International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Migrants gather at a border fence on the Turkish side during clashes with the Greek riot police and army at the Turkish-Greek border in Pazarkule, Edirne region, on Saturday, March 7, 2020. Thousands of migrants headed for Turkey's land border with Greece after Erdogan's government said last week that it would no longer prevent migrants and refugees from crossing over to EU territory. (AP Photo/Emrah Gurel)

Bild: AP

Rauchbomben und Tränengas an griechisch-türkischer Grenze



Türkisches Militär soll griechischen Medien zufolge Flüchtlinge und Migranten regelrecht dazu drängen, die Grenze in Richtung EU illegal zu überwinden. Der griechische Staatssender ERT zeigte am Samstag Videos, auf denen zu sehen ist, wie türkische Soldaten Menschen mit Schlägen und Tritten Richtung griechische Grenze treiben.

Die Bilder dokumentierten ausserdem einen Rauchbomben- und Tränengasregen, der von der türkischen Seite Richtung griechischer Grenzer über den Zaun abgefeuert wurde.

Während der Nacht hätten Flüchtlinge und Migranten versucht, den Grenzzaun in Brand zu setzen, um nach Griechenland zu gelangen, hiess es weiter. Laut griechischen Sicherheitskräften wurden von Freitag- bis Samstagmorgen wieder etliche Grenzübertritte verhindert. 27 Personen seien festgenommen worden.

Diese 7 Bilder zeigen, was gerade in Griechenland passiert

Erdogan hat «Tore» geöffnet

Mehrere tausend geflüchtete Menschen strömen derzeit an die türkisch-griechischen Grenzen. Zu Fuss über den Landweg oder per Boot über die Ägäis versuchen sie, in die EU zu gelangen. Die Lage ist angespannt. Die EU-Grenzschutzagentur Frontex erwartet in den kommenden Tagen eine weitere Zuspitzung der Krise an den EU-Grenzen zur Türkei.

Es werden «Massenmigrationsströme nach Griechenland erwartet», schrieb die Behörde (Frontex Situation Centre) am Wochenende in einem internen und vertraulichen «Situationsbericht zur griechisch-türkischen Grenze», der dem Nachrichtenblatt «Welt» vorliegt.

Schuld daran ist ein Satz, gesagt vom türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan. Am Samstag sagte er in Istanbul: «Wir haben die (Grenz-) Tore gestern geöffnet.» Man werde die Geflüchteten auf dem Weg in Richtung Europa nicht mehr aufhalten, so Erdogan. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Diese 23 Bilder aus Syrien beweisen, dass gerade was komplett falsch läuft

Sommaruga auf der griechischen Flüchtlingsinsel Lesbos

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Flüchtlingsdrama auf Schweizer Boden

Totgeburt bei Rückschaffung: Leiden syrischer Mutter mit Handy gefilmt

Eine syrische Asylantin hat bei der Rückschaffung nach Italien durch das Schweizer Grenzwachtkorps eine Totgeburt erlitten. Der Onkel des toten Mädchens hat ihre Leiden gefilmt. Den Schweizer Behörden will er das Video aber nicht aushändigen.

Die Geschichte, die 10vor10 gestern publik gemacht hat, erschüttert nicht nur die Schweiz, sondern auch Norditalien: Eine syrische Frau, die im siebten Monat schwanger war, erlitt während der Rückschaffung von Vallorbe über Brig nach Domodossola Anfang Juli starke Blutungen. Auch ihre Fruchtwasserblase platzte. Der Ehemann der Frau kritisiert, dass die mit der Rückschaffung betrauten Beamten des Schweizer Grenzwachtkorps seine Hilferufe nicht ernst genommen hätten und ihn und seine Frau in …

Artikel lesen
Link zum Artikel