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Brandstifter von Schweizer Flüchtlingszentrum auf Lesbos in Haft



Migrants stand on a burned container home in Moria refugee camp on the northeastern Aegean island of Lesbos, Greece, Monday, March 16, 2020. The Fire Service said a migrant, who was not further identified, was found dead inside Moria camp after the fire broke out Monday. (AP Photo/Panagiotis Balaskas)

Das Gemeinschaftszentrum nach dem Brand. Bild: AP

Nach dem Brand in einem Schweizer Gemeinschaftszentrum auf der griechischen Insel Lesbos hat die Polizei drei Männer festgenommen. Die mutmasslichen Brandstifter wurden infolge ausgewerteten Materials von Überwachungskameras benachbarter Unternehmen festgenommen.

Das berichteten die halbamtliche Nachrichtenagentur ANA-MPA und der Staatsrundfunk am Samstag. Das Gemeinschaftszentrum «One Happy Family» war durch das Feuer am 7. März zerstört worden. In den vergangenen Wochen ist es auf Lesbos immer wieder zu Gewalttaten Rechtsextremer gekommen.

A burned installation which built for migrants, is seen on the northeastern Aegean island of Lesbos, Greece, Sunday, March 8, 2020. A fire broke out at a refugee center on Lesbos island, Greece's firefighting service said Sunday, causing considerable damage to a warehouse but no injuries. (AP Photo/Alexandros Michailidis)

Bild: AP

Aus Polizeikreisen hiess es, die drei Männer stammten aus Palästina. Einer von ihnen soll einen griechischen Pass haben. Die anderen beiden leben demnach in Athen. Sie sollen allem Anschein nach im Auftrag bislang unbekannter Drahtzieher nach Lesbos gereist sein und den Brand gelegt haben.

Das Zentrum liegt unweit der Flüchtlingsunterkunft Kara Tepe, wo rund 1500 Flüchtlinge und Migranten leben, darunter viele Kinder und Familien. Die Anlage diente Flüchtlingen als Treffpunkt.

Nach Angaben des Vereins, der seinen Sitz in der Schweiz, nämlich in Burgdorf BE, nutzten täglich Hunderte Menschen die Angebote des Gemeinschaftszentrums, darunter Schulunterricht, ein Coiffeur, ein Café und eine Bibliothek. (sda/dpa)

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