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Russland und China bei Militärmanöver mit Putin «Seite an Seite»



epa07855749 (L-R) Kyrgyzstan's President Sooronbay Jeenbekov, Chief of the General Staff of Russian Armed Forces Valery Gerasimov, Russian Defense Minister Sergei Shoigu and  Russian President Vladimir Putin  attend the main phase of the Center 2019 strategic military exercise at the Donguz test ground  outside Orenburg, Russia, 20 September 2019. The Center 2019 strategic command post exercise is held from 16 to 21 September on six training grounds of Russia and Kazakhstan. About 128 thousand military servicemen of Russia, China, Pakistan, Kyrgyzstan, Kazakhstan, India, Tajikistan and Uzbekistan, more than 20 thousand units of weapons, about 600 aircrafts and 15 war ships take part in the exercises.  EPA/ALEXEY NIKOLSKY / SPUTNIK / KREMLIN POOL MANDATORY CREDIT

Manöver mit Kaffee aus der Kommunisten-Tasse. Bild: EPA

Im Beisein von Kremlchef Wladimir Putin hat Russland mit Soldaten aus China und Indien sowie weiteren Staaten sein grösstes Militärmanöver in diesem Jahr abgehalten.

Auf dem Truppenübungsplatz Dongus in der Nähe von Orenburg übten 128'000 Militärangehörige, darunter 1500 aus China, mit moderner Waffentechnik. Die gemeinsame Übung mit dem Namen «Zentr-2019» zeige, dass Russland und China «Seite an Seite» stünden, sagte der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu am Freitag.

Bei einem Treffen mit seinem chinesischen Kollegen Wei Fenghe sagte er einer Mitteilung seines Ministeriums zufolge, dass es einen «grossen Plan für die Zusammenarbeit» beider Länder gebe. Er solle im Lauf des kommenden Monats bestätigt werden. Details wurden nicht bekannt. Putin und Chinas Staatschef Xi Jinping hatten bei einem Treffen Anfang Juni von einer «beispiellosen Freundschaft» ihrer Länder gesprochen, die sich auf alle Gebiete erstreckt.

An dem Manöver im Gebiet Orenburg in der Nähe zur Ex-Sowjetrepublik Kasachstan in Zentralasien nahmen unter anderem Panzertruppen, Einheiten der Luftabwehr und Fallschirmjäger teil. Fast 130 Kampfhelikopter aus China und Russland flogen Übungseinsätze. Das russische Militär testete zudem das Luftabwehrsystem Iskander-M. Auch mehrere Kampfjets vom Typ Suchoi nahmen an der Übung teil.

Das russische Militär organisiert solche Manöver immer wieder - und nicht nur, um die eigene Kampfbereitschaft auf die Probe zu stellen und Gegner abzuschrecken. Ziel ist es auch, die Übung als Waffenschau zu nutzen - für mögliche Kunden von Rüstungsgütern im Ausland. Zu den Teilnehmern der noch bis Samstag angesetzten Übung gehörten ausserdem Soldaten und Funktionäre aus Pakistan sowie aus den Ex-Sowjetrepubliken Kirgistan, Tadschikistan, Usbekistan und Kasachstan. (aeg/sda/dpa)

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