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bilder: watson

Review

Wie ich mit «handyfreien» Ferien im schönsten Tal der Schweiz scheiterte

Dieses Jahr wollten wir bei unseren Offline-Ferien alles richtig machen: Wir planten eine zweiwöchige Reise ins stromlose, hoffentlich menschenleere Bavonatal. Im Gepäck: gute Vorsätze und scharfe Messer...



Bevor es persönlich wird, eine Warnung: Offline-Ferien sind nichts für Beckenrandschwimmer.

Das fanden wir letzten Sommer bei einer Auszeit im Tessin heraus. Und wollten es nun erneut versuchen.

Damaliges Fazit: Die mitgereisten Mädchen im Teenager-Alter hatten keine Entzugserscheinungen und überstanden die Smartphone-, PC- und TV-freie Zeit problemlos. Wohl nicht zuletzt deshalb, weil keine Mobilgeräte verfügbar waren. Hingegen gab es bei den Eltern «Ausrutscher», wie im Reisebericht 2019 nachzulesen ist.

2020 mussten wollten es die Erwachsenen besser machen. Wie das geklappt hast, erfährst du im Folgenden.

Ein Anblick fast wie vor 10'000 Jahren. Das untere Bavonatal mit dem Wasserfall von Foroglio.

Spoiler: Corona-bedingt mussten wir die Digital-Detox-Regeln anpassen. Wer die Berichterstattung bei watson mitverfolgt, dürfte ahnen, worauf wir in der Seilbahn im Tessin nicht verzichten konnten. 😌 Der Beitrag kann zudem Blutspuren und (absolut unbezahltes) «Product Placement» enthalten, was unsere Survival-Ausrüstung für die Ferien in der «Wildnis» betraf. Anmerken möchte ich auch noch, dass es sich um eine private Reise handelte, die wir selber finanziert haben.

Versuchungen

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Von unseren letzten Offline-Ferien wussten wir Männer, dass wir das schwache Geschlecht sind, und dass nur ein «totes» Smartphone ein gutes Smartphone ist. Unser Ziel:

Nur ein Handy für Notfälle mitnehmen, das ausgeschaltet bleibt und ausser Griffweite verstaut wird.

Dann kam Corona. Und wir hatten die perfekte Entschuldigung, die Smartphones immer mitzuführen und sie statt in den Rucksack in die Beintasche zu stecken. Resultat:

Während die weiblichen Gefährtinnen sinnvollen Beschäftigungen nachgingen (und abgelenkt waren) ...

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... wie etwa mit der Suche nach Gold und anderen Mineralien ...

... versuchte ich mich als Influencer ...

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... und knipste noch einen weiteren «Digital-Detox-Rebellen»

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Ganz ehrlich: Wir wollten nur die watson-Trinkflasche möglichst spektakulär in Szene setzen.

Und dieses «Sprudelbad» bei 12 Grad

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Von ihm stammen die meisten der im Artikel gezeigten Fotos. Danke, Flavio! 🙏

Der Seilbahn-Horror

Es geschah im hintersten «Krachen» im Val Bavona. San Carlo ist ein verschlafenes kleines Nest, und der einzige Weiler im ganzen Tal, der mit Elektrizität erschlossen ist. Zu verdanken haben das die Rusticobesitzer einer Stromleitung, die vom Lago di Robièi (1940 M.ü.M.), herunterführt.

Wer bequem hinauf will zum Wasserkraftwerk und der wunderschönen Bergkulisse mit dem Basòdino-Gletscher, braucht Nerven so dick wie die Drahtseile der Seilbahn.

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Die Corona-Seilbahnfahrt wurde nicht fotografisch dokumentiert. Stattdessen gibts ein Symbolbild mit unserem (lateinischen) Leitmotto. Übersetzt: «Auch Widerwärtigkeiten schrecken nicht». Den gusseisernen Fund machten wir auf einer abgelegenen Alp.

Schutzmasken sind auf der Luftseilbahn San Carlo-Robiei für alle Passagiere obligatorisch. Dass wir tatsächlich froh um sie sein würden, ahnten wir an dem Morgen beim Kassenhäuschen nicht. Lange schien es, als wollten nur wenige Fremde mit hoch ins Gebirge. Dann, kurz vor Abfahrt, hielt direkt bei der Seilbahnstation ein Postauto. Und das maximal zulässige Corona-Kontingent von 80 Passagieren wurde ausgeschöpft. Oder zumindest fühlte es sich so an.

Nie kam mir eine Seilbahnfahrt länger vor! Obwohl alle Kabinenfenster offen standen, zuckte ich bei jedem Nieser und Husten innerlich zusammen. Schwacher Trost: Das Martyrium muss über 15 Minuten gedauert haben, so dass wir zumindest hoffen konnten, im Falle eines infizierten Passagiers später von der SwissCovid-App gewarnt zu werden.

Diese Perspektive gefiel mir (am Nachmittag) um Welten besser

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Der Abstieg von Robièi war zwar steil und nicht gerade kniefreundlich, aber garantiert Corona-frei.

Das Käfer-Dilemma

Hinten am Auto der befreundeten Familie, die uns begleitete, müsste eigentlich folgender Spruch stehen:

Ich bremse auch für Insekten.

