DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa04287099 Revellers celebrate as they attend the Gay Pride parade in Bologna, Italy, 28 June 2014. The event is held to protest against the discrimination of sexual minorities and LGBT (Lesbian, Gay, Bisexual and Transgender) people.  EPA/GIORGIO BENVENUTI

Gay Pride in Bologna.
Bild: EPA/ANSA

Good News: In Italien können Homosexuelle ihre Stiefkinder adoptieren

Ein Berufungsgericht in Italien hat das Recht von Homosexuellen auf die Adoption leiblicher Kinder ihrer Lebenspartner bestätigt. Das Paar hatte schon in einem ersten Fall Recht bekommen. Danach wurde der Entscheid aber gekippt, weshalb nun ein neuer Prozess folgte.



Ein lesbisches Paar habe durchgesetzt, dass eine Partnerin das Kind der zweiten Frau adoptieren dürfe, teilte die Homosexuellenorganisation Famiglie arcobaleno (Regenbogenfamilien) am Mittwoch mit. Damit sei auch «das Recht von Kindern anerkannt, zwei Mütter oder zwei Väter zu haben».

Nach der Hochzeit im Ausland war das klagende Paar im Jahr 2003 nach Rom gezogen. Eine der Frauen liess sich später im Ausland künstlich befruchten, die andere Partnerin adoptierte das Kind dann.

Italien ist das einzige grosse westeuropäische Land, in dem es bislang keine gesetzliche Anerkennung von homosexuellen Partnerschaften gibt. Die Mitte-links-Regierung von Ministerpräsident Matteo Renzi möchte dies aber ändern und möglichst rasch eine zivile Lebenspartnerschaft einführen. Spezielle Adoptionsregelungen für Homosexuelle gibt es ebenfalls nicht. (dwi/sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

«Zu grosse Ablenkung»: US-Firma verbietet Mitarbeitenden politische Diskussionen

Der CEO einer US-Softwarefirma fordert seine Mitarbeitenden auf, während der Arbeit keine politischen Diskussionen mehr zu führen. Der Schuss geht nach hinten los.

In einem rund 8000 Zeichen langen Blogpost informierte Jason Fried, der CEO der US-Softwarefirma Basecamp, seine Mitarbeitenden über diverse Neuerungen in der Firmenkultur.

Fried war 1999 bei der Gründung von Basecamp dabei. Bekannt ist das Unternehmen vor allem für die gleichnamige Software, ein Projektmanagement-Tool, das 2004 eingeführt wurde. Das Tool soll Firmen bei To-Do-Listen, der Kommunikation während grösseren Projekten oder im Zeitmanagement helfen.

Basecamp sei wie ein Produkt, das …

Artikel lesen
Link zum Artikel