DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa07726894 Citizens gather in an open area following an earthquake, in central Athens, Greece, 19 July 2019.An earthquake measuring 5.1 on the Richter scale shook Athens at 14:13 on 19 July 2019. The epicentre of the quake, according to Aristotle University of Thessaloniki professor of seismology Costas Papazachos was located in the Parnitha mountain range, above the Attica towns of Mandra and Magoula.  EPA/ALEXANDROS VLACHOS

Athenerinnen und Athener versammeln sich auf einem öffentlichen Platz nach dem Erdbeben. Bild: EPA

Starkes Erdbeben erschüttert Athen – Tausende rennen auf die Strassen



Ein Erdbeben hat am Freitag Athen mit seinen rund 3,8 Millionen Einwohnern erschüttert. Zahlreiche staatliche Gebäude mussten aus Sicherheitsgründen evakuiert werden, Tausende Menschen rannten auf die Strassen, wie Augenzeugen berichteten. Es gab aber nach ersten Erkenntnissen kaum Verletzte.

Vielerorts fiel der Strom aus. Die Feuerwehr musste ausrücken, um Menschen aus steckengebliebenen Fahrstühlen zu befreien. Auch die Telekommunikation brach vorübergehend zusammen.

Dem ersten Beben, das vom Geodynamischen Institut von Athen mit 5,1 gemessen wurde, folgten mehrere Nachbeben, die die Menschen erneut in Angst versetzten, wie das Staatsfernsehen (ERT) berichtete.

«Zwei alte unbewohnte Häuser sind eingestürzt. Es gibt keine schwere Verletzungen», sagte der griechische Regierungssprecher Stelios Petsas. Lediglich drei Menschen seien durch herabfallenden Putz von Häusern leicht verletzt worden, hiess es seitens des Rettungsdienstes.

Helikopter zogen ihre Kreise über Athen, um Schäden festzustellen. In einigen Fällen gab es kleine Erdrutsche, wie ERT berichtete.

Das Zentrum des Bebens lag rund 25 Kilometer nordwestlich der griechischen Hauptstadt in einer Tiefe von rund 15 Kilometern, erläuterten Seismologen im Radio. Aus diesem Grund wurde das Beben als so stark empfunden, bestätigte der Chef des Geodynamischen Instituts, Manolis Pleionis.

«Wer Schäden an seinem Haus feststellt, sollte sich an die Behörden wenden und nicht hineingehen», sagte der Seismologe Akis Tselentis. Nach seinen Schätzungen war dieser Erdstoss das Hauptbeben - sicher könne man aber nicht sein, hiess es.

1999 hatte ein starkes Erdbeben in der gleichen Region im Nordwesten Athens die griechische Hauptstadt erschüttert, es forderte mehr als 140 Menschenleben. (jaw/cma/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Die schwersten Erdbeben seit 1900

1 / 12
Die schwersten Erdbeben seit 1900
quelle: epa / hotli simanjuntak
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Orban will jede Art von Migration für zwei Jahre verbieten

Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban will jede Art von Migration für zwei Jahre verbieten. «Migranten-Armeen trommeln an alle Türen Europas», sagte der rechtsnationale Politiker am Freitag im staatlichen Rundfunk.

Die Migration sei aber in Zeiten der Corona-Pandemie besonders gefährlich, weswegen er vorschlage, «dass man zwei Jahre lang keinerlei Migration erlaubt», fügte er hinzu.

Migration sei an sich schlecht, und die Menschen sollten dort glücklich werden, wo sie «infolge der Bestimmung …

Artikel lesen
Link zum Artikel