Wobei ein entsprechender «Warnhinweis» auch auf den Rucksäcken der überzeugten Tierschützer prangen sollte: Da ich beim Marschieren Wandern den militärischen Stil bevorzuge (gestoppt wird nur für Pippipausen, wenn überhaupt), wurde meine Geduld öfters auf die Probe gestellt.

Sie wurde auch überrascht...

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Die Smaragdeidechse (Lacerta bilineata) kann über 40 cm lang werden und ist damit wohl die grösste und sicher schönste Echsenart der Schweiz. Dieses Exemplar hat vermutlich bei einer früheren (erfolgreichen) Flucht den Schwanz abgeworfen, wie an der Färbung zu erkennen ist.

Gut beobachtet! Hier wird mit einer Kompaktkamera geknipst

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Kein Handy, äh, weit und breit.

Ja, und auch bei solch «delikaten» Überraschungen wurde eine spontane Fotosession-Pause eingelegt...

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Schönheit liegt im Auge des Betrachters, gell Flavio!

Ersatzbefriedigungen

Auf jeder grösseren Wanderung sollte man meiner Meinung nach ein Fernglas dabei haben. In Offline-Ferien wird ein solches Teil endgültig zum unverzichtbaren Gadget.

Vom letzten Jahr wussten wir:

Was in schwierigen Momenten der Smartphone-Entwöhnung hilft, ist, ein edles Stück aus Glas, Metall oder Kunststoff in die Hand nehmen zu können.

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Letzten Sommer testete ich ein «normal grosses» Modell, dieses Mal ein kompaktes Premiumgerät. Das Swarovski Optik EL 8x32 passt auch in kleinere Hände und wiegt unter 600 Gramm.

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Wenn man beim Murmeltierbeobachten meint, die scheuen Nager mit der Hand berühren zu können, hat sich das zusätzliche Gewicht im Rucksack gelohnt.

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Leider kostet diese Hardware mehr als das iPhone 11 Pro in der teuersten Ausstattung. Im Gegensatz zum Apple-Handy hält sie aber durchaus ein ganzes Leben.

PS: Wir haben natürlich auch noch in ganz andere Gläser geschaut, wie man sich denken kann...

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Edle Verpackung für ein edles Getränk.

Am Anfang war das Feuer

Unsere Offline-Ferien 2020 standen im Zeichen der Survival-Fähigkeiten. Mit Fokus aufs Feuermachen.

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Glücklicherweise spielte Petrus mit und wir konnten, als der Kanton Tessin noch kein Feuerverbot verhängt hatte, nach Herzenslust experimentieren.

Mit Firesteel...

abspielen

Video: YouTube/Daniel Schurter

Für Fortgeschrittene...

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Von dieser speziellen Technik existiert kein Erfolgs-Video. 😏

Das Schnitzmesser-Massaker

Holzschnitzen gehört zum Entspannendsten, was man bei hochsommerlicher Hitze und an wanderfreien Ruhetagen draussen tun kann. In manchen Menschen steckt ein Kunsthandwerker, in anderen (wie mir) ein Grobmotoriker. Das findet man am besten durch Ausprobieren heraus.

Stammt leider nicht aus meiner Klinge...

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Neben dem Lesen von Büchern gehörte das Schnitzen dieses Jahr zu unseren beliebtesten Tätigkeiten, wenn wir uns nicht gerade durchs Unterholz kämpften.

Ich würde an dieser Stelle gerne ein Foto mit dem «Trinkschuh» zeigen, den ich gegenüber meinen Mitschnitzerinnen und dem Mitschnitzer lauthals angekündigt hatte. Jedoch scheiterte mein Vorhaben am (zu) harten Ahornholz.

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Eine Technik nur für Fortgeschrittene (und Lindenholz): Ausbrennen mit glühenden Kohlestücken.

Fazit: Es lohnt sich, ein Profi-Set mit speziellen Schnitzwerkzeugen mitzunehmen. Wobei sich dies nicht unbedingt positiv auf den Vorrat an Heftpflastern auswirkt...

Zwischendurch wurde auch an den Fingern herumgeschnitzt...

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«Learnings»

Unsere Offline-Ferien 2020 waren ein Scheitern mit Ansage. Zumindest für die zwei männlichen Erwachsenen.

Die positiven Effekte einer längeren Auszeit von Elektronikgeräten und Internet konnten wir einmal mehr bei der «Jungmannschaft» beobachten. Auch die etwas älteren Damen hatten ab Tag 1 keinerlei Entzugserscheinungen, aber dafür viel Zeit, um zu lesen und sich auszutauschen.

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Im Tiktok- und Instagram-Alter, aber zwei (!) volle Wochen ohne Handy.

Für zukünftige Digital-Detox-Vorhaben spiele ich mit dem Gedanken, nur eine Smartwatch mitzunehmen (eine Apple Watch mit Telefonfunktion), samt Powerbank. Das wäre dann allerdings wiederum ein fauler Kompromiss, weil man die moderne Technik am Handgelenk nicht wirklich ausblenden kann. Das Handy kann man zumindest zeitweise vergessen, wenn man es in der Beintasche (im Flugmodus) hat.

