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A Greek coast guard officer, wearing a mask for fear of infectious disease, stands next to a small group of immigrants, on a launch carrying them to shore from a crippled smuggling ship holding more than 700 people, at the coastal Cretan port of Ierapetra, Greece, on Thursday, Nov. 27, 2014. The ship, whose passengers are mostly Syrians,  including children, women and elderly men, suffered engine failure 70 nautical miles off Ierapetra on Tuesday. The migrants will be given temporary shelter at an Ierapetra indoor basketball stadium. (AP Photo/Petros Giannakouris)

Die meisten der Flüchtlinge kommen aus Afghanistan und Syrien.  Bild: Petros Giannakouris/AP/KEYSTONE

Seenot

Griechische Küstenwache rettet 700 Bootsflüchtlinge



Die griechische Küstenwache hat ein in Seenot geratenes Flüchtlingsboot mit 700 Menschen an Bord in Sicherheit gebracht. Das Schiff sei am Donnerstag vor den Hafen der Stadt Ierapetra auf der Insel Kreta geschleppt worden, teilten die Behörden mit. Die Flüchtlinge würden nun mit Booten an Land gebracht. Die meisten von ihnen schienen aus Afghanistan und Syrien zu kommen, hiess es weiter.

Der Frachter hatte am Dienstag wegen eines Motorschadens rund 45 Kilometer südöstlich von Kreta Seenot gefunkt. Die Küstenwache brauchte bei Sturm und schwerem Seegang über 24 Stunden, um das Schiff sichern und nach Kreta abschleppen zu können. 

Papst: Mittelmeer darf kein Friedhof werden

Vor Griechenland werden wie auch vor Italien immer wieder Bootsflüchtlinge aus Afrika und Asien aufgegriffen. Die Regierung in Athen hat wiederholt mangelnde Finanzhilfen für die Bewältigung des Flüchtlingszustroms beklagt. 

Erst am Dienstag hatte Papst Franziskus die europäischen Staaten zu einer gemeinsamen Antwort auf die Flüchtlingskrise im Mittelmeer aufgerufen. «Man kann nicht hinnehmen, dass das Mittelmeer zu einem grossen Friedhof wird», sagte der Papst. Die Länder müssten mehr tun, um den Tausenden Menschen aus Afrika zu helfen, die ihr Leben riskierten. (whr/sda/reu)

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