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Im Hafturlaub getürmt

Griechische Behörden schnappen Terror-Chef



epa04545731 A handout image released by the Greek Police Office shows convicted terrorist Christodoulos Xiros, in Athens, Greece, 03 January 2015. Wanted fugitive and convicted terrorist Christodoulos Xiros, who had been serving multiple life sentences for murder and membership in the terrorist organisation November 17, was recaptured by anti-terror police 03 January 2015 in the area of Anavissos in southern Attica. Christodoulos Xiros had escaped on 07 January 2014 after a nine-day leaveing from prison and failing to present himself at a police station on 06 January 2014. Christodoulos was one of three brothers arrested and convicted for their role in the group's 27-year-long campaign of killings and bombings in 2002.  EPA/GREEK POLICE OFFICE / HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Bei einem Hafturlaub abgehauen: Christodoulos Xiros. Bild: EPA/ANA-MPA/GREEK POLICE OFFICE

Der griechischen Polizei ist ein Schlag gegen eine linke Terrorgruppe gelungen. Beamte nahmen den 56-jährigen Christodoulos Xiros fest, einen mutmasslichen Rädelsführer der Organisation 17. November (17N).

Xiros war vor rund einem Jahr während eines Hafturlaubs untergetaucht und war seitdem auf der Flucht. Dies berichtete am Samstag der staatliche Rundfunk (NERIT) unter Berufung auf die Polizei. Der Mann leistete keinen Widerstand. Er wurde nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur in einem Vorort im Osten von Athen festgenommen.

Sechsmal lebenslang

Xiros war 2003 von der griechischen Justiz zu sechsmal lebenslanger Haft verurteilt worden. Weitere vier Mitglieder dieser linken Terrororganisation sowie ihr Chef erhielten damals ebenfalls mehrfache lebenslange Haftstrafen.

Die Terrororganisation 17N hatte zwischen 1975 und 2000 insgesamt 23 Menschen in Griechenland getötet. Im Mai 2014 hatte Xiros eine Paketbombe an eine Polizeistation geschickt. Sie konnte aber rechtzeitig entschärft werden.

In einer im Internet verbreiteten Erklärung hatte Xiros mit weiteren Anschlägen und einem «Partisanenkampf mit der Waffe in der Hand», gedroht. Die Regierung in Athen hatte eine Belohnung in Höhe von einer Million Euro, für Hinweise die zu seiner Festnahme führen werden, ausgesetzt. (sda/dpa)

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