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epa04201891 An Armoured Personnel Carrier (APC) with a Russian flag drives through the center of Slaviansk during the day of referendum organized by the so-called Donetsk People's Republic members, in Slaviansk, Ukraine, 11 May 2014. Residents of eastern Ukraine on 11 May were voting in an independence referendum that was organized by pro-Russian separatists and rejected by the government in Kiev. Russian-speakers and supporters of Moscow have been rallying in the region since March, when a referendum on independence led to Russia's annexation of Crimea. The pro-Russian organizers of the referendum were pushing ahead with the vote despite Russian President Vladimir Putin had appealed them to postpone it.  EPA/ROMAN PILIPEY

Bild: EPA/EPA

Referendum in der Ostukraine

Kreml: «Wir respektieren den Willen des Volkes im Osten der Ukraine»



Die russische Führung erkennt das Ergebnis des Referendums in der Ostukraine an. Das Präsidialamt in Moskau erklärte am Montag, der bei den Abstimmungen in den Regionen Donezk und Luhansk zum Ausdruck gebrachten Wille der Bevölkerung werde respektiert. Das Ergebnis solle ohne Gewalt in einer zivilisierten Art und Weise umgesetzt werden.

Russland hat sich hinter das Ergebnis der umstrittenen Referenden für die Abspaltung des Ostens der Ukraine gestellt. «Moskau respektiert den Ausdruck des Willens der Bevölkerung der Regionen Donezk und Lugansk», erklärte der Kreml am Montag.

Das Ergebnis der Abstimmungen müsse nun auf «zivilisierte Weise und ohne weitere Gewalt» im Dialog zwischen der Übergangsregierung in Kiew und den prorussischen Separatisten umgesetzt werden.

«Farce ohne rechtliche Grundlage.»

Der ukrainische Übergangspräsident Oleksander Turtschinow bezeichnete die Abstimmungen am Montag hingegen als «Farce ohne rechtliche Grundlage». Kiew beschuldigt Moskau, die Referenden organisiert und finanziert zu haben. 

Turtschinow betonte, die Regierung in Kiew sei zur Fortsetzung des Dialogs mit all jenen bereit, «die kein Blut an den Händen haben» und die ihre Ziele mit legalen Mitteln verfolgten.

In den ostukrainischen Regionen Lugansk und Donezk hatten die prorussischen Separatisten am Sonntag Referenden über die Abspaltung der Gebiete von Kiew abgehalten. Das Referendum fand nur in 14 Städten oder Orten unter Kontrolle der Rebellen statt, in denen weniger als die Hälfte der gut sieben Millionen Bewohner der Regionen Donezk und Lugansk lebt.

Neben Kiew betrachtet auch ein Grossteil der internationalen Gemeinschaft die Referenden als illegal und will die Ergebnisse nicht anerkennen. (sda/aeg)

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