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Helmets are seen in a pro-Russian supporters' camp near the seized office of the SBU state security service in Luhansk, eastern Ukraine April 25, 2014. Russian Foreign Minister Sergei Lavrov said on Friday that Kiev's interim government would face justice for a

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+++ Ticker: Ukraine-Krise +++

Separatisten halten OSZE-Beobachter fest 



Liveticker: Krise in der Ukraine 25.4.2014

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18:37
OSZE-Beobachter von Separatisten festgesetzt
Prorussische Separatisten haben nach Angaben der ukrainischen Übergangsregierung einen Bus mit OSZE-Beobachtern im Osten des Landes in ihre Gewalt gebracht. Zu der Gruppe gehörten sieben OSZE-Mitarbeiter und fünf ukrainische Soldaten, teilte das Innenministerium am Freitag mit. Die Gruppe der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) werde in einem Gebäude des Inlandsgeheimdienstes SBU in Slawjansk festgehalten. Die Verhandlungen über ihre Freilassung liefen.

Der selbsternannte Bürgermeister Wjatscheslaw Ponomarjow in Slawjansk erklärte, die OSZE-Beobachter seien bei einem Checkpoint im Eingang der Stadt festgesetzt worden. Sie hätten offenbar einen «Spion» unter sich. «Mir wurde berichtet, dass unter ihnen (den Festgehaltenen) ein Angestellter des Kiewer Geheimdienstes sei», so Ponomarjow.

Das Verteidigungsministerium in Berlin hatte erklärt, man habe Kontakt zu einer Gruppe von OSZE-Militärbeobachtern in Slawjansk verloren, die unter deutscher Führung stehe. Sie hat nichts mit dem Einsatz der diplomatischen OSZE-Beobachter zu tun, der parallel dazu stattfindet. Die sieben Beobachter seien mit ihrem Dolmetscher in der Region um die Stadt unterwegs gewesen, als der Kontakt verloren gegangen sei. Möglicherweise sei die mangelnde Abdeckung des Telefonnetzes oder der schlechte Empfang in einem Gebäude dafür verantwortlich. (sda/reu/afp/dpa)
17:44
Auch die britische Regierung droht mit Sanktionen
Nun meldet sich auch London zu Wort. Russland drohe eine Ausweitung der Sanktionen, weil die russische Regierung nicht dazu beitrage, die Spannungen in der Ostukraine zu entschärfen, sagte ein Sprecher des britischen Premiers David Cameron. Zuvor hatten am Freitag die westlichen Regierungschefs sich über ihr weiteres Vorgehen gegenüber Russland verständigt. (Spiegel Online)
17:27
Aufständische wollen Slowjansk nicht räumen
Die prorussischen Aufständischen in Slowjansk wollen nicht von ihrer Position weichen: Ihr Anführer hat es abgelehnt, die von der Armee belagerte Stadt zu räumen. «Wir werden die Stadt nicht übergeben», sagte der selbsternannte Bürgermeister Wjatscheslaw Ponomarew. «Die Stadt wird belagert, wir sind bereit, sie zu verteidigen.» Die ukrainische Armee hatte zuvor angekündigt, die Stadt abzuriegeln. (Spiegel Online)


17:20
Ukranische Truppen umzingeln Slowjansk




17:02
EDA empfiehlt Schweizern, ostukrainische Regionen zu verlassen
Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) hat seine Reisehinweise für die Ukraine verschärft. Es empfiehlt Schweizer Bürgerinnen und Bürgern, eine Reihe von Bezirken in der Ostukraine vorübergehend zu verlassen, darunter Donezk, Lugansk, Charkow und das südliche Odessa.

