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USA haben in Syrien al-Kaidas Nummer zwei per Drohne liquidiert



A U.S. Air Force MQ-9 Reaper drone sits armed with Hellfire missiles and a 500-pound bomb in a hanger at Kandahar Airfield, Afghanistan March 9, 2016.     REUTERS/Josh Smith/File Photo

Eine mit Hellfire-Raketen und 250-Kilo-Bomben bestückte US-Drohne vom Typ MQ-9 Reaper in Kandahar.  Bild: STAFF/REUTERS

Die Nummer zwei des Terrornetzwerks al-Kaida ist Aktivisten und Medien zufolge bei einem Drohnenangriff in Syrien ums Leben gekommen. Ahmed Hassan Abu al-Khair wurde in der Provinz Idlib im Nordwesten Syriens von der US-geführten internationalen Koalition getötet.

Das erklärte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Montag. Es handele sich beim Getöteten um den Stellvertreter von al-Kaida-Chef Aiman al-Sawahiri. Auch syrische Nachrichtenseiten meldeten den Tod des hochrangigen al-Kaida-Anführers. Bilder im Internet zeigten ein teilweise zerstörtes Auto. Eine offizielle Bestätigung für den Tod Abu al-Khairs gab es zunächst nicht.

Der 59 Jahre alte Ägypter soll sich seit längerem in Syrien aufgehalten haben. Er war auch unter dem Namen Abu al-Khair al-Masri bekannt. Im Juli 2016 hatte er eine Audiobotschaft veröffentlicht. In dieser hiess er gut, dass sich der syrische al-Kaida-Ableger, die al-Nusra-Front, offiziell von dem Terrornetzwerk lossagte.

Seit Anfang des Jahres sind Dutzende extremistische Anführer und Kämpfer in Syrien bei Luftangriffen der internationalen Koalition getötet worden. Viele der Opfer gehörten zur Fatah-al-Scham-Front, dem Nachfolger der al-Nusra-Front. Die Miliz bekämpft sich in der Provinz Idlib zugleich mit anderen Rebellen. Extremistische Gruppen sind von dem Waffenstillstand ausgeschlossen, der seit Ende Dezember im Bürgerkriegsland Syrien gilt.

(sda/dpa)

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