International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Israelische Luftwaffe greift iranische Ziele in Syrien an



Die israelische Luftwaffe hat in der Nacht zum Mittwoch eine Reihe von Zielen in Syrien angegriffen. Auf Twitter berichteten die israelischen Streitkräfte von «breit angelegten Angriffen» gegen Stellungen der syrischen Armee und mit dem Iran verbundenen Kräften.

Damit antworte Israel auf Raketenangriffe aus Syrien von der Nacht zum Dienstag, hiess es.

Die israelischen Streitkräfte (IDF) richteten zugleich eine scharfe Warnung an die syrische Regierung. «Wir betrachten das syrische Regime als verantwortlich für alle Aktionen, die von syrischem Gebiet ausgehen und warnen es vor weiteren Attacken gegen Israel», twitterten die IDF. «Wir werden weiterhin entschlossen und so lange wie notwendig gegen die iranische Verwurzelung in Syrien vorgehen.»

Syrische Medien hatten von einer Reihe von Explosionen rund um Damaskus in der Nacht zum Mittwoch berichtet. Nach diesen Angaben habe die syrische Luftabwehr dabei «mehrere Ziele» beschossen und getroffen. Von israelischer Seite hiess es dagegen, die syrische Luftabwehr habe trotz vorheriger Warnung eine Rakete abgefeuert, als Antwort darauf seien mehrere syrische Luftabwehrstellungen zerstört worden. Die Angaben liessen sich von unabhängiger Seite nicht überprüfen.

Iran im Fokus

Erst in der Nacht zum Dienstag waren in der Nähe des Flughafens der Hauptstadt Damaskus Explosionen zu hören gewesen. Weitere Details nannte die Staatsagentur Sana nicht. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte berichtete, Israels Armee habe fünf Raketen auf den Süden von Damaskus abgefeuert. Einige seien abgefangen worden.

Danach fing das israelische Abwehrsystem Iron Dome (Eisenkuppel) mehrere aus Syrien abgefeuerte Raketen ab.

Die israelische Luftwaffe hat in der Vergangenheit mehrfach Ziele in Syrien angegriffen. Die Bombardierungen richten sich Beobachtern zufolge gegen Kräfte, die mit dem Iran verbunden sind. Israel will verhindern, dass sich sein Erzfeind seinen Einfluss in Syrien militärisch weiter ausbaut. Der Iran unterstützt im syrischen Bürgerkrieg die Regierungstruppen. (sda/reu/afp/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Analyse

Indonesien impft die Jungen zuerst – warum das in der Schweiz keine gute Idee ist

Indonesien und Israel haben damit begonnen, die junge Bevölkerung zu impfen. Indonesien gar noch vor den Risikopatienten. Warum das in der Schweiz zurzeit wenig Sinn macht.

Andere Länder, andere Impfstrategien: Während die Schweiz zuerst die ältere Bevölkerung impft, ist es in Indonesien genau umgekehrt. Zuerst werden die 18- bis 59-Jährigen geimpft, dann die Älteren. Wieso das so gemacht wird und warum das in der Schweiz momentan nicht zur Debatte steht, erklärt in vier Punkten:

Der Gedanke hinter der indonesischen Impfstrategie ist simpel: Durch das Impfen der Jungen soll die Verbreitung des Virus gestoppt werden, da es vor allem junge Leute sind, die viele …

Artikel lesen
Link zum Artikel