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Tesla nennt seine Furz-App «Emissions Testing Mode». Der VW-Dieselskandal lässt grüssen. screenshot: twitter

Teslas können neu furzen – und Elon Musk verliert einen wertvollen Mann

Der Tesla-Chef lässt nichts unversucht, um seine teuren E-Limousinen im Gespräch zu halten. Per Software-Update gibt es eine Furz-App und einen Romantik-Modus. Allerdings hat Apple einen Designer abgeworben.



Per Twitter kündigte der Tesla-Chef ein ungewöhnliches Software-Feature an, das nun mit dem neusten Firmware-Update (2018.48.12.3a4e97c) in die Elektroautos kommt:

Teslas können neu furzen, respektive Furzgeräusche über die Lautsprecher abspielen, wie teslarati.com schreibt.

Die Furz-App lässt sich über das sogenannte «Easter Egg»-Menü aufrufen. Zur Auswahl stehen sieben Töne. 

Optional kann man festlegen, ob beim Betätigen des Blinkers ein Furz-Geräusch abgespielt werden soll.

Für Tesla-Lenker (und Beifahrer) gibt's neu auch einen Romantik-Modus

Das ist noch nicht alles an PR-Fürzen. Mit dem neusten Tesla-Update gibt's auch einen Winter-Kuschel-Modus. Wenn man diesen aktiviert, wird auf dem grossen Touchscreen des Cockpits ein gemütliches Cheminée-Feuer angezeigt, die Fahrzeugheizung fährt automatisch hoch und es wird romantische Musik abgespielt.

Musk hatte den «Romantik-Modus» und den «Toiletten-Humor» schon im November angekündigt.

In den vergangenen Jahren hatte Tesla Motors immer wieder überraschende Funktionen (Easter Eggs) in die Software seiner Autos integriert. So konnte man auf einer Regenbogenstrasse fahren oder zu James Bond im tauchenden Lotus Esprit werden. Sogar ein Update, das das Auto schneller macht, wurde von Musk als Easter Egg bezeichnet. Seit 2017 lassen sich die Features, die dank Medienberichterstattung natürlich unbezahlbare PR für den Hersteller sind, über ein spezielles Menü auf dem Cockpit-Touchscreen aufrufen.

Apple wirbt Tesla-Designer ab

Weniger freuen dürfte den Tesla-Chef, dass ein hochrangiger Angestellter und wertvoller Mitarbeiter sein Unternehmen verlassen hat. Apple habe den Designer Andrew Kim abgeworben, berichtet der Techblog The Verge.

Kim habe zuletzt bei der Gestaltung des Kabineninnenraums des Model 3 entscheidend mitgewirkt. Dabei sei eine Herausforderung gewesen, die Bedürfnisse eines Autos in Einklang zu bringen, das sowohl vom Menschen als auch letztendlich vom Computer gefahren werden könne.

Vor seinem Engagement bei Tesla war der Designer für Microsoft tätig und am Hololens-Design beteiligt.

The Verge erwähnt natürlich auch, dass Apple ebenfalls an einem System für autonome Fahrzeuge arbeite.

(dsc, via futurezone.at)

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