Ausserdem rät das Aussenministerium auf seiner Internetseite seit Freitag vor «Reisen jeglicher Art» in diese Regionen und vor «Touristen- und anderen nicht dringenden Reisen» in alle Landesteile der Ukraine ab. Bereits zuvor war vor jeglichen Reisen auf die Schwarzmeer-Halbinsel Krim gewarnt worden.
16:54
Russland fordert Informationen über inhaftierten Pawel Gubarew
Russland fordert von den OSZE-Beobachtern Informationen über Pawel Gubarew. Der moskautreue Aktivist ist in ukrainischer Haft, seit er sich im März selbst zum «Volksgouverneur» von Donezk erklärte. Wegen «Separatismus» wurde er damals festgenommen. (Spiegel Online)
16:47
Interview mit einem prorussischen Rebellenführer
Bild-Korrespondent Paul Ronzheimer traf einen Rebellenführer zum Interview:


16:42
Westliche Staats- und Regierungschefs erhöhen Druck auf Moskau
In der Ukraine-Krise haben westliche Staats- und Regierungschefs den Druck auf Moskau erhöht. Nach einer Telefonkonferenz drohten sie Russland mit neuen Sanktionen. US-Präsident Barack Obama, die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel, Frankreichs Staatschef François Hollande und die Regierungschefs von Grossbritannien und Italien, David Cameron und Matteo Renzi, sprachen am Freitag über eine mögliche «Verhängung neuer Sanktionen der internationalen Gemeinschaft gegen Russland».

Russland müsse sich «provokativer Erklärungen oder Manöver der Einschüchterung» enthalten und damit zu einer «Deeskalation» der Lage beitragen. «Die territoriale Integrität und Souveränität der Ukraine muss vollständig respektiert werden», hiess es in der Erklärung des Elysée-Palasts nach der Schaltkonferenz der fünf Staats- und Regierungschefs weiter. Gefordert wurde zudem eine «schnelle Reaktion der G7». Auch solle eine Stärkung der Beobachtermission der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) beantragt werden.
16:15
Spezialeinheit riegelt Flughafen ab
Eine ukrainische Spezialeinheit versperrt den Weg zum Flughafen von Kramatorsk, nachdem ein ukrainischer Helikopter von prorussischen Separatisten zur Explosion gebracht worden war.
epa04179761 Ukrainian special forces soldiers block the way to the airport in Kramatorsk, Donetsk area, Ukraine, 25 April. One Ukrainian military helicopter was blown up  by pro-Russian protesters in Kramatorsk during the day, it was reported.  EPA/ROMAN PILIPEY
16:08
Tank des Helikopters war beschossen worden
Demian von Osten berichtet für arte über die Geschehnisse in der Ukraine. Er verbreitet via Twitter Neuigkeiten in Bezug auf den explodierten Helikopter:





