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Schiesserei vor Präsidentenpalast in Somalia – 2 Tote



A member of the security forces walks past wreckage at the scene of a bombing in Mogadishu, Somalia Saturday, Feb. 13, 2021. Police say a suicide bomber died and a number of civilians were wounded when a vehicle exploded near a checkpoint outside the presidential palace in Somalia's capital, Mogadishu. (AP Photo/Farah Abdi Warsameh)

Massive Gewalt in Somalia Bild: keystone

Wenige Stunden vor einer geplanten Oppositions-Kundgebung ist es in Somalias Hauptstadt Mogadischu zu heftigen Schiessereien zwischen Soldaten und Milizionären gekommen. Mindestens zwei Milizionäre wurden getötet, zahlreiche andere verletzt, teilte ein Polizeioffizier am Freitagmorgen mit. Nach der nächtlichen Auseinandersetzung riegelten gepanzerte Militärfahrzeuge den Platz vor dem Präsidentenpalast ab. Oppositionsgruppen und sie unterstützende Clan-Chefs wollten dort gegen den Präsidenten Mohamed Abdullahi Farmajo protestieren, dem sie das Mandat absprechen.

Farmajos Amtszeit ist zwar Anfang des Monats abgelaufen, doch bleibt er bis zur Einigung auf einen neuen Wahltermin im Amt. Hintergrund: Nach dem Scheitern politischer Gespräche waren für Anfang des Monats angesetzte Wahlen in dem afrikanischen Krisenland verschoben worden. In den gescheiterten Gesprächen, an denen Repräsentanten verschiedener somalischer Clans teilnahmen, sollten die Modalitäten für die indirekte Präsidentschaftswahl festgelegt und Einigung auf die Mitglieder der Wahlkommission erzielt werden.

Die Lage in Somalia ist derzeit nicht nur aufgrund der verschobenen Wahlen besonders angespannt: Im Kampf um die Kontrolle des Landes verübt die sunnitische Terrormiliz Al-Shabaab immer wieder Anschläge. Eine Truppe der Afrikanischen Union (AU) sowie die USA unterstützen die somalische Regierung im Kampf gegen Al-Shabaab. (aeg/sda/dpa)

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