DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Harte Strafe

Randale kommt Luzerner Hooligan sehr teuer zu stehen

Nach einem Match zwischen dem FC Luzern und dem FC Zürich ist es zu Ausschreitungen gekommen, bei denen fünf Polizisten verletzt wurden. Jetzt ist ein Luzerner Hooligan zu einer Strafe von gegen 16'000 Franken verurteilt worden.



Ein Fussballfan, der im Sommer 2014 nach einem Match in Luzern an Ausschreitungen teilgenommen hat, ist zu einer Strafe von gegen 16'000 Franken bestraft worden. Der 27-Jährige ist ein Wiederholungstäter. Wie die Staatsanwaltschaft am Dienstag mitteilte, wurde der in der Stadt Luzern wohnhafte Mann wegen Gewalt und Drohung gegen Behörden, Landfriedensbruch und Vermummung zu 130 Tagessätzen à 110 Franken verurteilt. Ergänzt wurde diese Geldstrafe in der Höhe von 14'300 Franken mit einer Busse von 1500 Franken. Dazu kommen amtliche Kosten von 1210 Franken.

Ob der Verurteilte die ganze Summe von 17'010 Franken zahlen muss, ist offen. Von der Geldstrafe wurden nur 40 Tagessätze unbedingt ausgesprochen, der Rest wird ihm bei einer Probezeit von drei Jahren erlassen. Der Verurteilte wird somit für seine Taten mit mindestens 7'110 Franken vom Staat zur Kasse gebeten. Das Urteil gegen den Hooligan ist rechtskräftig. Er ist bereits mehrfach wegen ähnlicher Delikte vorbestraft.

Fünf Polizisten verletzt

Zu den Ausschreitungen war es am 16. August 2014 nach einem Match zwischen dem FC Luzern und den FC Zürich gekommen. Fünf Polizisten wurden verletzt, es entstand Sachschaden von über 30'000 Franken. Der Verurteilte habe sich vor dem Luzerner Fanlokal «Zone 5» im Pulk der Hooligans aufgehalten und diese zum Teil koordiniert, schreibt die Staatsanwaltschaft.

Zu den Ausschreitungen sind zur Zeit noch acht Untersuchungen gegen mutmassliche Täter hängig. Weitere Abklärung zur Identifikation der Randalierer sind am Laufen. (whr/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Jedem Kanton sein See: So sähe die Schweiz nach dieser radikalen Änderung aus

Wasser ist das Gold der Zukunft. Sagen zumindest einige schon länger. Dann würde es ja eigentlich auch Sinn machen, unsere Kantone rund um die grössten Schweizer Seen aufzubauen. So sähe die Schweiz dann aus.

Willkommen zurück zu unserer Serie: Herumspielen mit Schweizer Kantonen. In der Vergangenheit teilten wir sie bereits nach Nähe zum Kantonshauptort auf (gemessen an der Luftlinie und Reisedauer), definierten danach 20 Kantone mit den jeweils grössten Schweizer Städten und teilten zuletzt alle Einwohner gleichmässig auf die Kantone auf.

Im nächsten Experiment geht es um die Seen. Mehr als 1500 Seen und Weiher liegen in unserem Land. Darum ist man in der Schweiz nie weiter als 16 Kilometer von …

Artikel lesen
Link zum Artikel