15:53
Auch Angela Merkel droht mit weiteren Sanktionen
Aktuell trifft die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel den polnischen Ministerpräsidenten Donald Tusk. Im Gespräch droht Merkel Russland mit weiteren Sanktionen, im Rahmen der sogenannten zweiten Stufe. Diese umfasst Reisebeschränkungen und Kontensperrungen. Dazu würden sich «baldmöglichst» die EU-Aussenminister treffen.
epa04179819 German chancellor Angela Merkel and Polish Premier Donald Tusk give a statement in the chancellery in Berlin, Germany, 25 April 2014. Tusk and Merkel meet for talks about the crisis in Ukraine and energy security.  EPA/WOLFGANG KUMM
15:40
Energieunternehmen droht der Krim den Strom abzustellen
Das ukrainische Energieunternehmen DTEK droht der Krim: Wegen offener Schulden in Höhe von 60 Millionen Dollar könnte DTEK der Krim den Strom abdrehen. Es könnte zu «unfreiwilligen Stromausfällen» kommen, die jeden auf der Krim betreffen könnten, hiess es in einer Pressemitteilung. Die Krim wurde im März von Russland annektiert, hängt aber noch am ukrainischen Strom. (Spiegel Online)
15:32
Obama glaubt trotz Diskrepanzen an weitere Zusammenarbeit der USA mit Russland
Gemäss der russischen Nachrichtenagentur Ria Novosti hat US-Präsident Barack Obama erklärt, dass Washington und Moskau trotz Meinungsunterschieden zu einer Reihe aussenpolitischer Fragen die Zusammenarbeit fortsetzen werden. «Das russische Vorgehen erschwert unsere Zusammenarbeit», sagte Obama am Freitag bei einer Pressekonferenz in Südkorea. Wenn es aber im Interesse der nationalen Sicherheit der USA liege und wenn auch Russland es für sich interessant fände, dann würden die Vereinigten Staaten weiter nach Bereichen für die Zusammenarbeit suchen.
15:28
US-Journalist berichtet von vier Tagen Gefangenschaft
Der freigelassene US-Journalist Simon Otrovsky beschreibt seine vier Nächte in der Hand der Kiew-Gegner in Slowjansk. Er sei geschlagen und getreten worden, habe aber dennoch Glück gehabt: «Ich hatte es relativ leicht, denn ich wurde freigelassen.» Ausser ihm seien rund ein Dutzend andere Menschen im Keller des ukrainischen Sicherheitsdienstes von prorussischen Maskierten festgehalten worden, darunter Journalisten, lokale Politiker, Aktivisten und ein Rechtsradikaler. Den gesamten Bericht des Journalisten lesen Sie auf Vice. (Spiegel Online)
15:11
Dutzende von russischen Geheimagenten gefasst
Die bewaffneten Strukturen der Ukraine haben laut Sergej Paschinski, amtierender Chef des ukrainischen Präsidentenstabs, «dutzende von Geheimdienstagenten der Russischen Föderation» festgenommen. «Einige von ihnen sagen bereits aus», teilte er am Freitag Journalisten mit. Das berichtet die russische Nachrichtenagentur Ria Novosti. Ausserdem verwies er darauf, dass die Volkswehr in der Ukraine russische Waffen verwendet.

Die neuen Behörden in Kiew, an deren Legitimität Moskau zweifelt, hatten Russland bereits oft beschuldigt, hinter den Massenaktionen in der Ost- und Südukraine zu stehen, wo sich die Einwohner für Referenden über den Status ihrer Regionen einsetzen. Russlands Vertreter wiesen diese Anschuldigungen stets zurück. Der russische Aussenminister Sergej Lawrow betonte, dass sich Russland nicht in die inneren Angelegenheiten der Ukraine einmische, weil dies den Interessen Russlands widerspreche.
15:08
OSZE-Chef gibt Entwarnung

14:53
Beobachtermission der OSZE soll verstärkt werden
Die Beobachtermission der OSZE in der Ukraine soll so schnell wie möglich verstärkt werden. Zurzeit seien 130 bis 140 Beobachter vor Ort, sagte Tim Guldimann, Sonderbeauftragter der OSZE für die Ukraine. Nun sollen so schnell wie möglich mehr kommen. Bis zu 500 Experten könnten im Einsatz sein. (Spiegel Online)

Der deutsche Journalist Dirk Emmerich berichtet derweil von einem Kontaktabbruch zu den Beobachtern der OSZE:

14:48
Deutsche Kanzlerin und polnischer Ministerpräsident beraten sich
Um 15.15 Uhr sprechen Angela Merkel und der polnische Ministerpräsident Donald Tusk über die Situation in der Ukraine. Einen Livestream gibt es hier.