Die Kameras moderner Smartphones sind inzwischen dermassen gut, dass separate Digitalkameras einen schweren Stand haben. Zumindest gilt dies für Videoaufnahmen, die mit dem iPhone nahezu perfekt gelingen. Aber vielleicht lohnt sich doch der Kauf einer digitalen Spiegelreflex (DSLR). Das wäre dann noch ein Gegenstand mehr für den Rucksack...

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Was sich aus meiner Sicht in den Offline-Wanderferien bewährt hat: Eine professionelle Handsäge (Silky Zübat), ein kompakter Wasserfilter (Katadyn), Messer sowie ein Firesteel (Morakniv), ein UKW-Kurbelradio (mit Solarzelle) und Walkie-Talkies.

Mein persönliches Fazit:

Es bestätigte sich, was wir schon von unseren letzten Offline-Ferien gewusst hatten: Wenn man Mobilgeräte dabei hat, werden sie früher oder später für alles Mögliche verwendet. Das erscheint in Corona-Zeiten als unlösbares Dilemma. Zum einen sollte die SwissCovid-App aktiviert sein, wenn man den ÖV nutzt oder im Grotto einkehrt, zum andern möchte man jederzeit erreichbar sein für die Angehörigen.

2020: Kein gutes Jahr für Digital Detox.

Und jetzt du!

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Flasche leer. Was meinst du, wie gelingen Offline-Ferien? Schreib uns via Kommentarfunktion.

Machst du selber Offline-Ferien?

Mehr zum Val Bavona (Quellen)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Gustav.s 09.08.2020 19:53
    Highlight Highlight Keine DSLR mitnehmen, zu schwer. Heutzutage gibt es DSLM. Leichter kleiner.
    Aber unbedingt ein Modell mit Sucher kaufen.
    • K1aerer 10.08.2020 06:37
      Highlight Highlight Die verbauten Sensoren beanspruchen dennoch eine gewisse Grösse. Da kann man die Physik noch so versuchen, nach seinem Gusto zu verbiegen.
  • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 09.08.2020 16:57
    Highlight Highlight Ist das Swarowski-Fernglas eigentlich ein 10-mal-56 oder ein 8.5-mal-42? 🤔
  • Rethinking 09.08.2020 16:57
    Highlight Highlight Ich empfehle folgende Apps für die Ferien:

    Magic Earth (offline Navi)
    https://apps.apple.com/ch/app/magic-earth-navigation-karte/id1007331679

    Outdooractive (Wander- und Bikewege, Tourenplaner etc.)
    https://apps.apple.com/ch/app/outdooractive-wandern-rad/id1364846172

    Lire (offline Newsreader)
    https://apps.apple.com/ch/app/lire-volltext-rss/id550441545

    Documents (ebook Reader, pdf Reader, Musik und Video Player)
    https://apps.apple.com/ch/app/documents-von-readdle/id364901807

    Zero Phobia (Höhenangst Therapie)
    https://apps.apple.com/ch/app/zerophobia-fear-of-heights/id1373747479
    • @schurt3r 09.08.2020 18:06
      Highlight Highlight 14 Franken für eine Höhenangst-Therapie-App?
      Du hast die nicht zufällig selber entwickelt? 🙈😄
    • Rethinking 09.08.2020 18:46
      Highlight Highlight @schurt3r: Nein... Aber mach mal ne Therapie... Für 14.- erhältst du nicht mal nen feuchten Händedruck...
    • Autokorrektur 09.08.2020 21:50
      Highlight Highlight Wie genau funktioniert ein "offline Newsreader"? 🤔
    Weitere Antworten anzeigen
  • landre 09.08.2020 15:51
    Highlight Highlight Coole bis angenehme Reportage, aber warum in "Offline-Ferien" die "online-kompatiblen" Apparate mitnehmen?
    ...Auch im abgelegen und wirklich schönen Val Bavona sind die grossen Dienstleister schon lange präsent...
  • Zeit_Genosse 09.08.2020 15:41
    Highlight Highlight Ich denke man sollte sich der Herausforderung offen und konkret stellen, indem man das Smartphone mitnimmt (ist ja kein Teufelsgerät das gedetoxt werden müsste), jedoch nur definiert benutzt (also sich mehrheitlich in der Nichbenutzung stärkt und für Notfälle bereit und entlastet ist). Man ist nämlich kein besserer Outdoorgänger wenn man „es“ dabei hat und es schmälert nicht die Leistung mit dem Firesteel Feuer zu machen. Echte Kerle nutzen die Tools einfach selektiv. Wer viel Feuer macht, ist meist noch um ein Handbeil froh, dass man auch als Hammer nutzen kann oder für eine Grube fürs Feste.
    • Zeit_Genosse 09.08.2020 16:45
      Highlight Highlight *schlechterer Outdoorgänger, wenn man „es“...
  • 45rpm 09.08.2020 15:17
    Highlight Highlight Für die Digitalen Detox Ferien 2021 hätte ich folgenden Vorschlag:
    Ich oder ein anderer User Deiner Wahl oder sonst eine neutrale Person begleiten Dich, nehmen das Smartphone mit, um die Reise fotografisch festzuhalten und auch für den Notfall gewappnet zu sein. Du wärst komplett digitalfrei und kannst die Verantwortung auf mich abschieben. Und ich muss stark genug sein, Deinen Bitten zu widerstehen. Solltest Du mein iPhone in die Finger bekommen, dann kannst Du mit dem Finger auf mich zeigen und ich wäre der Löu :D
    • @schurt3r 09.08.2020 18:21
      Highlight Highlight Spannender Vorschlag, danke!

