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Swisscom-Manager Dirk Wierzbitzki mit den Details zum «inOne mobile go». bild: watson

Swisscom schafft Roaming-Gebühren ab – lanciert «Flatrate für Europa»

«inOne mobile go» löse die über 1,8 Millionen bestehenden inOne-Mobile-Abos ab. Kunden können damit in der EU ohne Aufpreis surfen und telefonieren.



Der grösste Schweizer Mobilfunkprovider lanciert ein neues Handy-Abo, mit dem man in der Schweiz und in Europa «unbegrenzt telefonieren und surfen» kann.

Das neue Swisscom-Abo heisst «inOne mobile go» und kostet 80 Franken. Jugendliche User bezahlen nur 60 Franken, wie auch Swisscom-Festnetz-Kunden (in Kombination mit einem bestehenden «inOne home»-Abo).

Swisscom schreibt:

«inOne mobile go» löst die über 1,8 Mio. bestehenden Abonnemente ‹inOne mobile XS-XL› ab. Das neue Abo deckt die Bedürfnisse von etwa 80 Prozent der Swisscom-Kunden und lässt sie ihr Smartphone deutlich flexibler nutzen. inOne mobile go enthält für einen monatlichen Abopreis ab CHF 60 (...) alles, was der Smartphone-Benutzer heute braucht: unbegrenzt Telefonieren, SMS/MMS versenden und Daten übertragen mit bis zu 100 Mbit/s. Und zwar innerhalb der Schweiz ebenso wie in der EU. Damit entfallen erstmals die viel kritisierten Gebühren für die Handynutzung in der EU.»

quelle: medienmitteilung

Das neue Abo für 80 Franken (also ohne Kombi oder Jugendrabatt) zielt auf die Preisklasse des bisherigen «inOne M»-Abos, das 90 Franken kostet. In diesem Abo war die Zahl der Roamingtage des inbegriffenen Datenvolumens auf 60 beschränkt.

Verfügbarkeit: ab 25. Februar 2019.

Vertragslaufzeit bei Neuabschluss: 12 Monate.

Wo ist der Haken?

Blick Online schrieb von einer drohenden Strafzahlung von 200 Franken für wechselwillige Swisscom-Kunden, worauf Swisscom-Sprecherin Annina Merk klarstellt:

«Nur Kunden, die in den letzten 12 Monaten ein vergünstigtes Gerät bezogen haben, bezahlen die 200 Franken beim Wechsel. Also auch bei einem Wechsel von einem M-XL Abo aufs neue Angebot entstehen keine Kosten, wenn die Kunden in den letzten 12 Monaten kein vergünstigtes Gerät bezogen haben.»

Geschwindigkeitsbegrenzung bei der Daten-Flatrate: Die Datenmenge ist im EU-Ausland auf 40 Gigabyte (GB) Highspeed-Nutzung pro Monat beschränkt. Danach wird das Tempo gedrosselt. Das seien aber immerhin rund zwei Stunden Netflix pro Tag, sagte Swisscom-Manager Dirk Wierzbitzki. Die Maximalgeschwindigkeit liegt bei 100 Megabit pro Sekunde (Mbit/s).

Was ist mit 5G-Speed? Für 10 Franken pro Monat kann man die Option «Premium Speed» dazu buchen. Die Swisscom-Website verspricht: «Highspeed Internet mit Advanced Data Optimization – in Kürze mit 5G bis zu 1 Gbit/s».

Bei den Ländern: Wer sich in europäischen Nicht-EU-Staaten aufhält, wie etwa auf dem Balkan, in Albanien oder Kosovo, muss weiter Roaming-Gebühren bezahlen. Swisscoms «Europa Flatrate» gilt für den EWR-Raum.

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Alle Informationen gibt's hier bei swisscom.ch.

Warum schafft Swisscom die Roaminggebühren für Europa erst jetzt ab? (Bekanntlich wurden die Gebühren für EU-Bürger vor zwei Jahren per Gesetz abgeschafft.)

Antwort der Swisscom: Es sei erst jetzt möglich geworden, mit den europäischen Mobilfunk-Anbietern (Providern) entsprechende Verhandlungen abzuschliessen.

Und für uns wird es (endlich!) Zeit, diesen Beitrag zu aktualisieren ...

Schluss mit subventionierten iPhones und anderen Neugeräten

Neu trenne Swisscom den Smartphonekauf vom Abonnement. Damit reagiere man auf veränderte Kundenbedürfnisse: «Während das subventionierte Gerät früher ein wesentlicher Grund für die Anbieterwahl darstellte, verliert es zunehmend an Bedeutung.»

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Die Smartphones werden teurer, und immer weniger Leute wollen ein subventioniertes Gerät.  bild: watson

Die Trennung von Vertrag und Handy schlage sich in einem tieferen Abopreis nieder und komme der Umwelt zugute, wenn die Kunden ihr Gerät länger benutzten, betonte Wierzbitzki. «Kunden können separat ein neues Smartphone beziehen – etwa per zinsloser Ratenzahlung – und sogar ihr altes Handy bei Swisscom in Zahlung geben.»

Was Swisscom beim Festnetz plant

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Swisscom-Chef Urs Schaeppi informierte über die Zukunftspläne. bild: watson

Mit Material der Nachrichtenagentur SDA

(dsc/pls)

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