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«Wir haben die Hoffnung verloren»: Zwei Ärzte im Exil erzählen, was in Myanmar passiert

Verfolgungsjagden, erschossene Zivilisten und beschlagnahmte Ambulanz-Fahrzeuge: Zwei Ärzte im Exil erzählen gegenüber watson von Szenen, die sich seit dem Militärputsch auf Myanmars Strassen abspielen.

«Meine Familie sagt, ich soll mich so lange wie möglich verstecken. Aber wenn ich jetzt in Myanmar wäre, würde ich auf die Strassen gehen, protestieren und den verletzten Menschen helfen», sagt San. Der 32-jährige Arzt aus Myanmar, ausgebildet um Leben zu retten, verfolgt täglich aus der Ferne, wie Menschen in seiner Heimat im Konflikt mit der Militär-Diktatur auf den Strassen sterben.

Zusammen mit seinem Berufskollegen Youn verliess er Myanmar Ende 2020 für eine Ausbildungsreise. Am 1. Februar …

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