DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Ukraine

OSZE-Beobachter in Ostukraine mit Panzerfaust beschossen



epa04500663 An observer (R) of the Organization for Security and Co-operation in Europe (OSCE) and an armed man stand in front of a freight train carrying parts of the wreckage the of a Malaysia Airlines passenger jet to Kharkiv, in the rebel-held city of Torez, about 70 km from Donetsk, Ukraine, 23 November 2014. The plane of Malaysian Airlines flight MH17 from Amsterdam to Kuala Lumpur was shot down over Ukraine in July 2014. All 298 people on board were killed. Debris will be transported to the Netherlands for investigation, the Dutch Safety Board said. Access to the crash site has previously been limited by the separatists rebels and the ongoing conflict in Ukraine.  EPA/ALEXANDER ERMOCHENKO

OSZE-Beobachter (rechts)  neben einem Soldaten in der Nähe von Donetzk. Im Hintergrund abfahrbereite Zugwaggons mit den Wrackteilen des abgeschossenen Flugs MH17. Bild: ALEXANDER ERMOCHENKO/EPA/KEYSTONE

OSZE-Mitarbeiter sind im Osten der Ukraine erneut unter Beschuss geraten. Beim Angriff mit einer Panzerfaust auf ein Fahrzeug mit drei Beobachtern sei niemand verletzt worden, teilte die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) mit.

Der Vorfall ereignete sich am Mittwoch rund 50 Kilometer nordöstlich der Stadt Donezk. Nach OSZE-Angaben waren die Beobachter von ukrainischen Militärangehörigen begleitet worden.

Als die Gruppe einen Kontrollposten der ukrainischen Armee nahe der Stadt Sumy erreichte, sei einer der OSZE-Beobachter aus dem gepanzerten Fahrzeug gestiegen. Unmittelbar danach sei eine Panzerfaust abgefeuert worden.

Das Geschoss schlug demnach etwa 150 Meter entfernt vom OSZE-Fahrzeug ein. Mehrere Luftabwehrgeschosse hätten kurz darauf das Fahrzeug um zwei bis drei Meter verfehlt. Der Mitarbeiter sei sofort wieder eingestiegen, die Gruppe sei sicher zu ihrer Basis zurückgekehrt, hiess es.

Ein unbekannter Uniformierter hatte erst vor gut zehn Tagen in der Ostukraine zwei Schüsse auf zwei OSZE-Fahrzeuge abgegeben. Auch damals wurde niemand verletzt. Das US-Aussenministerium verurteilte den neuerlichen Zwischenfall und nannte ihn inakzeptabel.

Die OSZE überwacht Grenzposten im russischen Gukowo und Donezk an der Grenze zur Ostukraine. In einer separaten Mission sammeln mehrere Hundert Militärbeobachter unparteiisch Informationen. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Dubais Prinzessin Latifa: Neues Video aus Gefangenschaft aufgetaucht

Ihr Vater, der Herrscher von Dubai, soll sie seit Jahren gefangen halten. Nun sorgt ein Video der Scheichstocher für Aufruhr: Darin bekräftigt Latifa, sie sei eine Geisel und dürfe ihr «Gefängnis» nicht mehr verlassen. 

Die Spekulationen um eine Gefangenschaft der Tochter des arabischen Herrschers Scheich Mohammed bin Raschid Al Maktum sind durch ein jüngst veröffentlichtes Video des britischen Nachrichtensenders BBC erneut entfacht worden.

Die undatierten Aufnahmen sollen Latifa, die Prinzessin von Dubai, in Gefangenschaft zeigen. «Ich nehme das Video in einem Badezimmer auf, weil es der einzige Raum ist, den ich abschliessen kann», erklärt die Prinzessin. «Ich bin eine Geisel und diese Villa wurde zu …

Artikel lesen
Link zum Artikel