicht genug und ging auf eine weitere Entdeckungsreise, die unzählige Spielstunden verschluckte. In Sachen Story-Umfang muss sich Kirby zwar Mario oder Link klar geschlagen geben, doch mit dem intensiv famosen Multiplayer-Spass hat der Piepmatz definitiv den Vogel abgeschossen – im positiven Sinne. Daher gilt: spielen!

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Der Trailer zur neuen Vogel-Sause. Video: YouTube/Nintendo Schweiz

«Kirby Star Allies» ist erhältlich für Nintendo Switch und freigegeben ab 7 Jahren.

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Video: srf/SDA SRF

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