Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Streaming-Kunden sind erneut das Ziel von Betrügern. bild: watson/shutterstock

Gefälschte Warnungen für Netflix-User im Umlauf – das musst du wissen

Derzeit laufen wieder Phishing-Attacken, um den Nutzern des Streaming-Dienstes wertvolle Daten zu entlocken.



watson-User Fabian hat der Digitalredaktion am Samstag eine Warnung zukommen lassen:

«Meine Freundin hat heute ein Mail von ‹Netflix› erhalten, die irgendwie falsch wirkte. Da ihr Abo über die Handyrechnung bezahlt wird, ist es kaum möglich, dass ihr Netflix-Abo irgendwann mal nicht bezahlt wäre. Ich schick euch das in der Hoffnung, dass so andere gewarnt werden können.»

Die angefügten Screenshots zeigen, dass es sich um Kriminelle handelt, die sich als «Team Netflix» ausgeben. Sie versuchen, ihre Opfer hereinzulegen, indem sie ihnen vorgaukeln, es hätte Probleme mit der Abo-Abrechnung gegeben. Man solle darum die «Zahlungsdetails» erneut eingeben ...

Bild

screenshot: watson

Worauf zu achten ist

Bei Schreiben, die nicht persönlich adressiert sind, sollten beim Empfänger alle Alarmglocken läuten. Und spätestens wenn man die merkwürdige Mailadresse des Absenders sieht, ist klar, dass hier nur etwas Sinn macht: Blockieren.

Bild

screenshot: watson

Der Streaming-Gigant fragt die Kunden nicht per E-Mail und SMS nach Kreditkarten- oder Bankkontodaten. Vielmehr sind das mehr oder weniger gut gemachte Phishing-Attacken, die jeweils in Wellen rund um den Globus stattfinden. Rückmeldungen bei Twitter zeigen, dass die Kriminellen nicht gezielt vorgehen, sondern möglichst viele Leute kontaktieren.

(dsc)

Die Masche ist nicht neu, schon 2017 warnte watson:

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Die bösartigsten Computer-Attacken aller Zeiten

Von wegen Netflix & Chill! So sieht es in Wirklichkeit aus

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Zoom hat's vermasselt – die unglaubliche Chronologie der Zoom-Fails

Zoom ist der grosse Profiteur der Corona-Pandemie. Über 200 Millionen Menschen tauschen sich täglich über die Videokonferenz-App aus. Doch nun tauchen täglich neue Probleme auf. IT-Experten nennen Zoom «ein Datenschutz-Desaster» oder schlicht «Schadsoftware».

Zoom wird seit Wochen von neuen Nutzern überrannt, da die Corona-Pandemie immer mehr Menschen dazu zwingt, von zuhause aus zu arbeiten. Das schlagende Argument des Skype-Rivalen sind die nahezu reibungslos funktionierenden Videoanrufe und Videokonferenzen. Egal ob mit zwei oder 100 Personen, egal ob am PC oder Smartphone, es funktioniert. Und zwar so einfach, dass es jede und jeder nutzen kann (sogar Boris Johnson).

>> Coronavirus: Alle News im Liveticker

Darum zoomen längst nicht nur …

Artikel lesen
Link zum Artikel