      Löu ist wohl Berndeutsch? – das erinnert mich an frühere Abenteuer in Salavaux am Murtensee. Von dem her würde es super passen.

      Die Offline-Ferien sind eine rein private Unternehmung, die Zeit gehört der Familie. Aber wer weiss, vielleicht klappts bei watson ja mal mit einer Digital-Detox-Survival-Serie, oder so. 😅
    • 45rpm 09.08.2020 22:04
      Highlight Highlight @schurt3r

      Bitte! :)

      Iuu, Löu ist berndeutsch und entspricht dem zürideutschen Löli.

      Dass Deine Ferien der Familie gehören, finde ich absolut richtig. Die Aufgabe des Smartphone-Wächters könnte natürlich auch ein Familienmitglied übernehmen. ;)
  • Ohniznachtisbett 09.08.2020 15:07
    Highlight Highlight Offline-Ferien sind nichts für Beckenrandschwimmer: War schon zweimal in Skandinavien auf Kanutour. Handy aus, zu unterst im Rucksack. Nix vermisst. Keine Entzugserscheinungen, kein Stück Metall gebraucht. Geht prima.
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 09.08.2020 16:53
      Highlight Highlight In Finnland war ich einmal morgens und einmal abends am Handy, um auf www.yr.no die Wetterentwicklung anzugucken – wer einmal im Kanu auf dem Saimaa vom Gewitter umkreist worden ist, weiss, warum.
  • Maya Eldorado 09.08.2020 14:46
    Highlight Highlight Das was ich am meisten vermissen würde ist die Uhr. Auch die Wettervorhersage ist natürlich äusserst praktisch in den Ferien.
    Und sonst? Alles andere kann warten. Ich will mich ja in den Ferien vom Alltag lösen.
    Nur, wenn ich dann nach den Ferien ins Natel schaue, erwartet mich als erstes eine grosse Flut von Nachrichten und sonst Verpasstem.
    Oder noch eine Möglichkeit: Alles ungesehen löschen und wieder von vorne beginnen.
  • DunkelMunkel 09.08.2020 14:03
    Highlight Highlight Cooler Bericht! Wo habt ihr übernachtet? Kommt man in der Region mit nur Deutschkenntnissen gut über die Runden? :-)
    • @schurt3r 09.08.2020 18:25
      Highlight Highlight Danke!

      Mit Deutsch kommt man über die Runden, aber ein bisschen Italienisch kann nicht schaden. Eine wunderschöne Sprache, die Türen und Herzen öffnet :)

      Beim Übernachtungsort handelt es sich um einen Geheimtipp, den ich hier leider nicht preisgeben kann. Ich bitte um Verständnis!
  • SJ_California 09.08.2020 13:21
    Highlight Highlight Die Corona-Ausrede sollte man nicht gelten lassen. Erstens ist die SwissCovid-App nicht dermassen wichtig bzw sogar völlig nutzlos wenn man den Abstand einhält (ja, dann nimmt man halt keine Bergbahn und isst im Grotto nur draussen) und zweitens ist man für die Angehörigen auch mittels normalem Telefon/Festnetz erreichbar (halt einfach nicht 24/7).
    • Schreiberling 09.08.2020 14:33
      Highlight Highlight Welches Festnetz in einem Tal praktisch ohne Strom?
  • Rethinking 09.08.2020 13:16
    Highlight Highlight Am Feierabend vor den Ferien stelle ich mein Smartphone jeweils auf Flugmodus und dieser bleibt drin bis ich wieder mit der Arbeit starte...

    So stehen mir praktisch alle Funktionen zur Verfügung (Offline Navi, offline Wanderkarten, fotografieren, Musik hören, lesen), aber ich bin offline und werde auch von der Bude nicht gestört...

    Ausserdem hält der Akku massiv länger...
    • Maya Eldorado 09.08.2020 16:23
      Highlight Highlight Gute Idee! Danke!
  • azoui 09.08.2020 13:00
    Highlight Highlight Ich habs nicht gelesen, aber die Fotos sind toll und animieren dazu, den Rucksack zu packen.
    Sind seit ein paar Jahren regelmässig im Tessin zum Wandern. Dieses Jahr haben wir es Corona bedingt ausgelassen.
  • Rethinking 09.08.2020 12:38
    Highlight Highlight Meine Bücher sind auf dem Smartphone...

    Meine Wanderkarte sind auf dem Smartphone...

    Meine Musik ist auf dem Smartphone...

    Meine Notizen sind auf dem Smartphone...

    Der ÖV Fahrplan ist auf dem Smartphone...

    Fotos mache ich mit dem Smartphone...

    Karten Schreibe ich mit dem Smartphone...

    Wie soll ich darauf verzichten?
    • DieFeuerlilie 09.08.2020 15:10
      Highlight Highlight Hey.. stell‘ dir vor..