14:34
Putin warnt Kiew vor Aufmüpfigkeit
Russlands Präsident Wladimir Putin warnt Kiew vor zu viel Aufmüpfigkeit. Ein Bruch mit Russland würde die ukrainische Rüstungsindustrie ins Mark treffen, sagte er. Zwei Drittel ihrer Zulieferer seien russische Unternehmen, sagte Putin nach Angaben der Moskauer Regierung am Freitag. Es liege im Interesse beider Länder, die wissenschaftliche und technische Zusammenarbeit zu erhalten. Russland ist der zweitgrösste Waffenlieferant der Welt nach den USA. (Spiegel Online)
14:30
Auslandskorrespondent berichtet aus dem Alltag

14:26
Obama will mit europäischen Staatschefs verhandeln
Laut der russischen Nachrichtenagentur Ria Nowosti will US-Präsident Barack Obama am Freitag mit europäischen Staatschefs verhandeln, um die EU zu neuen Sanktionen gegen Russland zu bewegen. Die Diskrepanzen zwischen den EU-Ländern in Bezug auf weitere Sanktionen sowie die zögernden Haltungen Deutschlands und Italiens «verlangsamen die US-Strafmassnahmen», so eine anonyme Quelle. Obgleich Washington gemeinsame Aktivitäten bevorzugen würde, könnten die Vereinigten Staaten weitere Sanktionen auch im Alleingang verabschieden.
U.S. President Barack Obama answers a report's question during a joint news conference with South Korean President Park Geun-hye following their meeting at the presidential Blue House in Seoul, Friday, April 25, 2014. (AP Photo/Kim Hong-Ji, Pool)
13:52
Prorussische Separatisten übernehmen Verantwortung für Hubschrauber-Explosion
Paul Ronzheimer, Chef-Reporter der Bild-Zeitung, will vor Ort erfahren haben, dass prorussischen Kräfte die Explosionen am Flughafen ausgelöst haben.




Gemäss der russischen Nachrichtenagentur Ria Nowosti haben tatsächlich prorussische Separatisten die Verantwortung für die Explosion eines ukrainischen Armeehubschraubers in Krematorsk übernommen. «Unsere Männer haben sich dem Flugfeld genähert und eine Granate auf den Helikopter abgefeuert. Dann haben die Ukrainer auf uns gefeuert, und wir haben uns zurückgezogen», sagte ein Sprecher der selbsternannten Selbstverteidigungskräfte.
13:32
Internationaler Strafgerichtshof kündigt Untersuchungen an
Die Staatsanwaltschaft des Internationalen Strafgerichtshof (ICC) hat angekündigt, vorläufige Untersuchungen aufzunehmen wegen «der Situation» in der Ukraine. Solche Untersuchungen gehen einer möglichen Eröffnung eines Ermittlungsverfahrens voraus. Kiew hatte den ICC bereits um Hilfe ersucht wegen möglicher Straftaten, die unter dem gestürzten Präsidenten Viktor Janukowitsch begangen wurden.

