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51 Tote bei Kämpfen zwischen Sudan und Äthiopien



FILE - In this June 22, 2019 file photo, a Sudanese soldier from the Rapid Support Forces or RSF, led by Gen. Mohammed Hamdan Dagalo, stands on his vehicle during a military-backed tribe's rally, in the East Nile province, Sudan. The death of a Sudanese man who was snatched while sitting at a coffee shop has sparked controversy around the scope of a paramilitary force in Sudan. The 45-year-old man was arrested in mid-December 2020, south of the capital, Khartoum and held at a detention center run by the Rapid Support Forces, or RSF. Five days later, his body appeared at a hospital morgue. (AP Photo/Hussein Malla, File)

Bild: keystone

Bei Kämpfen zwischen äthiopischen und sudanesischen Truppen an der Grenze der beiden Länder sind Militärquellen zufolge mindestens 51 Soldaten getötet worden.

Äthiopische Kräfte hätten am Donnerstag sudanesische Soldaten in der umstrittenen Grenzregion Al-Faschka angegriffen, sagten am Freitag zwei hochrangige Mitglieder des sudanesischen Militärs, die ihre Namen nicht nennen wollten. Darauf hätten die sudanesischen Streitkräfte reagiert, ein Lager des äthiopischen Militärs eingenommen und Waffen erbeutet. Bei den Zusammenstössen seien 50 äthiopische Soldaten und ein sudanesischer Soldat getötet worden, hiess es.

Die Beziehungen zwischen dem Sudan und Äthiopien sind derzeit extrem angespannt. Im Norden Äthiopiens in der Region Tigray geht die äthiopische Regierung militärisch gegen die Volksbefreiungsfront von Tigray (TPLF) vor, die in der Region lange an der Macht war. Der Konflikt hat einen alten Disput zwischen Äthiopien und dem Sudan über ein Grenzgebiet wieder aufflammen lassen. Experten warnen, dass dies in einen Krieg zwischen den Ländern münden könnte.

Die Beziehungen zwischen den Staaten ist auch durch die 60'000 äthiopischen Flüchtlinge, die vor dem Tigray-Konflikt in den Sudan geflohen sind, belastet. Zudem streiten sich Äthiopien, der Sudan und Ägypten seit Jahren über Afrikas künftig grössten Staudamm, der derzeit in Äthiopien gebaut wird.

US-Aussenminister Antony Blinken sprach dem US-Aussenministerium zufolge am Donnerstag mit Äthiopiens Regierungschef Abiy Ahmed und drückte seine «tiefe Besorgnis» über die humanitäre Lage in Tigray aus. Er mahnte, dass es sofort vollen und ungehinderten Zugang für humanitäre Hilfe geben müsse, um den Verlust weitere Menschenleben zu verhindern.

Wegen des Konflikts ist die humanitäre Krise in Tigray verheerend, ein Grossteil der Bevölkerung ist Helfern zufolge auf humanitäre Hilfe angewiesen. (sda/dpa)

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