DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
This picture taken on August 28, 2014 shows a worker spraying insecticide at the Yoyogi park, one of the largest open spaces in central Tokyo, believed to be the source of the mosquito-borne dengue fever. An outbreak of dengue fever in Japan -- the first since World War II -- could have affected up to 20 people, media reported on September 1, as officials confirmed three more cases.      AFP PHOTO / JIJI PRESS   ==JAPAN OUT==

Die Behörden gehen im Yoyogi-Park mit Insektizid gegen die Tigermücken vor. Bild: JIJI PRESS

«Playboy»-Model infiziert

Dengue-Fieber in Tokyo – Stadtpark geschlossen



Wegen der Gefahr der Dengue-Übertragung durch Mücken hat die japanische Hauptstadt Tokio einen der grössten Parks der Millionen-Metropole weitgehend abgesperrt. Es ist das erste Mal seit der Öffnung 1967, dass der auch bei Touristen beliebte Yoyogi-Park geschlossen wurde.

Bei dem ersten Ausbruch von Dengue-Fieber in Japan seit 70 Jahren hatten sich etliche Menschen in dem Park mit Dengue infiziert. So auch ein «Playboy»-Model, nachdem es für Fotoaufnahmen im Yoyogi-Park posiert hatte. Bislang infizierten sich nach Angaben des Gesundheitsministeriums 55 Menschen in Japan mit dem Virus.

epa04379038 A board warns visitors about mosquitos at Yoyogi Park in central Tokyo, Japan, 01 September 2014. Nineteen more people were confirmed by health authorities to have contracted dengue fever, following the first confirmed cases of domestic infection in Japan since 1945. The report brought the total number to 22, all of them recently spent time in Yoyogi Park in central Tokyo and are believed to have been bitten there by mosquitoes bearing the virus. The disease is not transmitted directly from person to person.  EPA/FRANCK ROBICHON

Mit Warnschildern und Absperrungen wollen die Behörden die Besucher des Parkes auf die Gefahr des Dengue-Fiebers aufmerksam machen. Bild: FRANCK ROBICHON/EPA/KEYSTONE

Mücken durch Container verschifft

Dengue-Viren werden von bestimmten Mückenarten übertragen, die vor allem mit dem Containerhandel, aber auch von Touristen um die ganze Welt verbreitet werden. Das Virus führt zu hohem Fieber, Kopf- und Gelenkschmerzen. In schweren Fällen kann ein hämorrhagisches Fieber mit Blutungen auftreten, die zum Tode führen können. 

Jedes Jahr infizieren sich laut Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) weltweit zwischen 50 und 100 Millionen Menschen mit dem Virus. (sda/dpa/afp/lhr)

epa04379037 A worker hits a stake to fix a fence around a pond at Yoyogi Park in central Tokyo, Japan, 01 September 2014. The pond is to be emptied to avoid the proliferation of mosquitos. Nineteen more people were confirmed by health authorities to have contracted dengue fever, following the first confirmed cases of domestic infection in Japan since 1945. The report brought the total number to 22, all of them recently spent time in Yoyogi Park in central Tokyo and are believed to have been bitten there by mosquitoes bearing the virus. The disease is not transmitted directly from person to person.  EPA/FRANCK ROBICHON

Der erste Ausbruch des Dengue-Fieber in Japan war vor über 70 Jahren im Yoyogi-Park. Bild: FRANCK ROBICHON/EPA/KEYSTONE

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

Analyse

Darum ist die SwissCovid-App wichtiger denn je (und wird es noch lange bleiben)

Die Schweizer Corona-Warn-App soll Anfang Juli ein wichtiges Update erhalten. Das ist dringend. Doch zwei grosse «Baustellen» bleiben offen.

Es war einmal eine App ...

Eine der besten und sicher die günstigste Waffe im Kampf gegen die Pandemie wurde in der Schweiz erfunden.

Damit ist nicht das Social Distancing gemeint, sondern die Technologie, die hinter SwissCovid steckt. Sie läuft heute auf Milliarden Smartphones rund um den Globus.

Schweizer Forscherinnen und Forscher, wie auch hiesige IT-Cracks, waren massgeblich an der Entwicklung des datensparsamen Proximity-Tracing-Systems beteiligt. Sie arbeiteten auch mit den Ingenieuren von …

Artikel lesen
Link zum Artikel