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Lockerungen in Sicht: So sehen die Öffnungsschritte im nahen Ausland aus



Lockdown und Lockerungen beginnen zwar mit der gleichen Silbe, jedoch könnten sie unterschiedlicher nicht sein. So auch die Corona-Regeln der einzelnen Länder. Während einige EU-Staaten immer noch im strengen Lockdown festsitzen, geht es in anderen bereits Richtung Öffnung. So sehen die Pläne im nahen Ausland aus:

Deutschland

In Deutschland sind derzeit noch keine landesweiten Lockerungen geplant. In Regionen mit niedrigen Inzidenzwerten sind gewisse Öffnungsschritte erlaubt. Dazu gehört unter anderem die Öffnung der Aussengastronomie. Die Bedienung: Die Zahl der Neuinfektionen pro 100'000 Einwohner innert sieben Tagen muss unter 100 liegen.

Öffnungen erlaubt, sofern die Zahlen stimmen

So ist es den Gastronomen in Schleswig-Holstein ab dem 12. April gestattet, ihre Gäste auf den Aussenterrassen wieder zu bedienen. In Rheinland-Pfalz sind die Terrassen bereits seit dem 22. März geöffnet. Die Besucher müssen jedoch einen negativen Schnelltest vorlegen können, der nicht älter als 24 Stunden ist. Zudem ist der Besuch der Restaurantterrassen nur mit maximal fünf Personen aus höchstens zwei Haushalten erlaubt.

Empty chairs and tables stand outside at a restaurant downtown in Munich, Germany, Easter Sunday, April 4, 2021. (AP Photo/Matthias Schrader)

Die Terrassen der Restaurants dürfen öffnen, sofern die 7-Tage-Inzidenz unter 100 liegt. Bild: keystone

Auch die Sportbetriebe dürfen öffnen, sofern in ihrem Ortskreis die 7-Tage-Inzidenz unter 50 liegt. Dann dürfen sie kontaktfreien Sport in Gruppen von zehn Personen im Aussenbereich anbieten.

In Regionen mit einer 7-Tage-Inzidenz von unter 35 darf man sich mit zehn Personen aus vier Haushalten treffen. Ansonsten sind Zusammenkünfte nur mit fünf Personen aus zwei Haushalten erlaubt. Der Einzelhandel bleibt in ganz Deutschland bis zum 18. April geschlossen.

Italien

In Italien hat man derzeit noch keine Lockerungen vorgesehen. Seit Anfangs Jahr gilt in Italien ein Ampelsystem. Die verschiedenen Regionen werden in vier Risikobereiche (rot, orange, gelb und weiss) eingeteilt, bei denen unterschiedliche Massnahmen gelten. Eigentlich. Denn über Ostern ist aufgrund hoher Inzidenz in ganz Italien ein Lockdown verhängt worden.

dpatopbilder - Nur wenige Menschen halten sich auf dem Platz vor dem Mailänder Dom auf. In Italien sind verschärfte Corona-Schutzvorschriften in Kraft getreten. Die Regierung hat eine nächtliche Ausgangssperre verhängt und in vier Regionen trat ein Teil-Lockdown in Kraft, der rund um die Uhr gilt. Foto: Claudio Furlan/LaPresse via ZUMA Press/dpa

Nur wenige Menschen halten sich seit den neuen Restriktionen auf dem Platz vor dem Mailänder Dom auf. Bild: sda

Weiterhin eingeschränkte Bewegungsfreiheit

Bis zum 30. April bleibt die beschränkte Bewegungsfreiheit bestehen. Restaurant und Geschäfte bleibe mindestens bis dahin geschlossen.

Österreich

Die aktuellen Corona-Massnahmen variieren in Österreich je nach Region. Einige befinden sich noch bis Ende April im Teil-Lockdown. «Wir sehen das regional abgestimmte Vorgehen als Erfolgsmodell», sagte der österreichische Kanzler Sebastian Kurz diese Woche.

ABD0013_20200516 - WIEN - ÖSTERREICH: Ab Freitag, 15. Mai 2020, dürfen alle Betriebsarten des Gastgewerbes unter Einhaltung der Corona-Sicherheitsmaßnahmen wieder aufsperren. Im Bild: Eine Kellnerin am Samstag, 16. Mai 2020, im Cafe Sperl in Wien. - FOTO: APA/GEORG HOCHMUTH

Die Gastronomie soll als erstes profitieren. Wie die Lockerungen im Genauen aussehen, ist jedoch noch unklar. Bild: APA/APA

Lockerungen für den Mai vorgesehen

Derzeit bereitet sich der Kanzler auf Lockerungen im Mai vor. Wie diese Öffnungsschritte konkret aussehen werden, darüber will sich die Regierung noch beraten. Man rechnet aber damit, dass die erste Öffnungswelle am 3. Mai beginnt, sofern es die Fallzahlen zulassen. Besonders die Gastronomie sowie die Kulturbranche soll von den ersten Öffnungen profitieren. Mitte Mai sollen dann in einem zweiten Öffnungsschritt der Tourismus sowie Sportveranstaltungen berücksichtigt werden.

Frankreich

Lockerungen sind noch kein Thema

In Frankreich stehen aufgrund hoher Coronafallzahlen keine Lockerungen auf dem Programm. Im Gegenteil: Das ganze Land befindet sich bis mindestens Ende April in einem strengen Lockdown.

In Paris schließen die Bars wegen der Corona-Lage für zwei Wochen. Foto: Laurent Cipriani/AP/dpa

Das Eigenheim darf in Frankreich nur aus triftigem Grund verlassen werden. Beispielsweise zum Einkaufen. Bild: sda

Die Einwohner dürfen das Haus nur aus triftigem Grund verlassen. Ihr Ausgangsradius beträgt 10 Kilometer rund um ihren Wohnort. Geschäfte sowie Gastrobetriebe bleiben zu.

Portugal

Portugal geht mit Vorsicht und in kleinen Schritten Richtung Normalität. Nach neun Monaten im strengen Lockdown dürften die Gastronomiebetriebe ihre Aussenbereiche anfangs dieser Woche wieder öffnen. Das Gleiche gilt für kleinere Museen, Geschäfte sowie Fitnesszentren. Zudem ist die Einschränkung der Bewegungsfreiheit vorübergehend aufgehoben worden. Die Lockerungen sind auf zwei Wochen beschränkt. Wenn die Fallzahlen wieder steigen, soll der Schritt rückgängig gemacht werden.

Spanien

Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez kündigte diese Woche das Ende des seit Oktober geltenden Alarmzustands an. «Wir wollen, dass der 9. Mai der Schlusspunkt ist», sagte Pedro Sánchez nach einer Kabinettssitzung am Dienstag in Madrid. Konkret bedeutet das, dass die derzeit geltende nächtliche Ausgangssperre wegfallen würde.

Einschränkungen der Bewegungsfreiheit sowie Restriktionen wie etwa bei Restaurants liegen danach wieder in der Hand der Regionen.

Grossbritannien

Ab kommender Woche dürfen die Engländer Biergärten sowie die Aussenterrassen der Restaurants wieder besuchen. Auch Zoos, Sporteinrichtungen, Coiffeure und Geschäfte dürfen wieder öffnen. Die Reisesperre bleibt jedoch bestehen.

Frühestens ab Mitte Mai dürfen die Einheimischen wieder ins Ausland reisen. Es sei aber angesichts der hohen Infektionszahlen in anderen Ländern zu früh, dies zu entscheiden, sagte Premierminister Boris Johnson am Montag.

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