      Es gab auch ein Leben _vor_ dem Smartphone. 😁

      Und schon damals haben wir Bücher gelesen, sind wandern gegangen, haben Musik gehört, uns Notizen gemacht, den Fahrplan konsultiert und Fotos geknipst. .

      Alles, was man dazu braucht, passt in einen kleinen Rucksack. 😊
    • Rethinking 09.08.2020 15:40
      Highlight Highlight Aber eben nicht in die Hosentasche...
    • sowhat 09.08.2020 16:28
      Highlight Highlight @Feuerlilie:ca 2.5 Kilo gegen 300 gr!
    Weitere Antworten anzeigen
  • dmark 09.08.2020 12:23
    Highlight Highlight "...zum andern möchte man jederzeit erreichbar sein für die Angehörigen."

    NOPE... Genau deshalb macht man ja Urlaub ;-)
    • @schurt3r 09.08.2020 12:50
      Highlight Highlight Völlig einverstanden. In normalen Zeiten.

      2020 ist leider alles andere als normal.
    • dmark 09.08.2020 13:37
      Highlight Highlight @schurt3r:

      Ich kann keine Erholung finden, wenn ich ständig daran denke, dass ein Telefon klingeln könnte.

      Da hat alles Zeit, bis ich wieder zurück komme.
      Ansonsten kann ich gleich zuhause bleiben.

      Es muss auch mal ein/zwei Wochen im Jahr ohne mich funktionieren und in "freier Wildbahn" könnte ich sowieso nicht viel machen, wenn irgendwo in der Verwandtschaft oder sonst wo Probleme auftauchen würden.

      Also, auch 2020, abschalten, geniessen, Menschen weitestgehend meiden, Kräfte tanken, entspannen und andere auch mal machen lassen... Urlaub eben.
    • K1aerer 10.08.2020 06:41
      Highlight Highlight Wie kann man da blitzen? Wenn man Familie hat, will man schon wissen, wenn etwas passiert ist.
  • TanookiStormtrooper 09.08.2020 12:18
    Highlight Highlight Beim Lesen des Titels dachte ich schon: "Niemals ist Dani Schurter ohne SwissCovid-App unterwegs!" 🤣

    Hoffentlich haben es alle anderen in der Seilbahn mit dem Digital-Detox nicht etwas ernster genommen, oder wurden da auch Kontaktdaten aufgenommen?
    • @schurt3r 09.08.2020 12:52
      Highlight Highlight Touché! 😅

      Und nein, keine Kontaktdaten.
  • Toga 09.08.2020 12:13
    Highlight Highlight Feiner Bericht – weckt Erinnerungen 😍
  • d10 09.08.2020 11:50
    Highlight Highlight Lieber Schurter, ich mag Deine Artikel sehr und auch Deinen Einsatz für die Covid-App. Aber hier hast du die falschen Prioritäten gesetzt, das Grotto und den ÖV hättet Ihr für einmal auch ohne die App überlebt und die Smartphones besser ganz zu Hause gelassen 🙂
    • @schurt3r 09.08.2020 12:29
      Highlight Highlight Danke! Ja, das kann man so sehen. 😌 Ich für meinen Teil werde NIE mehr in Corona-Zeiten in einer (vollen) Seilbahnkabine fahren.

      Off-the-grid, in einem der einsamen Seitentäler des Val Bavona, liesse sich fantastisch ruhig leben. Ganz ohne Smartphone. Und Virus.
    • d10 09.08.2020 14:15
      Highlight Highlight @schurt3r kann ich gut verstehen und das tönt sehr verlockend :)
  • CalibriLight 09.08.2020 11:48
    Highlight Highlight Dass man sich vor Smartphonezeiten/Handyzeiten überhaupt aus dem Haus getraut und überlebt hat....
    Erstaunlich.
    • @schurt3r 09.08.2020 12:30
      Highlight Highlight Ja, das waren noch Zeiten ...
      Benutzer Bild
    • CalibriLight 09.08.2020 12:40
      Highlight Highlight @schurt3r --- 😅 😅 😅
  • Natuschka 09.08.2020 11:44
    Highlight Highlight Zuletzt so etwas haben wir in Kuba im Jahr 2013 gemacht. Eigentlich gezwungernermassen, weil da das Internet nur an sehr wenigen Orten funktioniert hat und dazu auch noch verhältnismässig teuer war. Doch da ich einfach froh war um diese Auszeit, hat es mir gar nichts ausgemacht zwei Wochen lang auf Internet zu verzichten. Klar anrufen und SMS ging trotzdem noch, macht man aber vielleicht einmal pro Woche um der Familie mitzuteilen, dass alles gut ist. Keine News, keine anderen Nachrichten, keine Ablenkung durch Spiele und Social Media.
    Dennoch waren das die erholsamsten Ferien für mich.
    • SJ_California 09.08.2020 13:24
      Highlight Highlight Dennoch? Wohl eher gerade DESWEGEN 😉
    • Natuschka 09.08.2020 20:11
      Highlight Highlight Ja natürlich. Deswegen! Habs erst gemerkt als der Kommentar schon stand. 😄
  • Toltec 09.08.2020 11:29
    Highlight Highlight Man könnt auch etwas nachhelfen.
    In der Gegend des Green Bank Observatoriums in West Virginia ist 'radio silence' vorgeschrieben. Schaltet man draussen etwas ein, was senden kann, hat man umgehend Besuch von einem Team aus Green Bank.
    Und die Gegend da lohnt auch.
    • Toltec 09.08.2020 14:08
      Highlight Highlight Zur Beruhigung: Die Leute dort kriegen spezielle Handys (und dürfen auch nur diese verwenden), welche das Radioteleskop dort nicht stören können. Für Touristen gilt: go offline.

