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epa06233220 (FILE) - A handout photo made available from a video released by the militant group calling itself Islamic State (IS), purportedly showing the caliph of the self-proclaimed Islamic State, Abu Bakr al-Baghdadi, giving a speech in an unknown location (reissued 28 Spetember 2017). According to media reports on 28 September 2017 Islamic State militants have released what appears to be an audio recording of Abu Bakr al-Baghdadi. Russian and Iranian claimd the IS leader is dead but this is disputed by the US authorities.  EPA/ISLAMIC STATE VIDEO / HANDOUT BEST QUALITY AVAILABLE HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES *** Local Caption *** 53641801

Bild: EPA/IS

Eigentlich war er schon totgesagt: Angebliche Ton-Aufnahme von «IS»-Chef veröffentlicht



In seiner ersten mutmasslichen Botschaft seit einem Jahr hat der Chef der Dschihadistenmiliz «Islamischer Staat» («IS») zur Fortsetzung des «Heiligen Kriegs» aufgerufen. Abu Bakr al-Bagdadi attackierte die USA, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate für ihren Kampf gegen die Extremisten.

«Diejenigen, die ihre Religion vergessen, die Geduld, den Dschihad gegen ihre Feinde und ihre Sicherheit angesichts des Versprechens des Schöpfers, brechen zusammen und stürzen», sagte ein Mann, der in der auf dem Onlinedienst Telegram verbreiteten Propaganda-Botschaft als al-Bagdadi vorgestellt wird. Ob es sich bei der Stimme auf der 55-minütigen Aufnahme tatsächlich um al-Bagdadi handelt, konnte zunächst nicht unabhängig bestätigt werden.

Der «IS»-Chef räumte Gebietsverluste in Syrien und dem Irak ein, sagte seinen Anhängern aber, sie sollten sich nicht sorgen, weil der «IS» auf keinen Ort beschränkt sei. Diejenigen, die den Dschihad fortsetzten, würden «siegreich» daraus hervorgehen, hiess es in der Audio-Botschaft weiter. Dies könne «eine gewisse Zeit» dauern. Die Botschaft wurde anlässlich des muslimischen Opferfestes Eid al-Adha veröffentlicht.

«Historisches Verbrechen»

Video: watson/Nico Franzoni

Die «IS»-Miliz hatte 2014 weite Teile des Irak und Syriens überrannt und dort ein «Kalifat» ausgerufen. Im Irak wurde sie aber mittlerweile aus allen grösseren Städten vertrieben und auch im Bürgerkriegsland Syrien wurde sie in die Enge getrieben. Allerdings verübte die «IS»-Miliz am 25. Juli nach eigenen Angaben im Süden Syriens mehrere koordinierte Angriffe, bei denen mehr als 250 Menschen starben.

Die USA haben ein Kopfgeld von 25 Millionen Dollar auf al-Bagdadi ausgesetzt. Der «IS»-Chef wurde bereits mehrfach für tot erklärt. Nach Angaben eines irakischen Geheimdienstvertreters vom Mai soll der «IS»-Chef sich in Syrien unweit der Grenze zum Irak aufhalten. Die bislang letzte mutmassliche Botschaft des «IS»-Chefs war am 28. September 2017 veröffentlicht worden. (sda/afp/dpa/reu)

Trump will den Krieg in Afghanistan verschärfen

Video: watson/Lya Saxer

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