DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Berg-Karabach

Erneut Tote bei Gefechten um Konfliktgebiet Berg-Karabach



Bei blutigen Gefechten um das von Armenien kontrollierte Konfliktgebiet Berg-Karabach im Südkaukasus sind nach aserbaidschanischen Angaben erneut mehrere Soldaten getötet worden. Das Verteidigungsministerium in Baku sprach am Samstag von vier Toten in den eigenen Reihen.

Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Eriwan sagte, dass auch ein 25 Jahre alter armenischer Soldat getötet worden sei bei Gefechten an der Demarkationslinie.

Worum gehts im Konflikt?

Berg-Karabach gehört völkerrechtlich zu Aserbaidschan, wird aber seit einem Krieg Anfang der 1990er Jahre von Armenien kontrolliert. Ein Waffenstillstand von 1994 gilt als brüchig, immer wieder kommt es zu Scharmützeln. Armeniens Schutzmacht ist Russland. (sda/dpa)

Die verfeindeten Ex-Sowjetrepubliken Aserbaidschan und Armenien werfen sich immer wieder gegenseitig vor, die Waffenruhe zu brechen. Bereits am Freitag hatten beide Seiten von zahlreichen Toten gesprochen.

Die USA forderten beide Seiten angesichts der Gewalteskalation auf, an einer friedlichen Lösung des Konflikts zu arbeiten. Armenien wirft der autoritär geführten ölreichen Südkaukasusrepublik Aserbaidschan seit Jahren vor, das Militär massiv hochzurüsten, um Berg-Karabach zurückzuerobern. (pma/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Keine Touris, dafür Delfine in Venedig – dieses Mal wirklich!

Zwei Delfine haben der italienischen Lagunenstadt Venedig einen unerwarteten Besuch abgestattet. Die Tiere schwammen unter anderem am berühmten Markusplatz vorbei in Richtung des Canal Grande, wie mehrere Medien berichteten. Sie seien von mehreren Menschen gemeldet worden, die zu dieser Zeit auf dem Wasser unterwegs waren.

Gemäss lokalen Experten sei es «sehr ungewöhnlich», dass sie sich so weit in die Stadt hineinwagen. Wahrscheinlich seien sie von der Anzahl der Tintenfische in die Stadt …

Artikel lesen
Link zum Artikel