      Die Gegend um Green Bank ist eine grosse Ebene auf ca. 850 Metern Höhe, sieht bissl aus wie Zürcher Oberland, die Rolling Hills da rundum.
  • Sandro Wanderlust 09.08.2020 11:20
    Highlight Highlight Und so kann man watson auch wie Facebook/Insta nutzen, ohne wirklich aufs Handy verzichten zu müssen. Fazit: Schöne Ferienfotos. 😂
    • @schurt3r 09.08.2020 12:14
      Highlight Highlight Genau, komm lieber direkt zu uns. 😅
  • Gopfidam 09.08.2020 11:01
    Highlight Highlight PS: Danke für den Tipp mit dem Tal.

    Sieht ja wunderschön aus dort 😍
    • Baba 09.08.2020 13:24
      Highlight Highlight Nein, das täuscht!

      Das Val Bavona ist nicht schön. Gar nicht - üüüüüberhaupt nicht. Also die Reise dorthin lohnt sich keinesfalls...niemals.














      🥰
  • nick11 09.08.2020 11:01
    Highlight Highlight Nimm doch einfach die Sim-Karte raus. Damit gibts kein Internet, aber Notrufe kannst du noch anwählen. Dann kannst du das Handy auch einfach zum Fotografieren rausnehmen ohne Angst zu haben, eine "wichtige" Nachricht zu lesen.
    Falls du Spiele drauf hast, vorher einfach deinstallieren.
    • @schurt3r 09.08.2020 12:20
      Highlight Highlight Einfach und effektiv 👍

      Das nächste Mal kommen zum Ferienbeginn alle SIM-Karten in eine separate Tüte. Dann noch ein paar Apps löschen, und Silentium! 😄
  • Matrixx 09.08.2020 10:27
    Highlight Highlight Beim Feuer machen mit Bogen hätte ich wirklich gerne ein Video oder so von euch gesehen.

    Auf dem Foto fehlt nämlich Zunder, bzw. etwas wo die Glut landen kann... Habt ihr das wirklich ausprobiert? Dann Kompliment, es gibt nämlich nicht sehr viel Leute, die wissen wie das funktioniert.
    • @schurt3r 09.08.2020 12:38
      Highlight Highlight Zundernest? Wir haben alles verwendet! Baumpilze, Bovist-Sporen, Wiesenbocksbart etc. Neben Feuerbogen sogar eine Feuerpumpe :) In der Praxis erwies sich aber der Firesteel als unverzichtbar.

      Spannendes Buch dazu:
      Benutzer Bild
  • Prometheuspur 09.08.2020 10:26
    Highlight Highlight Finde ich cool ja - aber..
    Sei erwähnt das nicht nur ein Fernglas von «Swarovski» ein ganzes Leben hält, eines von ZEISS tut dies genauso! Und das es "leider mehr koste als ein iPhone 11 Pro" ist so, es kostetet um die CHF 1500.- aufwärts, dass muss nicht. Denn ein Zeiss Fernglas ist 100 Pro nicht schlechter, dafür um die Hälfte günstiger.

    Outdoor Hochleistungsoptik - Swarovski vs Zeiss:

    CHF 1500.-
    Das im Artikel benannte «Swarovski EL 8x32» Gewicht 595g

    CHF 460.-
    Das leichtere «ZEISS TERRA ED 8x32» Gewicht 510g

    CHF 730.-
    Das noch leichtere «Zeiss DF Victory Pocket 10x25» Gewicht 290g
    • @schurt3r 09.08.2020 12:39
      Highlight Highlight Danke für die Ergänzungen.
      Auch sehr verlockend! 🤠
    • Prometheuspur 09.08.2020 16:36
      Highlight Highlight Ok👍🏼
      Es darf natürlich auch mit Zeiss oder Leica etwas teurer, schwerer und noch verlockender sein, gar keine Frage 😊

      Beim «Leica Noctivid 10x42» Gewicht 860g
      ist man mit schlappen CHF 3’100.- dabei. Dafür gibt's diesen Top-Gucker sogar in olivgrüner ”Rambo Tarnung”    xD
  • rönsger 09.08.2020 10:26
    Highlight Highlight Lieber Daniel, dein Digital-Detox-Bericht hat mir sehr gefallen, und dank deiner Fotos werde ich in irgend einer coronafernen Zeit einmal das Val Bavona aufsuchen. Nur eine klitzekleine Verständnisfrage hätte ich: Für was benötigst du ein Kurzwellenradio? Im Val Bavona, so sagen es die Karten von SRG und Bakom, gibt es prächtigen UKW- (sogar SRF 1) und DAB+-Empfang. Ein Schweizer Kurzwellen-Programm gibt es hingegen nicht.
    • @schurt3r 09.08.2020 11:56
      Highlight Highlight Vielen Dank 😊

