DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Das argentinische U-Boot ARA San Juan gilt seit dem 15. November als vermisst.
Das argentinische U-Boot ARA San Juan gilt seit dem 15. November als vermisst.
Bild: AP/Argentina Navy

Neue Spur bei der Suche nach dem argentinischen U-Boot «San Juan»

24.12.2017, 10:53

Fünfeinhalb Wochen nach dem Verschwinden des argentinischen U-Boots «ARA San Juan» gehen die Suchmannschaften einer neuen Spur nach. Sonargeräte hätten im Südatlantik einen «neuen Kontakt» aufgespürt, teilte die argentinische Marine am Samstag mit.

Einzelheiten nannte sie jedoch nicht. Der russische Tauchroboter «Panther Plus» werde der neuen Spur nachgehen. Das US-Schiff «Atlantic» werde die Erkundung des Suchgebiets fortsetzen.

Kaum Hoffnung auf Überlebende

Das U-Boot mit 44 Besatzungsmitgliedern an Bord ist seit dem 15. November verschollen. In ihrem letzten Funkspruch hatte die Crew einen Kurzschluss und ein Feuer an Bord gemeldet. Verursacht wurde der Zwischenfall offenbar durch Wasser, das in der stürmischen See durch das Lüftungssystem in das U-Boot eingedrungen war.

Gut eine Woche später gab die Marine dann bekannt, dass sich wenige Stunden nach Abbruch des Funkkontakts eine «Explosion» im Südatlantik ereignet habe. Hoffnung auf Überlebende gibt es seitdem nicht mehr. Die Suche nach dem Wrack wird aber fortgesetzt. Argentinien wird dabei von Suchmannschaften aus 13 Ländern unterstützt.

In den vergangenen Woche hatte die argentinische Marine schon mehrfach «Kontakte» der Sonargeräte vermeldet. Sie hatten sich aber als Felsformation oder schon vor Jahren gesunkenes Fischerboot entpuppt. Wegen der Tragödie war vor einer Woche der Chef der Marine, Admiral Marcelo Srur, entlassen worden. (leo/sda/afp)

Kampf gegen die Zeit: Der Sauerstoff wird knapp

Video: srf
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Russland will den kommerziellen Fang von Walen und Delfinen verbieten

Russland will den kommerziellen Fang von Walen und Delfinen verbieten. Das kündigte Regierungschef Michail Mischustin am Donnerstag in Moskau an.

Ab wann das neue Gesetz gelten soll, sagte der Ministerpräsident zunächst nicht. «Wir rechnen damit, dass dies helfen wird, die Tiere vor rücksichtsloser Ausrottung zu retten.»

Russland hatte den kommerziellen Fang im vergangenen Jahr bereits erschwert. Ausgenommen von der neuen Regelung ist offenbar der Fang von Walen und Delfinen für …

Artikel lesen
Link zum Artikel