Die Ukraine gehört zwar bisher nicht zu den Ländern, die den ICC akzeptieren. Allerdings darf aufgrund des Hilfsgesuchs aus Kiew der ICC nun mit vorläufigen Untersuchungen prüfen, ob Janukowitsch möglicherweise Verbrechen gegen die Menschlichkeit oder Kriegsverbrechen begangen hat. Sollten dafür Hinweise vorliegen, könnte der ICC dann Ermittlungen aufnehmen. (Spiegel Online)
13:04
Urkrainischer Regierungsvertreter spricht Warnung aus
Der ukrainische Regierungsvertreter warnt Moskau: «Wir werden jegliche Verletzung der ukrainischen Grenze durch russische Truppen als Militärinvasion betrachten und die Angreifer vernichten», sagt Serhij Paschinski, Stellvertreter des ukrainischen Präsidenten, in Kiew. (Spiegel Online)
12:54
Termin für Präsidentschaftswahl in der Ukraine noch umstritten
Die deutsche Regierung macht sich für die Präsidentschaftswahl in der Ukraine am 25. Mai stark. «Wir arbeiten daran, dass es zu einer solchen Wahl kommt», sagte Regierungssprecher Steffen Seibert. Eine «freie, demokratische und überwachte» Wahl Ende Mai sei ein ganz wichtiger Schlüssel für die Deeskalation der Lage. Russischer Politiker und prorussischer Gruppen in der Ostukraine hatten gefordert, den Wahltermin zu verschieben. Moskau hatte Zweifel daran geäußert, ob die Stimmabgabe am 25. Mai überhaupt abgehalten werden könne. (Spiegel Online)
12:51
Blockade um Kiew-Gegner-Hochburg geplant
Die zweite Phase Kiews sogenannter «Anti-Terror-Operation» in der Ostukraine läuft nun seit 20 Minuten, sagt ein Regierungsvertreter in Kiew vor Journalisten. Man wolle um die Stadt Slowjansk eine Blockade errichten. Sie gilt als Hochburg der Kiew-Gegner. Gestürmt werden solle die Stadt jedoch nicht, um zivile Opfer zu vermeiden. (Spiegel Online)
12:29
Zweite Phase der «Anti-Terror»-Operation gestartet
Die ukrainischen Spezialkräfte haben offenbar die zweite Phase ihrer «Anti-Terror»-Operation im Osten des Landes gestartet. Das berichtet Reuters unter Berufung auf den Berater des ukrainischen Übergangspräsidenten Turtschinow. Demnach sei das Ziel, die Separatisten-Hochburg Slowjansk komplett abzuriegeln. (Spiegel Online)
12:27
Angeblich auch Flugzeug von Explosion betroffen
Daniel Brössler, Korrespondent der Süddeutschen Zeitung, ist ebenfalls vor Ort. Laut seinen Informationen ist abgesehen von einem Hubschrauber auch ein Flugzeug explodiert.


12:18
Hubschrauber ukrainischer Streitkräfte in Brand geraten
Der Grund für die Rauchwolken über dem Flugplatz Kramatorsk ist offenbar geklärt: Ein Mi-8-Transporthubschrauber der ukrainischen Streitkräfte ist auf dem Flugfeld nahe der ostukrainischen Stadt Slowjansk in Brand geraten, meldet die Nachrichtenagentur Reuters. Der Pilot wurde nach ukrainischen Angaben durch das Feuer verletzt. Die Rauchwolken sind unter anderem in diesem YouTube-Video zu sehen. (Spiegel Online)
12:06
Angela Merkel fordert Russland auf, sich an Genfer Absprachen zu halten
Angela Merkel hat mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin telefoniert und ihre Sorgen zum Ausdruck gebracht. Das meldet Regierungssprecher Steffen Seibert. Demnach habe die Bundeskanzlerin gefordert, dass sich Russland an die Genfer Absprachen zur Beilegung der Ukraine-Krise hält. Putin solle sich zu den Vereinbarungen bekennen, die unter anderem die Entwaffnung der Separatisten vorsehen. (Spiegel Online)
12:04
Russische Notenbank erhöht Leitzins
Die russische Notenbank erhöht den Leitzins. Er steigt um einen halben Prozentpunkt auf 7,5 Prozent. Die Notenbank begründet den Schritt mit hohen Inflationsrisiken und der Schwäche der Landeswährung Rubel. Mit der geldpolitischen Straffung soll es gelingen, die Inflationsrate bis Ende des Jahres auf sechs Prozent zu drücken. Zuletzt nahm die Kapitalflucht aus dem Land stark zu. Wegen der Ukraine-Krise zogen Investoren verstärkt Geld ab. (Spiegel Online)
12:01
Flughafen-Mitarbeiter äussert sich
N-tv und RTL-Korrespondent Dirk Emmerich ist vor Ort und teilt seine Eindrücke und Informationen via Twitter.




11:45
Russischer Aussenminister wirft USA Schmutzkampagne vor
Russlands Aussenminister Sergej Lawrow hat sich über den «unakzeptablen und anklagenden Ton» der USA in der Ukraine-Krise beschwert. Es gehe der EU und den USA nur darum, die Ukraine in ihren Einflussbereich zu ziehen, aber nicht um die Interessen der Menschen in dem Land.