      Sehr aufmerksam gelesen! Da ging tatsächlich das «Ultra» beim Kurzwellen-Kurbelradio vergessen. Habs nun in UKW geändert.
    • Toltec 09.08.2020 14:22
      Highlight Highlight hehe, ist mit auch aufgefallen, der KW-Amateur auf einem Breaker-Hügel ;-)))
  • mon tuno 09.08.2020 10:20
    Highlight Highlight Der Bericht ist unterhaltsam geschrieben, beneide den Verfasser um die Sichtung der Eidechse und das tolle Foto. Natur ist auf jeden Fall ein super Ausgleich. Je nach Tal hat man sowieso schlechten Empfang. Wenn nicht gerade ein Körperteil amputiert oder eine Luftröhrenschnitt gemacht werden muss, kann man das einzige Handy auch im Rucksack lassen.
  • what_else? 09.08.2020 10:07
    Highlight Highlight Also wenn offline, dann Ferien an einem Ort ohne Strom...
    ;-)
    Zu Fotos - natürlich sind Smartfonkameras gut. Für Selfies und ähnliches. Mit ein Grund wieso es im Bericht keine Tierfotos gibt (Murmeli, Gemse und Steinböcke, Adler uvam...). Selbst Landschaftsfotos sind oft borderline...
  • Duscholux 09.08.2020 10:05
    Highlight Highlight Hahaha, so naiv zu denken, in der Schweiz könne man irgendwo alleine sein während der Ferienzeit.
    • @schurt3r 09.08.2020 11:57
      Highlight Highlight Oh ja, geh(t) auf keinen Fall ins Bavonatal. Und schon gar nicht im Sommer 2021! Das wird total überschätzt und ist völlig überlaufen 😜
  • Grave 09.08.2020 10:03
    Highlight Highlight Kauf ein Senioren-Handy, das nur telefonieren kann für Notfälle und dann hobbla-hüü ab in die Freiheit 😉
  • Cpt. Jeppesen 09.08.2020 09:46
    Highlight Highlight Ursprünglich viel analog fotografiert, als das zu teuer wurde aufs Handy umgestiegen. Zum Dokumentieren reichte das meistens. Vor kurzem eine wenig gebrauchte Nikon DSLR mit 3 fach Zoom-Linse erstanden. Keine 10 Jahre alt, für 250 Okken. Die macht 16 MegaPixel TIFF/JPEG und 1080p Video.
    Wenn man mal weiss wie man auf manuellen Betrieb umstellt und mit ein bisschen Übung, macht es Freude damit zu schaffen. Und so gross ist sie nun auch nicht, zumal man (für den digitalen Detox) auf Handy mit Zubehör verzichten kann ;-)
    Nachträgliche Korrekturen am TIFF kein Problem. Kann es empfehlen.
  • Tom Garret 09.08.2020 09:43
    Highlight Highlight Cool, gratuliere zum Versuch! Ich habe mich leider noch nie so aus der Komfortzone gewagt. Immer Ausreden parat...
    Einzig bei meiner 2.5 Monate langen Reise durch Amerika (damals noch ohne Kinder) habe ich verzichtet. Zwar nicht au das Smartphone selbst, aber auf jegliche News. Kein 20min, kein Blick, kein Tagi, Watson gabs noch nicht 😉 Und das hab ich tatsächlich fast drei Monate durchgezogen. Ich wusste nicht mal die Fussballresultate. Das war schon cool und ich will das mal wieder...
  • Faceoff 09.08.2020 09:04
    Highlight Highlight Die Versuchung war zu gross, weil Smartphones ja trotzdem verfügbar waren. Ein Raucher, der aufhört, schleppt ja auch nicht Zigis und Streichölzer mit sich herum und ist dann enttäuscht, wenn er es nicht schafft.

    Ich würde wohl so vorgehen: Für den Notfall ein altes Natel (ohne Games wie Snake :-) einpacken. Auf die ständige Erreichbarkeit und die Fotos verzichten. Das Tracing für einmal den analogen Tracern überlassen.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 09.08.2020 11:14
      Highlight Highlight Ich habe es erst geschafft mit Rauchen aufzuhören, als ich Raucherwaren und Feuerzeug immer dabei hatte und nicht weg legte. Das Gefühl, dass ich könnte wenn ich wollte, hat mich beruhigt.
      So sind Menschen verschieden.
    • Eraganos 10.08.2020 11:36
      Highlight Highlight Eder einfach eine "richtige" Kamera mitnehmen :)
  • Balikc 09.08.2020 09:01
    Highlight Highlight Tja, ich habe auch seit Jahren immer eine Schachtel Zigaretten in der Tasche, "nur für den Notfall" natürlich...

    ... und vor Corona habe ich zwar nicht weniger geraucht, aber irgendwas muss ja schuld sein!
    😅
  • Erklärbart. 09.08.2020 08:59
    Highlight Highlight Naja, wenn man es ganz genau nimmt, waren es "nur" Online Detox Ferien und nicht Digital Detox. Klar, man will Bilder machen und so.

    Aber eine echte Herausforderung wäre es, wirklich nur das nötigste digitale/elektronische Equipment mitzunehmen. Also das Kurzwellen-Kurbelradio, Walkie-Talkies und für Notrufe einen Knochen wie das 3310. Klar, in Zeiten von Corona auch ein Handy mit der Covid-App.

