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Riot police clash with protesting migrants outside a refugee camp in the village of Diavata, west of Thessaloniki, northern Greece, Saturday, April 6, 2019. Clashes between hundreds of protesting migrants and police continue for a third day outside an overcrowded migrant camp, with migrants throwing rocks at police and the latter responding with tear gas and stun grenades. (AP Photo/Giannis Papanikos)

Bild: AP/AP

Zusammenstösse von Migranten und Polizisten in Nordgriechenland



In Griechenland nahe der Grenze zu Nordmazedonien ist es erneut zu gewalttätigen Zusammenstössen von Migranten mit der Polizei gekommen. Zahlreiche Migranten schleuderten am Samstagnachmittag Steine auf Polizisten.

Die Beamten setzten ihrerseits Tränengas und Blendgranaten ein, um die Randalierer auseinander zu treiben und zurückzudrängen, wie griechische Medien übereinstimmend meldeten.

epa07488371  Refugees and migrants protest near a refugee camp in the village of Diavata, west of Thessaloniki, in northern Greece, 06 April 2019. The refugees gathered from camps or rent apartments all over Greece believing a fake rumour which was spread through social media that the borders between Greece and North Macedonia will open for them. Greek migration authorities try to convince them to return to their accommodations. The refugees are desperate due to the slow flow in the procedure of the examination of their registration.  EPA/SOTIRIS BARBAROUSIS

Flüchtlinge versuchen die griechische Grenze zu überwinden. Bild: EPA/ANA-MPA

In der Region haben sich rund 2000 Migranten versammelt, die über Nordmazedonien nach Mitteleuropa weiterreisen wollen. Sie übernachteten zuletzt in Zelten rund um ein Flüchtlingslager bei Diavata.

In den vergangenen Tagen hatte im Internet das Gerücht die Runde gemacht, die Grenze zu Nordmazedonien sei offen. Das griechische Migrationsministerium erklärte dagegen, die Grenze werde nicht geöffnet. Alle Migranten sollten in ihre Unterkünfte zurückgehen, dazu stünden Busse bereit.

Ansammlungen von Migranten, die gen Norden reisen wollten, gab es auch in Athen. Dort besetzten am Freitag rund 300 Menschen den Hauptbahnhof der griechischen Hauptstadt. Der Bahnverkehr wurde für mehrere Stunden eingestellt. Die Besetzung wurde jedoch in der Nacht zum Samstag beendet, teilte die Eisenbahndirektion mit. Alle Züge fuhren wieder.

A man holds a baby as riot police use tear gas during clashes outside a refugee camp in the village of Diavata, west of Thessaloniki, northern Greece, Friday, April 5, 2019. Clashes broke out Thursday between migrants and Greek police outside a camp in northern Greece, where hundreds gathered in the hope of reviving a route that saw hundreds of thousands enter more prosperous countries in Europe. (AP Photo/Giannis Papanikos)

Unter den Migranten sind auch Kleinkinder. Bild: AP/AP

Während des Höhepunkts der Migrationskrise war entlang der Grenze zwischen Griechenland und Nordmazedonien ein Grenzzaun gebaut worden. Dieser steht noch und wird überwacht.

Damit ist die so genannte Balkanroute nach Mitteleuropa weitgehend geschlossen worden. Sie führt von Griechenland über Nordmazedonien, Serbien und Ungarn nach Mitteleuropa. 2015 und 2016 war mehr als eine Million Menschen über diese Route nach Deutschland gereist. (sda/dpa)

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