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Jacken für Arme – eigentlich eine gute Idee, aber nicht für die Behörden in Dublin. Bild: Facebook/warmforwinter

Dubliner sammeln Winterjacken für Obdachlose – dann grätscht die Stadt dazwischen



Es hätte eine super Weihnachtsgeschichte sein können: Eine Facebook-Seite namens «Warm for winter» hat in der irischen Hauptstadt Dublin eine Aktion gestartet, bei der dazu aufgerufen wurde, alte Winterjacken an die Ha'penny-Brücke in der Stadt zu hängen.

Viele Leute sind diesem Ruf gefolgt. Bald war die Brücke voller Jacken, Mützen, Handschuhe und Schals. Obdachlose konnten sich bei der Winterausrüstung bedienen. So sollte ihnen durch die kalten Wintermonate geholfen werden. Auf Facebook fanden sich zahlreiche Bilder der Aktion.

Doch die Initianten haben die Rechnung ohne die Stadt gemacht. Diese fand nämlich gar kein Gefallen an der Aktion und hängte die Jacken vor wenigen Tagen einfach ab.

Auf Twitter appellierte die Stadtverwaltung an die Einwohner Dublins, keine Jacken mehr an der Brücke aufzuhängen. Der Grund: Es würde den Fussgänger-Strom verlangsamen und zu Staus auf der Brücke führen.

Die eingesammelten Jacken seien an Obdachlosen-Institutionen gegangen.

Die Reaktionen im Internet fielen relativ klar aus. «Warm for winter» postete ironisch auf Facebook: «Danke an die Stadtverwaltung für einen gut gemachten Job. Ihr haltet die Strassen sauber». Nichtsdestotrotz forderten sie die Leute weiter auf, Jacken zu spenden. «Es wird weitergehen».

Wie genau sie dem Jacken-Einsammler der Stadt entgehen wollen, wurde nicht kommuniziert.

(dfr)

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