    Wenn ich in mein Herkunftsland (Balkan) reise, lasse ich das Handy oft im Schlafzimmer und verbringe den Tag am Strand oder im Garten. TV hab ich keinen dort, PC, etc. auch nicht. Geht ganz gut.
    • @schurt3r 09.08.2020 09:15
      Highlight Highlight Genau genommen, ja. 😌

      Völlig ohne Mobilgeräte wollen wir (nach Corona) unbedingt auch mal probieren.
    • Autokorrektur 09.08.2020 10:23
      Highlight Highlight 😂 "nach Corona" 😂
  • Dwight D Eisenhower 09.08.2020 08:31
    Highlight Highlight Geht mal in ein Gebiet, wo es keinen Empfang hat.
    Wir waren 2014 in Island 10 Tage am Wandern, während der WM.
    Wir haben die Halbfinale total verpasst, war ja nicht weiter schlimm.
    Wir hatten unsere Verwandten informiert. Aber es ist ein Unterschied mit oder ohne Empfang zu detoxen.
    Jetzt mit Kids würden wir das nie mehr tun
  • N. Y. P. 09.08.2020 08:24
    Highlight Highlight Toller Bericht !

    2 Wochen ohne Handy. Das muss ja ungemein befreiend und anstrengend sein.

    Wanderferien ist was vom Besten und Schönsten, was man machen kann. Dann gleich noch offline, finde ich cool.

    Mich beeindruckt, wie gut die Jungmannschaft offline kann.

    Etwas nümmt mich aber Wunder: Wie löst man das Dilemma, dass einem trotzdem wichtige Meldungen erreichen müssen ? Haus fackelt ab oder sonst etwas. Ok, das Haus ist auch noch nach 14 Tagen abgefackelt..
    • @schurt3r 09.08.2020 09:18
      Highlight Highlight Das mit den wichtigen Meldungen/Mitteilungen ist ein unlösbares Problem. Man kann natürlich das Handy ausgeschaltet lassen und nur zu einer vorgegebenen Zeit (z.B. 1 Mal am Abend) einschalten und kurz prüfen, ob etwas Wichtiges reinkommt. Aber 100 Prozent Digital Detox ist das natürlich nicht. Völlig offline würde man sich aber wohl Sorgen machen, dass etwas mit den Angehörigen sein könnte und man es nicht mitbekommt...
    • Tom Garret 09.08.2020 09:47
      Highlight Highlight Sind wir ehrlich, genau das widerspiegelt doch unsere Abhängigkeit. Das Gefühl immer erreichbar zu sein. Ich bin da genau gleich. Wenn ich mit dem Gedanken an solche Ferien denke ist das immer dabei. Wie bin ich trotzdem erreichbar. Oder umgekehrt wie kann ich im Notfall reagieren. Aber das zeigt halt auch wie mir hier die Freiheit fehlt...
    • lilie 09.08.2020 09:54
      Highlight Highlight @Daniel: Ach herrje, man merkt, dass die heutige Jugend (ich zähl dich da jetzt mal dazu) völlig gewohnt ist, ständig alles in Echtzeit mitzukriegen.

      Wir sind noch monatelang ins Ausland, wo wir vielleicht alle paar Wochen mal einen Fax (!) nach Hause geschicht haben, um zu sagen, dass wir noch nicht von den Einheimischen aufgefressen worden sind.

      Und was kann denn in 2 Wochen schon Wichtiges passieren, was nicht bis den Ferien warten kann? Bei einem Notfall ist man doch nutzlos, wenn man irgendwo im Scheiss draussen sitzt.

      Man muss loslassen können. ☝️😌
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  • Booker 09.08.2020 08:17
    Highlight Highlight Cool – das sieht nach viel Spass und ganz tollen Ferien aus ! Ich bin dafür, dass man öfters mal die Mobile Netze und privates Internet für mehrere Stunden (Tage?) abstellt ;-)
  • fools garden 09.08.2020 08:15
    Highlight Highlight Der Wille besteht, nur der Geist ist schwach😂
    • Autokorrektur 09.08.2020 10:24
      Highlight Highlight Das nennt man dann Sucht. 😬🤐🙊
  • n3rd 09.08.2020 08:11
    Highlight Highlight Ja, die Kameras moderner Smartphones sind mittlerweile richtig gut. Wie die Bilder hier allerdings zeigen, hängts halt nach wie vor vom Benutzer ab... die gute Kamera ist kein Garant für ein gutes Bild 🤷🏻‍♂️
    • @schurt3r 09.08.2020 09:12
      Highlight Highlight Danke für das Kompliment! 😄
  • bebby 09.08.2020 08:10
    Highlight Highlight Den Seilbahnhorror haben wir auch erlebt. Offenbar verstehen die Betreiber das als Masken ungleich Abstand:-(
    • Ohniznachtisbett 09.08.2020 08:59
      Highlight Highlight Bei den allermeisten Seilbahnen kann man stattdessen laufen. Also heult leise.
    • bebby 09.08.2020 11:37
      Highlight Highlight Das stimmt, sofern man die Kleinen hochtragen will :-) Ich bewundere solche Superhelden.

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