Europäer und US-Amerikaner seien entschlossen, ihr «Revolutionsprojekt» in der Ex-Sowjetrepublik um jeden Preis zu Ende zu führen, sagte Lawrow am Freitag in Moskau. Die «Macht der US-Propaganda» ziele darauf ab, Russland und die prorussischen Proteste im Osten der Ukraine «in den Schmutz zu ziehen».
11:05
Russische Truppen an der Grenze
Russische Einheiten haben sich bei ihrem Manöver bis auf einen Kilometer der gemeinsamen Grenze genähert. So zitiert die Nachrichtenagentur Reuters das ukrainische Verteidigungsministerium. Russische Soldaten hätten die Grenze jedoch nicht überschritten. Präsident Putin hatte am Donnerstag den «Anti-Terror»-Einsatz der ukrainischen Truppen im Osten des Landes scharf verurteilt – und mit Konsequenzen gedroht. (Spiegel Online)
10:42
Russland will den dritten Weltkrieg starten
Der ukrainische Übergangspremier Arsenij Jazenjuk verschärft die Rhetorik: «Russland will den dritten Weltkrieg starten», zitiert ihn die Agentur Reuters. Es sei Moskaus Ziel, die Ukraine «militärisch und politisch» zu besetzen. Die russischen Versuche, einen Konflikt anzuzetteln, werde einen militärischen Konflikt in Europa bewirken. (Spiegel Online)
Explosion nahe Odessa
In der Ukraine sind bei einer Explosion an einem Kontrollposten nahe Odessa am Schwarzen Meer sieben Menschen verletzt worden. Der Sprengsatz sei am frühen Morgen detoniert, sagte ein Polizeisprecher am Freitag. Pro-ukrainische Aktivisten hätten den Posten errichtet.

In der Ukraine sind bei einer Explosion an einem Kontrollposten nahe Odessa am Schwarzen Meer sieben Menschen verletzt worden. Der Sprengsatz sei am frühen Morgen detoniert, sagte ein Polizeisprecher am Freitag. Proukrainische Aktivisten hätten den Posten errichtet.

Einwohner der Hafenstadt versuchen, mit solchen Kontrollstellen zu verhindern, dass prorussische Separatisten aus der benachbarten Region Transnistrien in die Ukraine eindringen. Die russische Nachrichtenagentur Interfax meldete unter Berufung auf Augenzeugen, eine Bombe sei aus einem vorbeifahrenden Auto aus auf den Posten geschleudert worden.

In Transnistrien, das sich Anfang der 1990er Jahre von der Republik Moldau losgesagt hat, sind russische Soldaten stationiert, die unter anderem ein Waffenlager aus der Zeit der Sowjetunion bewachen. Die NATO hat unlängst gewarnt, Russland könne nach der Eingliederung der ukrainischen Halbinsel Krim nun auch nach Transnistrien greifen.

Standard & Poor's stuft Russland hinunter

Angesichts der Ukraine-Krise hat die US-Ratingagentur Standard & Poor's die Kreditwürdigkeit Russlands um eine Stufe gesenkt. Die Bonität werde nun mit BBB- bewertet, teilte die Ratingagentur am Freitag mit. Das ist eine Stufe über Ramschniveau.

Standard & Poor's begründete den Schritt mit dem enormen Kapitalabfluss aus Russland im ersten Quartal des Jahres 2014. Hintergrund sei die unsichere Lage angesichts der Spannungen mit dem Nachbarland Ukraine. Die «angespannte geopolitische Lage zwischen Russland und der Ukraine» könne nun einen zusätzlichen Abzug ausländischen Kapitals bedeuten, erklärte das Unternehmen.

Sollte Russland mit weiteren Sanktionen belegt werden, sei eine erneute Herabstufung der Kreditwürdigkeit ebenfalls möglich, hiess es. Wegen der Ukraine-Krise haben die USA und die EU bereits erste Sanktionen gegen Russland verhängt. (sda)

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